Reality Check Studium ūüéď

Auf was es im Job später wirklich ankommt

024 - Umgang mit Konflikten im Studium und bei der Arbeit im Team

04.04.2022 28 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wie kannst du mit Konflikten im Studium bei Gruppenarbeiten oder danach im Job bei der Arbeit im Team umgehen? Wie kannst du im besten Fall sogar an einer Konfliktsituation wachsen? ūüĆĪ


Konflikte - etwas, was die meisten von uns wohl eher umgehen oder einfach davor wegrennen wollen. ūüŹÉ

Konflikte sind aber oftmals unvermeidlich, egal ob bspw. im Studium bei Gruppenarbeiten oder danach im Job bei der Arbeit im Team. Entscheidend ist nur, wie man damit umgeht und im besten Fall sogar an einer Konfliktsituation wachsen kann. ūüĆĪ

Nicht umsonst wird die Frage "Hatten Sie schon mal einen Konflikt und wie sind Sie damit umgegangen" in Vorstellungsgespr√§chen nahezu standardm√§√üig gefragt ūüėČ

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Deine Simona & Christine! 

Transkript

Music. Christine und Simona und heute wollen wir uns einem Thema widmen, das eher in die Ecke, ja, der unangenehmeren Team geh√∂rt, sich aber oftmals im Alltag und auch im Beruf nicht vermeiden l√§sst und zwar dem Thema Umgang mit Konflikt. Ein Konflikt zeichnet sich ja dadurch aus, dass unterschiedliche Meinungen, Interessen, Ziele oder auch Bed√ľrfnisse aufeinander treffen. Passiert im Studium, bei Gruppenarbeiten beispielsweise, aber das passiert nat√ľrlich auch in der Berufswelt, weil man gerade im Job ja auch oftmals nicht die M√∂glichkeit hat Sie ist seine, ich sage mal Projektgruppe rauszusuchen und man unweigerlich immer wieder auf ja Kollegen halt trifft und die unterschiedliche Meinungen haben oder zum Teil auch unterschiedliche Ziele haben. Und das kann dann direkt auch vor allem in den eigenen Team sein oder vielleicht auch bei Team√ľbergreifender Projektarbeit. Was aber sehr oft in der Berufswelt vorkommt. Und gerade weil das Ganze unvermeidlich ist, also auf Menschen zu treffen und mit Menschen zusammenarbeiten, die halt andere Meinungen oder auch andere Werte haben, ist es umso wichtiger, sie selber darin, ich sage mal so, wie zu schulen mit Konflikten umzugehen. Kannst du jetzt schon im im Studio machen, das kann dir auch schon im Studium ungemein dabei helfen, im Alltag aber halt dann auch sp√§ter im Job. Besser mit Konflikten umzugehen, Ja und weil das so wichtig ist, schon mal ein kleiner Spoiler hier, wird das n√§mlich auch ganz oft ein Vorstellungsgespr√§chen gefragt, also ob man schon mal Konflikte hatte und wie man sie gel√∂st hat. Also ich glaube, ich wurde, bestimmt schon sechs Mal oder so √§hm oder mir wurde schon circa sechs mal diese Frage gestellt. Deshalb widme ich jetzt nat√ľrlich auch interessieren. Simona, hattest du denn auch schon mal diese Frage im Vorstellungsgespr√§ch und wenn ja, was war deine Antwort? Ja, ich hatte die √§h Frage auch, √§hm tats√§chlich aber gar nicht so oft wie du. Mhm und ja, was war meine Antwort? Also tats√§chlich gab's in meiner Vergangenheit. Wirklich massiven Konflikt, also an den ich mich heute noch erinnern kann, weil er so krass war, sage ich mal. Okay. √Ąhm ja aber ich kenne kenne die Story ja wirklich noch nicht. Genau √§hm ansonsten muss ich sagen, bin ich glaube ich ganz gut bis jetzt da so. Vielleicht auch drumherum gekommen, vielleicht aber auch hat man ja jetzt ja auch schon mal ein paar Folgen besprochen, dass ich ja auch eher der √§hm eher introvertierte Mensch bin und auch gerne Kompromisse, also ich bin sehr kompromissbereit, das hei√üt ich. Stecke auch oft mal eher zur√ľck, deswegen kam's glaube ich bis jetzt noch nicht so zu Extremkonflikten, au√üer eben das eine Mal, ja, meiner meinem ersten Shop sozusagen. Und zwar ja war das eben mit einer Kollegin von einem anderen Team, also das genau das, was du jetzt auch im Intro schon erw√§hnt hast, dass es auch team√ľbergreifend passieren kann und zwar √§hm ging's da um eine Situation dass wir eine Kundenpr√§sentation hatten und von ihr ein Briefing bekommen hatten, wie die Pr√§sentation auszusehen hat. Und eine Kollegin und ich, wir waren beide