Reality Check Studium 🎓

Auf was es im Job später wirklich ankommt

023 - Warum Teamfähigkeit im Job eine wichtige Eigenschaft ist

28.03.2022 28 min

Zusammenfassung & Show Notes

Teamfähigkeit - Eine Soft Skill, die wohl wirklich in jeder Stellenausschreibung gesucht wird. Was macht Teamfähigkeit aus?

Teamfähigkeit - eine der Top-Fähigkeiten, die in fast wirklich jeder Stellenanzeige vorkommt 👥 Teamfähigkeit ist eine Powerfähigkeit, die unserer Meinung nach das Fundament für deinen erfolgreichen Einstieg im Job ist und auch bei deiner Weiterentwicklung ein wirklicher Booster sein kann! 🚀 
  • Was macht Teamfähigkeit aus? 
  • Kann man Teamfähigkeit erlernen? 
Inklusiver ehrlicher persönlicher Reflexion von Christine 🤓



Brauchst du wirklich Bestnoten in deinem Studium? Was erwartet dich als BerufseinsteigerIn? Welche Fähigkeiten bringen dich wirklich weiter? Studieren im Ausland, Anzahl der Praktika etc. - die Liste der Fragen ist lang. Wir geben wir Antworten darauf!

Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 6 bzw. 7 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

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Deine Simona & Christine! 


Transkript

Music. Schön, dass du wieder reinhörst bei unserem Podcast Reality Check Studium, auf was es im Job später wirklich. Music. Wir sind Simone und Christine. Und in der heutigen Folge wollen wir über das Thema Teamfähigkeit sprechen. Das Arbeiten im Team wird früher oder später jedem begegnen. Und vielleicht denkst du dir jetzt so, ja okay, Teamarbeit im Studium kenne ich ja schon für Case-Studys oder auch Projektarbeiten. Und es ist definitiv auch eine Möglichkeit, deine Teamfähigkeit frühzeitig anzuwenden und auch zu entwickeln. Aber auch über das Studium hinaus ist Teamfähigkeit essentiell für deinen ersten Job, aber auch für deine weitere Entwicklung. Vor allem bekommt Teamarbeit im Job noch mal eine andere Nuance, weil dein zukünftiges Team sehr heterogen sein kann im Vergleich zu deinen, ja, Studenten, Gruppenteams. Und damit äh meinen wir zum Beispiel, dass es oft unterschiedliche Erfahrungsstufen gibt, Altersgruppen, Betriebshörigkeit und so weiter. Wir wollen heute dadrauf eingehen, was es eigentlich bedeutet, teamfähig zu sein oder im Team zu arbeiten und was eine gute Teamarbeit ausmacht. Teamfähigkeit ist eine extrem wichtige Soft Skill, die wirklich essenziell für deinen späteren Berufsweg ist. Bevor wir in die Folge starten, haben wir noch eine Bitte an dich. Produzieren von so einem Podcast ist wirklich relativ aufwendig und daher freuen wir uns sehr, wenn wir auch zurückgespielt bekommen, dass unser Projekt auch Früchte trägt. Daher die Bitte, wenn du schon eine oder mehrere Folgen angehört hast, die dir wirklich gut gefallen haben und die du auch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kannst, dann tue das bitte gerne. Du kannst im Podcast ganz einfach beispielsweise über Spotify direkt über deinen bevorzugten Messengerdienst an Freunde und Familie teilen. Außerdem freuen wir uns, wenn du unserem Podcast folgst und auch die Benachrichtigung aktivierst. Wenn du heute das erste Mal reinhörst und am Ende sagst richtig cool. Da konnte ich was für mich mitnehmen. Dann schaue auch gerne mal in unserem Podcastfeed, ob dich noch weitere spannende Themen ansprechen. Und ansonsten, das gilt jetzt für die Neuhörerinnen als auch für unsere restliche Community Kommt sehr sehr gerne mit Themenvorschlägen auf uns zu und gebt uns Feedback, wie euch die Folgen gefallen haben oder ob wir auch noch was verbessern äh können. Wir freuen uns