Reality Check Studium 🎓

Auf was es im Job später wirklich ankommt

018 - Work-Life-Balance - Warum Ausgewogenheit schon während dem Studium wichtig ist

14.02.2022 24 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wenn du später im Beruf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Vergnügen leben möchtest, dann fängst du damit am besten schon im Studium an.🧘 

Work-Life-Balance - ein Begriff der in der heutigen Zeit allgegenwärtig ist. ⚖️
Wenn du später im Beruf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Vergnügen leben möchtest, dann fängst du damit am besten schon im Studium an.🧘
Denn wenn du schon als StudentIn dir deinen persönlichen Werkzeugkoffer für eine ausgewogene Study-Life-Balance aneignest, dann wird es dir im Job einfacher fallen, auf dich und deine Bedürfnisse zu achten. 🛠️😊✔️

Daher haben wir dem Thema eine ganze Folge gewidmet ✨



Brauchst du wirklich Bestnoten in deinem Studium? Was erwartet dich als BerufseinsteigerIn? Welche Fähigkeiten bringen dich wirklich weiter? Studieren im Ausland, Anzahl der Praktika etc. - die Liste der Fragen ist lang. Wir geben wir Antworten darauf!

Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 6 bzw. 7 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

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Deine Simona & Christine! 




Transkript

Music. Wir sind Simone und Christina und in der heutigen Folge wollen wir auf das Thema, Study-Life-Balance beziehungsweise Work-Life-Balance eingehen. So kurz zum Einstieg, was bedeutet eigentlich Work-Life-Balance? Es bedeutet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen studentischen beziehungsweise beruflichen Anforderungen und den privaten Anforderungen zu haben. Und wenn das über mehrere Wochen im Ungleichgewicht ist, dann kann sich da nach und nach ein Zustand des ja erschöpft seins einstellen. Erschöpfung kann wirklich in jeder Lebenslage auftreten, nicht nur im Job, sondern eben auch bereits im Studium. Gerade, ja, wahrscheinlich auch bei Dualstudierenden auch oft ein Thema. Ich habe mal für die Folge eine Zahl rausgesucht, die ich ähm ziemlich schockierend fand und zwar, dass über 60 Prozent der Studierenden während einer Befragung im Sommer 2020 angegeben haben, dass sie sich stark oder sehr stark erschöpft fühlen. Das ist eine Zahl vom deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Also ja, ziemlich krass und gleichzeitig wissen wir aber auch, wie schnell und wie schleichend man auch in so einen Erschöpfungszustand kommen kann. Und weil das wirklich ein wichtiges Thema ist, wollen wir heute dadrüber sprechen, welche Erfahrungen wir beide bereits mit dem Thema Erschöpfung gemacht haben und auch Tipps mitgeben, wie du das Thema angehen kannst. Und im Idealfall kannst du für dich dann so eine Art individuellen Werkzeugkoffer oder Werkzeugkasten ähm für dich zusammenstellen und parat haben, äh den du dann auch später im Shop anwenden kannst für eine gesunde Work-Life-Balance. Und vorab ähm bevor wir in die Folge starten wir sind natürlich keine Psychologinnen und wollen jetzt auch keine Beratung mit Kertenwissen hier ähm anbieten, sondern wir teilen ja wie immer unsere eigenen Erfahrungen und wenn du als Zuhörerin das Gefühl hast, dass du schon ziemlich stark in einem Erschöpfungszustand bist, dann wende dich bitte an deinen Hausarzt oder deine Hausärztin und lass dich da beraten auch bezüglich einer psychologischen Unterstützung. Das ist uns wichtig, dass wir das vorab auch noch mal gesagt haben. Und dann würde ich sagen legen wir mal los, in die Folge und