sozusagen auch noch relativ junge Berufsanf√§ngerinnen, haben die Pr√§sentation vorbereitet und hatten aber noch so paar coole Insights, paar coole Analysen gefunden, wo wir die Pr√§sentation einfach noch ein bisschen aufgepeppt haben, noch mal so ein bisschen Neues reingebracht haben, weil's einfach. Wir uns gedacht haben, ey aus der Kundensicht, aus der Kundenbrille w√§re das total spannend. Und dann war die Pr√§sentation vor Ort und auch unser Vorgesetzter war mit dabei. Und sie war auch dabei. Also wir waren quasi zu viert dort. Mhm. Und Pr√§sentationen lief super unser Teil. Wurde total gefeiert super cool mit dem Kunden unterhalten, waren dann auch direkt per du, die haben uns das Duo angeboten, also total cool. Also wir sind aus der aus dem Termin raus und waren total hyped so ja cool. Lief super so unsere √§hm ja eine mit unserer ersten Pr√§sentation einfach beim Kunden. Und ja sie war so gar nicht amused und also eher das Gegenteil. Sie war extrem. √Ąh ich ich will schon sagen, wirklich angepisst. Sie war so krass √§h in in Rage, dass sie. Dass sie schon quasi auch gezittert hat, dass sie auch √§hm als sie mit uns gesprochen hat √§h also wirklich wie wenn. Ja ich wei√ü nicht. Also wir haben's √ľberhaupt nicht nachvollziehen k√∂nnen. Mhm. Und gut, am Ende, also √§h lange Rede, kurzer Sinn. Es war im Endeffekt so, dass sie sich extrem dr√ľber aufgeregt hat, dass wir uns nicht an ihr Briefing eins zu eins gehalten haben und. Ich glaube indirekt, also so zwischen den Zeilen war eigentlich ihr Problem, dass ja, der Kunde mit uns ein sofort ein cooles. Ja Level irgendwie aufgenommen hat oder ein cooles Bonding sage ich jetzt mal und die direkt mit uns √§h ganz offen gequatscht haben und √§hm und sie. Sie wollte halt, dass es ihr Kunde bleibt. Also sie wollte dass da diese Verbindung irgendwie aufgebaut wird. Also es ist schon sehr, sage ich mal, bissel auf psychologischer Ebene. Aber das Krasse, was einfach danach war, ist, dass sie uns. √Ąhm auch vor unserem, also wirklich vor unserem Vorgesetzten auch komplett rund gemacht hat, dass sie auch, also auch ganz offen gesagt hat, zu meinem √§h Vorgesetzten so, ja, warum wir. Anf√§ngerin, wir Newbies, der die Pr√§sentation gehalten haben, er h√§tte doch viel seniorikere Kolleginnen im Team, warum die das nicht √ľbernommen und √§hm hat uns im Anschluss daran. Die Pr√§sentation noch mal komplett √ľberarbeiten lassen. Das waren. √úber 150 Folien, die wir nochmal Slide f√ľr Slide nach ihrer Anweisung √ľberarbeiten mussten. Und das war, Krass, also es war auf vielen Ebenen krass, also der pers√∂nliche Angriff, aber auch danach dieses Auflaufenlassen und dieses, vorf√ľhren und diese Arbeitsbeschaffungsma√ünahme und das war wirklich was, ich das erste Mal so richtig krass in deinen Konflikt gekommen bin und das aber auch nicht auf mir sitzen lassen wollte. Wollte aber grad sagen, wie hast du reagiert? Also ich bin ja ein super impulsiver Typ, was oft nicht gut ist. Deshalb ich bin grad schon so, ob bei mir war grad schon so Kopfkino wie ich reagiert h√§tte, aber ja, bin gespannt, wie du reagiert Also ich war √§hm ja ich war erstmal baff. Ich glaube ich konnte erstmal also gerade als √§hm das auch noch vor Ort war und wir auf der R√ľckreise waren von dem Kundentermin konnte ich erstmal gar nichts sagen. Also ich habe die Welt einfach nicht mehr verstanden. Ich war ich war tats√§chlich wie so ein bisschen in Starre, ne? Also es gibt ja auch dieses was passiert, wenn man in Konflikte Eins davon kann ja sein, dass man einfach. Erstarrt und das war bei mir der Fall. Ich war einfach nur so h√§? Ich versteh's nicht und bin auch im Kopf irgendwie f√ľnfmal durchgegangen, was wir h√§tten falsch machen k√∂nnen. Also ich habe auch erst mal versucht. Sie irgendwo zu verstehen oder oder was jetzt wirklich ihr Problem ist, aber ich bin dann recht schnell eben auf den Punkt gekommen, dass. Das ist was auf der sehr pers√∂nlichen Ebene war. Das sieht es eben nicht so mochte, dass wir mit dem Kunden so eng sind und na ja. Auf jeden Fall war es dann so, dass. Ja mein Vorgesetzte ja auch direkt mit involviert war und ich