wirklich sehr über Nachrichten, wie ihr uns erreichen könnt, findet ihr in den Shownotes. Weil wir machen den Podcast für dich beziehungsweise für euch und wollen auch deine beziehungsweise eure Themen aufgreifen. So und nun habe ich, wie Christine es auch gerne sagt, lang genug. Bubbles. Und übergebe jetzt äh an dich Christine, ähm sodass du in die Folge starten kannst. Ja, ich habe auch richtig Bock heute auf die Folge. Also ich habe ja immer mega Bock auf die Folgen, aber heute habe ich besonders Lust. Ähm genau, du hattest ja schon im Intro gesagt, dass Teamfähigkeit, essentiell wichtig ist. Ähm das kann ich nur bestätigen und ich würde jetzt auch gern drauf eingehen, warum das so ist. Also Teamfähigkeit erst mal so zum äh zum Start hört man ja so, ich sage mal all over, ne. Also es wird ja auch oft so als Art Buzzword verwendet im Lebenslauf als Stärke, ja ich bin Teamfähigkeit, Kommunikation stark, analysestark äh ETC und ich persönlich dachte früher auch immer dass ich auf jeden Fall megateamfähig bin, habe aber ehrlicherweise gar nicht so richtig gewusst, was das eigentlich bedeutet äh teamfähig. Konnte halt schon damals, ich sage mal so ganz gut mit Menschen, habe auch kein Problem, Aufgaben, Verantwortung zu übernehmen und dachte dann halt, ja okay, also. Bin ich teamfähig, ne? Kann ja auch ruhig so erzählen. Und ich habe dann in meinem ersten Job aber festgestellt, dass Teamfähigkeit ähm noch so ein paar mehr Fähigkeiten umfasst als das, was ich gerade eben genannt habe. Und dass das gar nicht unbedingt zu meinen allergrößten Stärken damals gezählt hat, aber ähm ja Disclaimer vorab Das ist kein angeborenes Talentteamfähigkeit, sondern ist tatsächlich was, was man erlernen kann. Also von daher, das schon mal ganz ganz wichtig zum zum Einstieg. Ja weil letztendlich mhm das habe ich halt dann auch in meinem meinem ersten Job dann festgestellt. Dass halt Teamarbeit nicht jetzt nur ja daraus besteht, dass man halt äh dass man teamfähig ist, wenn man halt gut im Kommunizieren ist und ähm Kooperationsstärke hat und ich sage mal so eine Eigeninitiative, also wenn man sich so einbringen kann, also da hatte ich zum Beispiel nie so ein Problem mit. Aber das ist halt auch super wichtig ist, sich zu reflektieren, also diese Reflektionsfähigkeit Kritikfähigkeit und Konfliktmanagement da hatte ich im Arbeitskontext keine Erfahrung und das hat mir auch äh so keiner wirklich beigebracht. Also es war jetzt halt nicht eine angeborene Stärke. Manche können das vielleicht oder haben das vielleicht auch schon. Weiß ich nicht. In der Schule oder so gelernt. I don't know. Ähm aber das war zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz in meinem Skill-Set und deshalb finde ich's auch so wichtig und deshalb freue ich mich auch so auf die Folge, dass wir halt dadrüber sprechen, weil ich glaube, dass ich nicht die Einzige bin. Die denkt, ja klar, ich bin teamfähig, aber eigentlich gar nicht richtig weiß, was das bedeutet. Ja, ich habe mir auch gedacht, dass das vielleicht jetzt auch so ein bisschen banal klingt in Anführungszeichen, dadrüber eine eigene Folge zu machen, aber ich finde auch, dass das so vielseitig ist und eigentlich auch mal so wichtig ist zu definieren, wie sich wie sich das dann äußert, weil ich finde auch, dass, sagst, die Teamfähigkeit vorher eigentlich auch gar nicht so auf dem Prüfstand gestellt wird. Ja, man hat äh so ein Studium, finde ich, hat man dann wirklich so das erste Mal Berührungspunkte mit, sofern man wirklich Arbeiten auch hat und gemeinsame Case-Studies und aus meiner Erfahrung heraus Rumster auch