direkt mal an dich die Frage Christine, wie hast du denn das Thema Work-Life-Balance ja im Studium gelebt. Ja, also da muss ich offen sagen, ich habe das eigentlich ja nicht nicht so wirklich geliebt, aber es war bei mir, ich sage mal, so extrem. Also ich habe schon während des. Also unter des Semesters, dann auch schon ne viel gefeiert und so, aber wenn's dann Richtung Klausurenphase ging, bin ich in so ein Extrem und auch ein ungesundes Extrem auf jeden Fall ähm verfallen. Also, Ich weiß noch nicht, dass ich dann auch zur Apotheke bin, mir Koffeintabletten gekauft habe damit ich so die Nächte durchlernen kann. Also so ich weiß gar nicht, was mich da geritten hat, also einfach total dumm, anders. Fällt mir's auch gar nicht mehr, ein anderes Wort irgendwie dafür ein. Ähm und ich habe halt Red Bull. Man kann schon sagen, gesoffen wie Wasser. Also Das war richtig krass. Also ich war eigentlich total, ach guck mal, vor allem Koffeintabletten in Kombi mit Red Bull, da wird ja jeder irgendwie eigentlich nicht geisteskranker erkennen, dass das nicht so gut ist. Aber ich war da in so einem krassen Tunnel. Weil ich mir selber so einen Druck gemacht habe halt, ich sag's ja schon mal bei einer Folge auch erwähnt, grad im ersten Semester, weil ich halt wusste, dass so oder irgendwie hatte mir das mal jemand gesagt, dass man so in den ersten Semestern, das ist ja so das Schwierigere ist Dadurch, dass ich ja nicht so einen guten Abiturschnitt hatte, dachte ich halt, ich müsste jetzt hier mega mega powern, das geht ja nur, indem man sich die Nächte ähm ja durchkloppt eigentlich. Also von daher muss ich sagen, war meine Work-Life-Balance über die verlängerte Klausurenphase und ich meine, die geht ja. Anderthalb Monate circa, wo man ja schon Klausuren an sich schreibt und dann habe ich bestimmt auch schon. Zwei Monate vorher oder fast gelernt, also gefühlt war ich ja dann eigentlich äh ein Vierteljahr in diesem. Extremen Modus und habe da auf mich und auf meinen Körper. Gar nicht geachtet und es ist auch was, jetzt auch rückblickend, ähm ich habe das im Studium nie richtig gelernt. Ich hatte diesen Werkzeugkoffer nicht, ähm den du angesprochen hattest. Und dadurch, dass ich den da schon nicht hatte, habe ich das auch mit ins Berufsleben genommen. Also ich habe grad ähm. Ja am am Anfang auch im im Job. Da auch keine, ich sage mal, Grenzen gesetzt, nicht für mich drauf geachtet, ne, mit Bewegung, mit Ernährung, also auch dieses Extrem immer. Ähm also extrem dann diese Leistung bringen und Deshalb finde ich das richtig gut, dass wir diese Folge machen und auch sehr wichtig, um auch dir ähm als Zuhörerin aufzuzeigen, dass es sich lohnt, jetzt halt schon im Studium an diesen Skills, an diesem Werkzeugkoffer zu arbeiten, weil du das sonst mit ins Berufsleben rein. Schleppst und ich habe das dann auch erst relativ spät auf die harte Tour in Anführungszeichen, muss man dann halt auch äh nicht gut ging und so. Ähm. Dann selber erstmal für mich erlernen müssen und wenn man das halt jetzt schon im Studium erlernt, ist das halt auch viel besser, entspannter durch den Shop zu kommen. Ja und dann auch im Studium, ne, dass man das gleich auch da schon mit anwenden kann, ne? Genau. Ja. Kannst es anwenden, kannst es verinnerlichen. Kannst das halt perfekt dann in den Job mit transferieren und muss dann erst gar nicht so zu diesen Momenten kommen, wo ja auch viele dann dazu kommen, so dieses Burnout. Mhm. Ja, was ja dann schon wirklich die ja höchste Stufe dann ist Alarmstufe. Ja also ich muss sagen, bei mir im Studium. Dahingehend ähm muss ich sagen bei mir, weil ich vom Typ her ja auch jemand bin, der ziemlich strukturiert ist. Also ich das habe ich einfach schon so als Persönlichkeit äh ziemlich in mir verankert und. Das hat mir tatsächlich geholfen auch gut über die Studienzeit zu kommen. Also wirklich mir Pläne zu schreiben, zu wissen okay, wann habe ich welche Deadlines zu priorisieren. Das Gute war da halt auch im Studium, dass ich, mir die Ruhe auch nehmen konnte oder die Konzentrationszeit, weil ich und das habe ich dann später im Shop gelernt. Ich bin ein Mensch, ich brauche auch meine Ruhe und ich brauche da auch meinen Rückzugsort und ähm. Das ist zum Beispiel auch was, was ich schon mal mitgeben kann, dass das ja auch von Mensch zu Mensch extrem variiert, was man so für ein Typ ist, ne, wann man sich überfordert oder auch erschöpft fühlt. Das kann bei dem einen keine Ahnung, der eine springt noch durch die Gegend, ähm es äh geht noch zu drei Abendessen mit und äh schafft irgendwie trotzdem noch alles an einem Tag und der andere ist halt schon total überfordert und da darf man sich auch nicht. Miteinander vergleichen oder nur weil ich ähm so nach dem Motto. Bin jetzt vielleicht schwach, weil ich mich jetzt schon überfordert fühle und die andere Person halt noch nicht, aber das kommt halt einfach extrem drauf an, ähm ob man eher. Extrovertiert oder auch introvertiert ist, also die Energie wirklich aus der Ruhe schöpft oder die Energie, ähm im Zusammensein auch mit Menschen und auch das Thema Hochsensibilität kann da auch ein bisschen mit reinspielen. Wie würdest du dann so für dich so deinen ausgewogenes Study oder auch jetzt Life-Balance beschreiben? Ähm ja, also ich glaube, da würden wir dann schon auch zu den Tipps kommen, die ich auch mir mit überlegt habe. Also es ist ich sehe schon einen ganz großen Part auch so im Thema Zeitmanagement. Dazu haben wir ja auch schon mal eine Folge gemacht, ne, die Folge acht Also da haben wir ja noch mal. Sind wir ja noch mal ausführlich auf ein paar Tipps eingegangen, was man da tun kann zum Thema Zeitmanagement. Aber ja auch wirklich. Struktur aufzustellen, To-dos richtig einzuplanen. Ähm das war ein großer Punkt, der mir geholfen hat. Das ist ja auch was, wenn wir wieder den Link hier jetzt auch bekommen äh wollen und äh und möchten ja auch zum zum Berufsleben. Das ist ja im Studium wie im Berufsleben dasselbe. Also wenn du eine Deadline hast, wenn du ein Projekt, geben musst oder weil du halt eine Hausarbeit abgeben musst oder eine Klausur hast. Das ist ja immer dasselbe. Es ist ja wirklich egal, ob jetzt Studium oder ähm im im Arbeitsleben Dann ist es hier immer nicht grad ratsam, wenn man halt kurz vor knapp damit anfängt, weil dann kommt man ja automatisch in diesen Panikmodus. Und dann ist man ja automatisch total gestresst und wenn man halt einfach eine Übersicht hat. Mit den Aufgaben, die anstehen über jetzt im Semester verteilt, dann ist halt eben die Hausarbeit XYZ fällig. Dann kommt die Klausur dann sollte ich vielleicht vorher anfangen zu leeren oder mal ein Skript zusammenzuschreiben, wie auch immer. Das ist halt im Studium so hilfreich und das wiederum hilft dir dann auch später im im Job. Zu strukturieren und ähm zu fokussieren und wir Simone auch gesagt hat, na da hatten wir auch schon drüber gesprochen in der Folge Zeitmanagement Eisenhower Matrix ähm 8020 Paretoprinzip diese ganzen Sachen, wenn du die halt schon im Studium an äh dir so antrainierst. Machst du's dir später im Berufsleben, fällst dir einfach einfacher dann. Und ähm. Die Zeit, in der ich dann mich nämlich