schon das erste Mal so richtig gibt ähm Da da kommt man dann das erste Mal so damit, äh wo man sich auseinandersetzen muss, ne? Welche Persönlichkeiten sind im Team, wer macht welche Ansagen und so weiter, wer ist zuverlässig und da ist halt spannend, weil man sich das das erste Mal dann auch so bewusst wird und ja, dann später im Shop kommen, eben nochmal so weitere Facetten einfach dazu und, Ja, find's auch ganz spannend, dass du schon so ein paar Punkte angesprochen hast, die ich mir auch aufgeschrieben habe. Stimmt's jetzt auch, wenn ich an so Gruppenarbeit denke? Also da hatte ich auch, Eigentlich, wenn ich ehrlich bin, also ich hätte schon früher aufm Studium merken können, dass ich da ähm. Ich sage mal, ein ein Gap habe, wo ich dran arbeiten noch äh hätte können dürfen, ähm weil ich habe tatsächlich im Bachelor, als auch im Master jeweils eine Gruppenarbeit gehabt, wo schon auch, so ein bissel gerumst oder wie hast du's grad genannt was da wo's da auch mal zu Reibungen kam, aber der Unterschied ist. Man halt im Studium kann man sich halt sagen, also so ein bissel jetzt überspitzt gesagt, ne, mit der dummen Kuh muss ich nicht nochmal eine Gruppenarbeit machen so, ne? Suchst dir halt dann andere Leute genauso, denn dann hat man's abgehakt und und gut ist und ärgert sich drüber, aber weiter geht's und macht das dann halt zukünftig mit anderen. Aber bei der Arbeit geht es halt eben nicht. Also du kannst halt nicht. Ich sage mal, davor fliehen und du kannst halt auch nicht. Also du kannst schon, aber Smart ist natürlich schwieriger, ähm dann einfach sagen, ja die ignoriere ich jetzt oder ähm dann bin ich jetzt eben nicht mehr mit der befreundet oder so und mache bald mehr. Sondern du musst dich ja mit diesen Leuten auseinandersetzen. Das sind ja deine Teammitglieder. Das ist halt der Riesenunterschied zum Studium. Und äh wenn du jetzt sagst, dass du gemerkt hast, dass du da am Anfang einen Gap hattest, äh inwiefern hat sich das geäußert? Also das war halt so, dass mein Team, du hast es ja auch im Intro gesagt, war halt auch richtig krass heterogene. Also es gab, Ganz viele unterschiedliche Charaktere und die waren auch, man sagt ja immer so, ähm dieses war ein anderer Schlagmensch-Sein, ne, also dass das so ein anderer Schlagmensch dann auch zum zum Teil war. Und die hatten auch unterschiedlich ich sag mal Erfahrungsstufen, Hintergründe, wann auch nicht, ne? Also von der Ausbildung her unterschiedliche Hintergründe, auch unterschiedliche Betriebszugehörigkeiten und hatten auch zum Teil einfach zu manchen Sachen eine andere Einstellung, ne, was ja auch, total okay ist, ne. Wir sind ja alle unterschiedlich, was ja auch gut so ist. Ich sage das ja immer, wäre ja langweilig, wenn wir alle gleich wären. Und mir ist es tatsächlich damals. Schwer gefallen, in dieser Vielfalt, sage ich mal, dieser Charaktere, Meinungen und auch Talente, wie man so schön sagt, so eine Bereicherung zu sehen, ne, sondern für mich war das eine super krasse Herausforderungen da auch so die Stärken und Schwächen und auch so die inneren Treiber sage ich mal, von den einzelnen Kollegen so wahrzunehmen, mich da so. Ja hineinzuversetzen und so das Positive draus zu ziehen. Also auf den Punkt gebracht. Habe ich eigentlich so ein bissel da meinen Stiefel durchgezogen und war halt so, wie ich war, authentisch, was ich auch immer noch gut und richtig finde. Authentisch zu sein, aber ich ich habe so ein bissel glaube ich so die Befindlichkeiten aller anderen bissel ausgeblendet. Und das ist halt, schwierig. Das zeichnet nicht gute ähm Teamfähigkeit aus und dachte