ziemlich erschöpft gefühlt äh habe und da auch an meine Grenzen gekommen bin, das war dann tatsächlich erst später im Job. Und zwar kann ich da vielleicht auch noch mal ganz kurz drauf eingehen. Ähm hatte ja erwähnt, Zeitmanagement Würde ich mal behaupten, da bin ich ziemlich gut drin und kann mir das auch alles sortieren. Aber was mich tatsächlich über mehrere Wochen. Dann gestresst hat und was sich immer mehr aufgebauscht hat dann über eine längere Zeit war ähm das Thema, das ich. Sehr viel Unterbrechungen hatte, also extrem mit Telefon klingelt, du bist in einem Meeting, da plopp noch was auf, alles muss sofort in zehn Minuten irgendwie geliefert sein, ein Kunde ruft an, ein Kollege wartet schon eine halbe Stunde auf äh nochmal eine Antwort von dir, du musst nochmal danach schauen, dann ruf dein dein Vorgesetzter an, will auch noch was von dir und ich war einfach nur da und habe halt wirklich über einen längeren Zeitraum, das war halt auch eine sehr stressige Phase äh unser Team war da auch unterbesetzt und ich hatte das Gefühl einfach nur ich werfe irgendwie zehn Bälle in die Luft und muss die alle zum richtigen Zeitpunkt auch wieder auffangen und keiner darf mir runterfallen und. Also mir ist auch in der Zeit eigentlich nichts hinten runtergefallen, nur das Problem war, dass ich das ich hatte einfach keine Zeit mehr und ähm. Da werde ich jetzt äh da würde ich jetzt auch zu dem Punkt kommen, dass es da auch falsch von mir war, dass ich nicht drüber gesprochen habe. Also ich hab's einfach auch nicht angesprochen im Team oder auch mal offen gesagt, so hey Leute, Ich. Fühle mich echt überfordert. Ich habe so viele Sachen aufm Tisch liegen. Ich schaffe das alles nicht mehr. Kann mich da jemand unterstützen oder kann mir da jemand helfen oder kann ich vielleicht mit jemandem die To-Dos tauschen, ne, weil ich vielleicht die Stärke auch in was habe, was mir leichter fällt mhm. Diesen Tast dann zu machen und das mit jemandem ähm genau einfach zu switchen, dass man ja auch im Studium bei einer Projektarbeit, äh bei einer Gruppenarbeit, wenn man sich was zugeteilt hat, da vielleicht auch. Einfach mal nachzufragen, können wir tauschen ähm oder auch einfach offen anzusprechen. Ich bin grad überfordert. Ich ich schaffe es auch grad nicht. Also das ist auch. Wichtiger Punkt, den man ganz oft dann auch einfach vergisst und oder sich vielleicht auch nicht traut, weil man sagt, man möchte sich nicht eingestehen, dass man's jetzt nicht mehr schafft. Punkt davon, vielleicht auch grad noch mal grad ähm soll ich aufgreifen äh wollte, weil du gerade gesagt hast, du hattest ja auch so viele Bälle grad in der Luft und so viele Themen und das ist ja auch was, das auch wieder sehr typenabhängig, aber es gibt ja auch viele ähm. Menschen, die dazu neigen, sich zu viel vorzunehmen, also weil sie's selber halt denken, sie müssten es erreichen oder auch entweder und oder ähm, ja Schwierigkeiten haben dann auch ein Nein zu sagen und um da vielleicht das nochmal rüberzuswitchen beim zum Studium jetzt um auf den ersten Punkt anzugehen. Bei mir war's zum Beispiel auch so, ich habe mir viel zu viel aufgeladen. Ich weiß gar nicht, wie viel Zusatzfächer ich gemacht habe und dann war ich noch ehrenamtlich tätig und also ich weiß gar nicht, also ich hatte irgendwie äh bin noch so ein Zusatzseminar zum Thema was waren das Windenergie, weil ich ja auch ganz spannend. Dann habe ich halt noch ähm, ach ich könnte ja vielleicht noch einen Kurs aus einem anderen Semester vorziehen und dann ähm ja gehe ich auch noch ehrenamtlich. Irgendwie bin ich auch