mir halt so, ja aber wenn der andere Meinung ist, ja Pech, ne, ich habe halt meine eigene Meinung und äh ich geht er halt, ne, ähm hier mit der wie sagt man das, mit dem Kopf, äh vorne raus, da hat auch recht erfolgsorientiert hat mein Chef das damals immer genannt und es ist halt wichtig auch langfristig, dass du halt deine Teammitglieder, auch mitnimmst. Also nicht nur als Teamleader, sondern ja auch als äh als Kollege ist das ja so ein. Also es macht ja keinen Spaß, wenn man im Team ein Einzelkämpfer ist. Ich bring's mal aufm Punkt gebrannt und bringe einen auch nicht weiter. Ja. Nee, null. Ja, was du jetzt auch gesagt hast, das war auch ein Punkt, den ich mir mit notiert habe, dass ich's auch finde. Ganz ganz wichtig. So so meine Punkte, die ich so zum Thema Teamfähigkeit sehe und da gibt's noch ganz viel mehr drumherum, aber ich glaube, das sind für mich so die Kernpunkte, ist wirklich ähm respektvoll zueinander zu sein, also. Respektvoll zu begegnen und auch auch wenn dich jemand nicht respektvoll begegnet, dass auch erst mal. Nicht gleich auch wieder dagegen zu schießen, sondern zu gucken, dass du's dass du's annimmst und dass du trotzdem weiterhin respektvoll bleibst und. Vielleicht auch noch mal ins äh direkte Gespräch sonst gehst, aber einfach auch ähm ja, dass das also das finde ich superwichtig und was du auch gesagt hast, Kompromissbereitschaft zu zeigen. Mhm. Wie du sagst, du wirst nie zu 100 Prozent immer deinen Stiefel durchziehen können und es wird immer sehr viele unterschiedliche Meinungen geben. Aber genau das ist ja auch der Punkt, warum Teamarbeit, so erfolgreich ist, wenn ein Team gut funktioniert, weil ja eben verschiedene Stärken, verschiedene Meinungen reinkommen und da muss man dann auch mal aufeinander zugehen oder auch mal, mal wieder zurückrudern oder vielleicht auch sich selber dann mal eins einzugestehen, okay ich habe jetzt den Vorschlag gemacht, aber Vorschlag von Kolleginnen oder Kollege X ist jetzt eigentlich, cooler oder es bringt uns wie du auch sagst irgendwie schneller voran oder ist besser fürs Team, also da auch ja Kompromissbereit zu sein und auch die Bereitschaft einfach mitzubringen und eine Portion Empathie würde ich auch mal. Ich finde, äh warum sage ich eine Portion? Weil. Ich glaube, wenn man zu viel krass Empathie mitbringt, dann wird's auch wieder schwierig sich sage ich mal irgendwie abzugrenzen oder so seine eigenen Grenzen äh aufzuziehen oder ja auch wirklich zu sagen, die Befindlichkeiten so ein bisschen zu trennen, aber auch natürlich zu verstehen, hey. Wenn's jetzt wirklich einen Kollegen oder einer Kollegin richtig scheiße geht, keine Ahnung, es können auch viele private Themen ja oft sein, wovon man nicht unbedingt direkt auch was mitbekommt, aber wenn man sieht, okay der Person geht's grad wirklich nicht gut, dass man da nicht noch unbedingt Salz in die Wunde reinstreuen muss oder auch mal sagen kann, hey komm. Ich übernehme jetzt mal das Thema oder. Da auch äh das Vertrauen irgendwie mit reinzugeben und ja empathisch und mitfühlend oder ja mitfühlend ja mitfühlend, einfühlsam auch ein bisschen zu sein. Was mir auch geholfen hat, was mir damals gefehlt hat. Das hört sich so simpel an, aber das war für mich irgendwie damals dann neu, mich so richtig mal in die wie sagt man das immer? Ich versuche jetzt hier heute lauter Sprichwörter. Da bin ich eigentlich nicht gut drin, sich in die Schuhe des anderen zu stellen, zu versetzen, in die Tisch des anderen. Zu in die Lage. Irgendwas gibt's damit schon, irgendein Wort. Na ja, sprich mit ihr wisst, was ich meine. Genau, sich