noch drei Tage die Woche unterwegs und. Zwischendrin habe ich halt meine mein Red Bull dabei so, ne, wie ich ja eingegangen, erzählt habe und noch mein Päckchen Zigaretten, weil ich damals noch geraucht habe. Äh von daher, das ist halt natürlich was, wo ich halt auch einfach mal für mich. Hätte eingestehen müssen, das ist jetzt hier auch einfach zu viel. Ähm, Und das ist genauso auch, wenn du das halt auch erkennst, auch wieder später im Berufsleben, da muss man halt auch einfach mal sagen können, nein und das ist jetzt halt auch einfach too much und ich kann nicht noch die hundertste Aufgabe ähm jetzt noch mit. Mit drauf nehmen und zusätzlich noch mal on top abzuarbeiten, ja. Ja, genau, wie du sagst, auch das Nein. Nein sagen habe ich mir auch noch aufgeschrieben. Einfach auch für sich dann wirklich klar zu definieren. Ich bin wirklich ausgeplant. Ich habe schon so viel auf den Tisch. Es geht jetzt auch einfach nicht noch mehr. Vielleicht noch mal, wenn man noch mal gefragt wird, kannst du das und das auch noch übernehmen? So, nee, dann geht's halt auch einfach mal nicht. Ähm oder vielleicht einfach zu einem späteren Zeitpunkt gerne, aber, nicht jetzt dann zu dem Zeitpunkt, wo man dann eh schon. Erschöpft ist. Genau und das vielleicht auch wieder nochmal aufs Studium bezogen. Wenn du jetzt halt auch grad schon merkst, du bist eh eigentlich, dir geht's nicht so gut körperlich, du bist fix und fertig. Es ist grad nicht wirklich Work-Life-Balance, sondern eigentlich bräuchtest du mal Zeit für dich zum entspannen dann musst du auch einfach den Mut haben zu sagen, okay nein, dann gehe ich jetzt halt nicht noch mit auf die fünfte WG-Party in der Woche oder kann ja auch anders sein, wenn du in der Klausuren-Phase bist und du hast eine Lerngruppe Gibt's ja auch manche Lerngruppen, die sich dann von morgens bis abends nachts treffen und noch mal sagen, ey, wollen wir doch noch mal eine Extrasession machen? Und dann da vielleicht auch zu sagen. Nee, ich ich brauche halt jetzt einfach meine zehn Stunden Schlaf oder so, also auch da lernen nein zu sagen, dich rauszuziehen, wenn du halt einfach, merkst, dass das die jetzt grad nicht gut tut und du halt jetzt einfach auch mal Zeit für dich brauchst und Ich meine, das ist ja auch immer so, äh dieses Thema, wenn man den ganzen Tag gelernt hat und dann abends doch denkt, oh, ich muss jetzt unbedingt noch irgendwie die 5hundertste Karteikarte durchboxen oder irgendwie ein Kapitel fertigmachen. Auch da und das ist auch wieder dasselbe bei der Arbeit, wenn du da in so einem Thema drinsteckst und irgendwie das Gefühl hast, du steigst gar nicht mehr durch, dann ist es da auch meistens besser, einfach zu sagen, ich klappe jetzt. Das Buch zu die Karteikarten weg, Laptop weg. Und ich gehe jetzt eine Runde irgendwie spazieren oder ich gehe schlafen und morgen mit frischem Kopf dran. Also auch da wirklich auf ein Körperzeichen sage ich mal zu hören und dann auch einfach mal einen Break anzulegen. Ja und grad weil du sagst auch ähm schlafen auch das Thema Schlaf ist ja wirklich wichtig und ich das wird ja auch sehr oft dann. Oder du hast es ja auch vernachlässigt. Hm und da auch noch so ein Tipp von meiner Seite hatten wir, glaube ich, auch im Thema Zeit äh Managementfolge auch drüber gesprochen, sich echt einen Fokus zu schaffen. Also nicht. Echt Handy weglegen, nicht zu krass ablenken, also da kann ich auch nur meinen Tipp mitgeben, weil ins Handy gehen. In die Einstellungen, in die Apps zu gucken, welche Apps man am meisten am Tag nutzt, ne? Das ist ja an den meisten Handys, kann