da halt einfach mal zu überlegen warum reagiert er denn jetzt so, wie er reagiert. Das ist so powerful. Es ist eigentlich total simple, aber selbst wenn die andere Person einen vielleicht kritisiert oder auch in den Konflikt geht. Da einfach mal reinzuhören, zu überlegen, warum reagiert der denn eigentlich so? Und wenn man da mal so ein bissel drüber nachdenkt, dann. Findet man meistens eigentlich schon schon Grund dafür, denn man kann die Person ja auch einfach mal konkret fragen, wenn man's nicht du würde mich jetzt wirklich mal interessieren. Eigentlich hätte ich jetzt gedacht, dass das dann irgendwie überzeugende Argumente wahrscheinlich nicht zu überzeugen. Kannst du mir's vielleicht nochmal kurz erklären? Warum, so dass ich's verstehe so? Und das ist ähm das hilft, sehr und ich würde da auch jetzt nochmal gerne auf unsere Folge 19 verweisen, in der wir ja über unterschiedliche Persönlichkeitstypen gesprochen haben. Und da haben wir auch schon gesagt, dass das so powerful ist, wenn du versuchst dein Gegenüber zu verstehen, also Was ist der sowieso mal für einen Persönlichkeitstyp und ganz allgemein ist das eher halt ne dieser dominierende rote Persönlichkeitstyp oder doch eher ein ein gelber, also wie gesagt, hört da gerne mal rein. Wenn man das dann auch schon mal weiß, wie diese Person so grundsätzlich äh äh tickt, das hilft halt auch einfach die Person besser zu verstehen, dann kann man auch besser auf die Bedürfnisse eingehen und dann wiederum hilft meistens auch die andere Person einem wieder, ne? Also es ist ja dann auch wieder so geben und nehmen. Das ist ja auch das, was Teamarbeit eigentlich, ne? Ähm letztendlich sage ich mal, ausmacht, dass man sich zwar. Selber einbringt und auch seine eigenen Ideen, ich sage mal, selbstbewusst vertritt, aber halt ohne, ich sage mal, den anderen irgendwie kleinzumachen, sondern den anderen halt auch. Mit mit ins Boot zu holen, damit man halt ein gemeinsames Ziel verfolgt. Ja. Weil du das jetzt auch noch mal mit dem Persönlichkeitstypen angesprochen hast. Genau, also das das Geben und Nehmen sozusagen, aber das hilft auch dabei, zu realisieren, dass man's auch nicht persönlich nehmen muss. Ja. Wenn eben der Gegenüber sehr zielorientiert ist oder da wirklich so auch Sprichwort Kopf durch die Wand ähm wir müssen das jetzt und keine Ahnung, wenn man selber vielleicht sagt, oh das ist jetzt wirklich. Ne, bevor man sich dann direkt eine Meinung bildet und sagt, ja wie, das ist jetzt totaler Quatsch oder so oder sich persönlich angegriffen fühlt, dann auch weiß, okay, die Person, tickt halt so. Klar, man muss jetzt nicht alles alles immer hinnehmen, ne? Es es muss man auch immer ein bisschen äh von zwei Seiten betrachten, aber dass man gar nicht erst so, sich sofort getriggert fühlt. Und das hilft dann halt auch, einen Kompromiss zu finden, ne. Also wenn man irgendwie den anderen versteht, also wenn man's versucht den anderen zu versteht, dann hoffentlich auch versteht. Und dann selber seine seine Situation kennt man ja auch, aber wenn man auch weiß, was der andere eigentlich will. Was ist der Ziel? Das Ziel von einem anderen, dann kann man halt auch ja ich sage mal so, pragmatisch sein und gucken, dass man halt einfach einen gemeinsamen Kompromiss findet. Und das finde ich ja auch noch mal glaube ich wichtig zu sagen, dass Teamfähigkeit jetzt auch irgendwie nicht bedeutet, dass man's mit allen Kollegen super gut auskommt, ne, dass man immer nett ist und sich alle lieb haben und ähm man gibt irgendwie mal nach und man ordnet sich unter, also das heißt das nicht. Also man kann ja auch