man sich das anzeigen lassen und dann echt rigoros, Diese Apps löschen. Also runter damit vom Handy und man glaubt gar nicht, wie viel mehr Zeit man dadurch auch. Spart, weil man dann sich weil man nicht 54und Minuten oder eine Stunde irgendwie am Handy dann noch nebenbei rumdaddelt und die Zeit dann nämlich tatsächlich lieber zu nutzen, um. Rechtzeitig ins Bett zu kommen, davor weiß ich nicht noch was zu lesen, auch nicht noch äh bis kurz vorm Schlafen irgendwie dann am Handy zu hängen, sondern wirklich dann. Runterzukommen, versuchen runterzukommen, für sich seine Entspannungsmethode zu finden, das hattest du ja auch gesagt, sei es jetzt Meditation, sei es vielleicht einfach noch mal in die warme Badewanne legen, weil das einen entspannt oder ein Hobby äh was einen entspannt. Also das auch mit einzubauen und dann auch genug Schlaf zu bekommen. Das ist ja auch echt superwichtig. Insgesamt so ein Ausgleich zu anderen Themen, also jetzt auch nicht nur ich sage mal klar, Klausurenphase knubbelt sich natürlich besonders. Logisch, du studierst, aber du bist ähm nicht nur, ich sage mal Student und solltest jetzt irgendwie dich nur darauf äh fokussieren. Persönlich find's auch wichtig und auch das wieder im Arbeitsleben einfach auch nochmal sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, also sich mal in anderen Bereichen vielleicht weiterzuentwickeln, sich auch mal wieder mit anderen Menschen zu unterhalten, die vielleicht nicht studieren oder sich halt nicht nur. Da zu tief so reinziehen zu lassen, weil auch das ist dann im Berufsleben, also das ist noch viel. Soll ich denn das sagen? Einfacher sich da reinziehen zu lassen, weil du halt von Montag bis Freitag arbeiten musst in Anführungszeichen, wenn du einen klassischen nine to five. Vertrag hast und das sind ja fünf von sieben Tage in der Woche man da ja halt noch mehr, ich sage mal mit Aufgaben auch ähm ne, wenn man seine Arbeit gut macht und man kriegt immer mehr, immer mehr und da aber auch für sich mal zu gucken und selbst wenn's in der Mittagspause ist, dass man da auch mal bewusster mit den Kollegen nicht noch über die Arbeit spricht Mhm. Ähm oder auch wenn ihr jetzt eine Lerngruppe habt, dass ihr dann vielleicht auch einfach mal Zeiten habt, wo es dann nicht doch drum geht, um äh was weiß ich, äh Controlling oder ähm irgendwelche anderen Fächer, also da einfach mal zu schauen, dass man sich halt auch mit anderen Sachen befasst. Ja finde ich auch einen sehr guten Tipp. Das ist auch wichtig. Einfach mal wieder raus aus dieser eben bubble zu kommen. Ja. Nicht nur immer über das eine Thema zu reden. Ähm ja. Das hat man auch oft in der Arbeit, ne? Ja, ja, ja und das hat man natürlich als Student hat dann halt eher in dieser Klausurenphase, aber da geht's ja auch gefühlt um nichts anderes. Also ich weiß auch noch und ich also ich bin da offen, ich habe da auch dazu gezählt. Wenn mich jemand angerufen hat, ich war da auch im totalen Modus und nach dem Motto, okay, möchtest du jetzt mit mir über irgendwie eine alte Klausur und Lösung sprechen? Okay, wenn nein, weil dann bin ich jetzt grad gefühlt nicht dafür aufnahmefähig oder ansprechbar. Was total doof ist, viel besser dann auch mal bewusst zu sagen und jetzt telefoniere ich mal ich weiß es nicht. Dann vielleicht mit einer Freundin von zu Hause oder mit der Mama oder ist ja egal und einfach sich auch mal über was ganz anderes zu unterhalten. Weil sonst ist ja dein dein Kopf, so dein Gehirn da ja in diesem Dauerstressmodus wenn du dann und bei der Arbeit ist das, wie gesagt, ich weiß auch nicht genau, woran