mal, in einen Konflikt gehen, aber auch da ist es halt auch wieder wichtig, erst mal die andere Person zu kennen, zu verstehen, woher rührt dieser Konflikt, Und dann halt auch wieder natürlich ähm letztendlich eine Lösung gemeinsam zu erarbeiten, Ja, finde ich auch gut, dass du's noch mal gesagt hast, dass es nicht heißt immer zu alle im Jahr und Amen zu sagen und man muss sich nicht immer mit allen auf einer Welle irgendwie liegen, also das kennt man ja auch dass es immer mal äh den einen oder die andere Kollegin geben wird, wo man sagt, ja gut ne ist äh. Jetzt vielleicht nicht unbedingt eben mein Schlag oder mein Fall von von Mensch, aber trotzdem arbeiten wir ja gemeinsam auf eine Sache hin oder auf ein Ziel hin oder ist dann noch Personen andern Abteilungen mit denen man auch zusammenarbeiten muss, nur um auf ein größeres Ziel hinzuarbeiten und äh ja, ich denke, da ist es äh ganz ganz wichtig, eben auch die Offenheit zu zeigen. Habe auch noch einen Punkt und zwar heißt Teamfähigkeit auch kritikfähig zu sein. Und das ist glaube ich somit. Einer finde ich also ein ein ganz ganz wichtiger Punkt. Dass man wirklich auch Feedback annimmt, wenn auch mal jemand wirklich auf dich zukommt und sagt, hey, pass auf, ähm jetzt ein Beispiel. Im letzten Meeting, ne, hast du vielleicht ein bissel ausgeufert, äh dein Redeanteil war sehr hoch. Du bist irgendwie vielleicht auch nicht ganz so zum Punkt gekommen. Versuche doch mal eher. Besser zum Punkt zu kommen, der Agenda zu folgen, wie auch immer. Jetzt einfach nur mal so als Beispiel raus äh rausgenommen. Da auch wirklich dann dankbar zu sein, dass jemand dir das Feedback gibt, weil. Ich finde, das ist also nur, wenn jemand konstruktive Kritik an dir übt, kannst du dich weiterentwickeln, wenn das nämlich nicht kommt, dann. Ja dann dann bleibst du irgendwie auf deinem, sage ich mal, so ein Niveau stehen und wenn das dann auch ähm nicht umsetzt und auch nicht reflektierst und das bringt einem so, so viel für die eigene Weiterentwicklung, dass ich das superwichtig finde kritikfähig zu sein und tatsächlich auch immer wieder danach zu fragen und sich auf Feedback einzuholen, was wir ja. Auch immer in unserem Podcast. Promoten. Und ich finde das auch so spannend, weil es Das darf man auch nie vergessen. Wenn jemand also es muss natürlich immer konstruktive Kritik sein, das ist klar, dass wir jetzt irgendwie nicht sagen, wir finden es super, wenn einer ähm dich irgendwie so, ne. Dumm anmacht in Anführungszeichen aber das muss man ja auch immer mal sehen, was das für einen Mut eigentlich auch bei der anderen Person Bedarf auf dich zuzugehen, konstruktives Feedback auch zu äußern, weil die Person muss ja vielleicht auch Angst haben, ah jetzt mag der mich vielleicht nicht oder so, wenn ich ihm das jetzt sage, kommt das komisch rüber. Also eigentlich finde ich das schon mal, ziehe ich da immer so imaginären Hut vor den Menschen, die tatsächlich, sich trauen auch Feedback ähm zu äußern und wie du gesagt hast, Simona ist das ja auch genau das, was einen ja auch weiterbringt, weil wenn auch die anderen Personen sich das nur denkt und sich in sich hinein. Schluckt so, ne? Ja, genau. Ähm bringt ja auch nix, von daher. Würden wir auch gerne dich dazu auffordern, eigentlich auch das schon mal zu üben. Kritik. Zu geben. Das kannst du ja auch schon mal in also wie gesagt konstruktiv natürlich aber genau das kannst du eigentlich auch mal bei, im Studium bei verschiedenen Gruppenarbeiten üben, weil also ich habe das tatsächlich, also der Klassiker, ich habe mich dann über irgendwelche ähm Kommilitoninnen