das liegt, aber das äh hört man ja im im Umkreis ja auch sehr viel so im Umfeld meine ich. Ähm. Man spricht dann ja also bei der Arbeit geht's um die Arbeit, dann spricht man praktisch zu Hause mit Partner oder Freunde dann noch über die Arbeit, was einen gestört hat, man verarbeitet den Tag oder so. Äh und dann am Wochenende redest du vielleicht auch mit irgendwelchen Freunden, die du triffst, auch über die Arbeit und im Endeffekt geht's dann irgendwie nur um die Arbeit und das. Tut halt einem einfach langfristig nicht gut aus meiner Sicht, Ja, aber es ist ja auch oft so eine Einstiegsfrage, ne, grad wenn man sich auch mit anderen Leuten unterhält, so ja, was machst du was machst du denn beruflich und so es ist immer immer irgendwie die Arbeit oder eben was studierst du so, ne? Es ist ähm. Wo man ja aber auch mal offen auch da offen sagen kann, du möchte ich jetzt grad mal nicht drüber mehr so was machst denn du so in deiner Freizeit. Was sind denn deine Hobbys? Was äh hast du gestern Cooles gemacht ähm oder über Urlaube oder was weiß ich gibt ja echt ganz viel äh andere. Andere Themen. Ich glaube, das ist insgesamt immer gut so fürs mindset, um diese Study Work-Life-Balance zu kommen, ja. Gut, dann kommen wir auch in dieser Folge wieder zu unseren Key Take-aways. Key Take Away Nummer eins. Stressempfinden variiert von Mensch zu Mensch und das ist total unterschiedlich, wer sich wann wie erschöpft fühlt, von daher vergleiche dich auf jeden Fall nicht mit Kommilitonen oder Kommilitoninnen. Jeder empfindet Stress anders und ja du hast für dich deinen individuellen Werkzeugkoffer. Key Take Away Nummer zwei. Ein. Wichtiges Element ist tatsächlich Zeitmanagement. Also schau für dich, welche Zeitmanagement, Tools oder Methoden du für dich einsetzen kannst, dass du ja wirklich eine Struktur reinbekommst und auch eine gute Priorisierung für die Tasks und To-dos, die für dich anstehen, nicht nur für den heutigen Tag, sondern am besten auch langfristig zu planen. Key Take Away Nummer drei. Nimmt er auf jeden Fall auch Zeit für Entspannung und Entspannung kann alles sein, was dich einfach entspannt, von Meditation über eine entspannte Badewanne bis hin zu einem Spaziergang. Nummer vier, legt Pausen ein. Also beschäftige dich dann auch einfach mal mit ganz anderen Themen, um deinen Kopf wieder freizubekommen. Kann jetzt auch sein, dass du irgendwie Bewegung machst Runde Sport oder halt auch einfach mal dich zu ganz anderen Themen austauscht. Nummer fünf. Lerne auch Nein zu sagen. Ähm nein vielleicht zur fünften WG-Party in der Woche oder nein zur äh hundertsten Lernsession mit einer Lerngruppe und da auch Grenzen für dich zu setzen. Hör da einfach für dich rein. Was tut dir gut und wo möchtest oder musst du dich jetzt halt auch einfach mal rausziehen. Und äh Key Take Away Nummer sechs tausch dich da auch einfach mal aus mit anderen. Jedem geht es so, jeder fühlt sich in irgendeiner Phase gestresst, er muss nicht nur mit Kommilitoninnen sein, aber klar auch da gehe in den in den offenen Austausch Kannst ja auch mit anderen Freunden, Bekannten im Umfeld sprechen und die haben vielleicht auch einfach noch mal einen Tipp für dich, wie du mit dieser stressigen Situation umgehen kannst. Ja schön, dass du heute wieder reingehört hast bei unserer Folge. Wir freuen uns natürlich, wenn du den Podcast auch. Teilst und weiterempfiehlst an Freunde und Bekannte und uns auch eine Bewertung hinterlässt. Music.

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2024 - Podcast für Studium & Berufseinstieg - Christine und Simona