aufgeregt. Das hat sich dann so lange hochgekocht. Ich glaube, einmal gab's echt mal so, wo's richtig sich gefetzt hat und gefühlt da fünf Leute sich dann angeschrien haben oder so. Aber so weit muss es ja dann erst gar nicht kommen, ne? Also Das ist eigentlich perfekt. Also das Studium kann man echt so perfekt eigentlich als Spielwiese da, ne, um sich da so noch mal in so einer sichereren Umgebung ähm auszuprobieren so ansehen, ja. Ja, auf jeden Fall, weil später man man braucht's unbedingt. Also man braucht einfach diese Fähigkeiten, die einzusetzen, weil ja. Man braucht's für die eigene Entwicklung und um auch sage jetzt mal in der Karriere, wenn jemand jetzt sagt, okay, jemand möchte jetzt auch wirklich Karriere machen und weiter aufsteigen, braucht man das auch. Das ist super super wichtig und und eben diese diese Offenheit auch mitzubringen. Vielleicht kann ich da auch noch mal ein ein Beispiel mitbringen, was ähm was mir aufgefallen ist und zwar. Ist ja zum einen genau arbeitet man ja im eigenen Team, aber es kann ja auch sein, dass du später mal eine Abteilung landen wirst, die mit sehr vielen Schnittstellen Abteilungen zu tun hat und dann ist es ja mitunter so, dass dann, Teams gibt, die einem beispielsweise zuarbeiten, sage ich jetzt mal so und man selber. Verarbeitet die Information oder den Input weiter und leitet es beispielsweise an Kunden oder intern an eine höhere Stelle und auch da ja zu signalisieren oder auch nicht so dieses Jahr, ich stehe über dir oder du arbeitest mir zu so zu äußern, sondern auch da ist es so, so wichtig, was du auch am Anfang gesagt hast, so im Team sich trotzdem zu fühlen, also auch wenn's nicht dein Team klassischerweise ist, dich auch so zu fühlen und auch so zu agieren, wenn du mit anderen Schnittstellen Abteilungen zusammenarbeitest, weil im Grunde sind alle ein riesiges, großes Team und auch da sieht man sich immer zweimal und auch da bist du vielleicht mal auf. Ähm die Hilfe oder den Support von jemandem angewiesen und ja auch da solltest du quasi respektvoll sein, offen sein auch ähm offen Konflikte eben ansprechen oder auch konstruktiv Feedback geben, weil. Ja, das quasi auch noch mal, also das wollte ich nur noch mal sagen, dass es nicht nur im eigenen Team zu sehen ist, sondern eben auch im im ganzen Unternehmen eigentlich. Und wenn ich so drüber nachdenke, ist es ja auch also finde ich das auch so spannend, weil diese Teamfähigkeit heißt ja eigentlich auch, also gerade wenn man auch so eine Projekte oder so äh gemeinsam arbeitet, dass du ja letztendlich so deine eigenen Stärken einbringst, aber halt auch die Bedürfnisse Stärken, Schwächen, ne von den anderen praktisch auch siehst und da halt auch drauf eingehst. Das ist was, ich meine in unserem täglichen Leben, ja auch nicht nur im im Beruf, äh im Privaten ist es ja auch immer so, dass du auf unterschiedliche Menschen, also auf unterschiedliche Charaktere triffst und, Aus meiner Sicht ist das eigentlich. Immer super hilfreich, sich halt bewusst zu werden. Jeder hat eine unterschiedlichen Charakter, jeder hat irgendwie eine unterschiedliche Rolle. Es gibt ja auch nach so hm klassisches kennt man vielleicht noch von der Hochschule. Diese Teamrollen nach Belbin Ähm ich hoffe, ich habe's richtig äh ausgesprochen. Wo es dann den Perfektionist gibt äh den Umsetzer, den Macher, den Erfinder, den Spezialist, den Beobachter, Weichensteller, Teamarbeiter und Koordinator. Man kann das praktisch in drei, ich sage mal, so Subgruppen unterteilen. Eigentlich so diese handlungsorientierten Charaktere. Die Wissensorientierten, also diese ne, ähm Spezialisten oder auch so die Beobachter und diese kommunikationsorientierten Teammitglieder und wenn man sich halt darüber bewusst ist, dass es diese unterschiedlichen Rollen gibt und dass man die auch braucht. Das ist auch schon mal sehr hilfreich, weil man denkt sich vielleicht, Mensch, ich bin hier so alleine, warum ist nicht jeder so puschy wie ich und äh jetzt sind hier alle ruhig und ich habe das Gefühl, ich muss hier alles alleine machen oder so. Aber man jetzt stell dir mal vor, Alle werden so wie du, alle wären und man hätte irgendwie acht. Rote Pushi People in so einem in so einem Team sitzen ja blöd. Ähm also es braucht's ja. Also auch wenn du dich vielleicht mal drüber aufregst, dass einer immer ruhig ist und sich nicht so einbringen kann. Also A stürzt den vielleicht auch selber, weil er Introvertiert ist und gerne vielleicht auch was sagen möchte, aber sich nicht traut. Muss man ja auch immer so ein bissel bedenken. Und B wenn du selber gerne da pusht, dann ist es ja vielleicht gut, dass du ein Gegenüber hast, der. Da die Balance dann zu findet, weil wie gesagt, sonst ist das auch nicht zielführend. Ich glaube, das ist auch immer noch mal wichtig zu wissen, dass keiner besser ist als der andere, dass jeder. Gewissen Charakter hat und diese verschiedenen Rollen eigentlich in insgesamt ausgeglichenes Team machen, auch wenn's erstmal heterogen erscheint. Eigentlich zu so einer Balance mehr oder minder dann führt und das kann man wie gesagt auch. Aufs komplette Leben finde ich auch in in der Familie, im Freundeskreis, wie auch immer, das kann man eigentlich auf viele ja. Zwischenmenschliche Situationen ähm übertragen. Und falls es dann doch zu Konflikten kommen sollte. Den Konflikt auch als Chance zu sehen. Also ich würde da äh super gerne äh mit der Simone dazu auch dann nochmal nämlich eine Folge zu machen, so Thema Konfliktmanagement, weil auch in Konflikten wenn sich das so ein bissel platt anhört. Da liegt. So viel Wissen über einen selber drin, vielleicht um's nur ganz kurz schon mal so anzuteasern. Oftmals, wenn man sich über was nämlich ganz dolle aufregt, auch in solchen Teamkonstellation, dann hilft das auch immer noch mal sehr, sich Gedanken drüber zu machen, warum triggert mich das eigentlich so, ne? Ähm Oftmals ist es ja auch so, dass es einen selber vielleicht mehr triggert als einen anderen Kollegen oder so Und da steckt ganz viel Wissen über einen selber auch drin. Aber ich möchte jetzt gar nicht zu viel äh spoilern. Das machen wir auf jeden Fall in einer anderen in einer anderen Folge dann noch mal im im Detail, weil das ist natürlich auch super wichtig. Wie geht man in so einem Konflikt um, weil die werden früher oder später immer kommen. Ja, dann sind wir am Ende der Folge angelangt und ja, dann würde ich auch direkt übergehen zu den Key Take Aways. Key Take away Nummer eins, Teamfähigkeit ist eine Fähigkeit, die man erlernen kann. Nummer zwei, teamfähig zu sein heißt nicht zu allem ja und arm zu sagen, sondern auch seine eigene Meinung zu kommunizieren. Nummer drei. Hinter der Teamfähigkeit stehen zahlreiche Eigenschaften, wie beispielsweise ähm Reflektionsfähigkeit, Kompromissbereitschaft aber auch die Bedürfnisse und Stärken anderer zu sehen und darauf auch einzugehen. Nummer vier. Wenn du deine Teamfähigkeit abfragen willst, dann frage auch aktiv nach Feedback bei ähm Kollegen oder anderen Teammitgliedern. Damit sind wir auch am Ende angekommen bei dieser Folge und wie eingang schon erwähnt, freuen wir uns darüber, wenn du uns. Music.

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