das eigentlich so gar nicht l√∂sen konnte und das war ein bisschen mein meine Herausforderung, weil ich h√§tt's eigentlich gerne selber in die Hand genommen aber am Ende wurde das quasi von meinem Vorgesetzten so beschlossen, dass wir die Slides genau so durchgehen m√ľssen, wie sie uns das vorgekaut hat und haben damit, also die Kollegin und ich, wir haben damit fast eineinhalb bis zwei Wochen verbracht. Das passiert, sage ich mal, jetzt zugesehen √§h glaube ich auch nur in einem Konzern √§h in einer gro√üen Firma, weil √§hm wer das in einer kleineren Firma gewesen, da. Also ich glaube okay krass, aber ich musste auch gucken, wie du deine Zeit effizient und √§h unternehmerisch einsetzt und zumal war's ja auch einfach nur, Wei√üt du so, dem Kunden hat das gar nichts gebracht. Also war ja nicht was, wo man sagt, okay, der Kunde profitiert am Ende noch, aber ja also √§hm jetzt habe ich schon lange geredet. Aber das war mein mein, mein gr√∂√üter Konflikt. Wie w√§rst du denn, wenn du die M√∂glichkeit gehabt h√§ttest? Also ich find's erst mal irgendwie voll schwach von deinem Chef damals oder Chefin. Ich wei√ü gar nicht genau, wer das war, aber ich dachte erst mal, boah, krasse Schw√§che tats√§chlich, Team √§h √§h Schw√§che, aber gut, das ist ein anderes Thema. Was h√§ttest du denn gern am liebsten gemacht? Also oder wie w√§rst du denn damit umgegangen? Also ich meine. Wenn dich das jetzt auch jemand im Vorstellungsgespr√§ch um zur Eingangsfrage sozusagen gefragt h√§tte? Ja, also ich ich h√§tte. Sagen wir so, ich h√§tte erst mal ein paar √§h zwei, drei N√§chte mal kurz dr√ľber schlafen. Mhm. Und dann h√§tte ich gern ein pers√∂nliches Gespr√§ch mit ihr gef√ľhrt. Also wirklich einfach ein One-to-One-Gespr√§ch, so wie man's ja auch nennt, also wirklich ohne Vorgesetzte und sie wirklich einmal fragen, noch mal so mit ein bisschen Zeit was √ľber was ist jetzt genau ihr ihr Problem, was an was hat sie sich aufgeregt, weil ich sage mal so, ich bin ja auch komplett offen gewesen f√ľr konstruktive Kritik ne, wenn sie jetzt gemeint h√§tte, hey, das n√§chste Mal kannst du das und das besser machen, es ist ja v√∂llig okay und w√§re auch cool gewesen, das von ihr zu zu bekommen. Mhm. Aber ja die M√∂glichkeit hatte ich nicht und ich muss auch sagen im zweiten Schritt also wenn ich's heute noch mal √§ndern k√∂nnte, dann h√§tte ich mich auch. Wirklich quer gestellt, diese Slides nochmal zu √ľberarbeiten. Das h√§tte ich nicht gemacht und w√ľrde ich heute auch nicht mehr machen. Was ich voll spannend finde, ich w√ľrde gerne, dass das Beispiel jetzt mal das aufgreifen wollen anhand von deiner von dieser Kollegin kann man eigentlich perfekt zeigen wie Konfliktmanagement eigentlich stattfinden sollte, weil sie's anscheinend selber n√§mlich gar nicht konnte, weil finde ich voll krass grad gezeigt hat. Ich fand das grad echt √§hm spannendes Beispiel. Dass sie eigentlich in einem Konflikt in dem Moment ja mit euch war. Also ich meine. Das kennt man ja vielleicht auch selber, au√üer jetzt auch du grad als Zuh√∂rerin. √Ąh wenn man sich in irgendeiner Situation √ľber jemanden voll aufregt, weil das ist ja meistens das, wie ein St√§dtenkonflikt, man regt sich eben √ľber jemanden auf. Jetzt sicher √ľber euch. Aufgeregt in dem Moment und zwar ja bissel √ľbertrieben. Also ich meine, das ist ja von au√üen betrachtet. Denkt ja jeder, okay, das ist ja grad da gibt's ja gar keinen Grund, so auszurasten und vor allem nicht irgendwie direkt danach. Dass sie ja ultra impulsiv war und wahrscheinlich, was du ja auch gemeint hast, hat sie halt irgendwas zu krass getriggert, ne? Also dieses okay, krass, die zwei jungen Girls hier, haben da jetzt schon eine bessere Beziehung aufgebaut. Sie ist irgendwie neidisch oder war neidisch. Ich wei√ü es nicht darauf, dass sie das so souver√§n wart und sie war's damals nicht oder so. Und das ist n√§mlich auch, Eigentlich der Tipp, den ich n√§mlich geben w√ľrde und deshalb finde ich gerade dieses Beispiel so perfekt, wenn du dich extrem √ľber was aufregst, bevor es √ľberhaupt in diesen Konflikt geht, erst mal kurz zu reflektieren, warum regt dich das eigentlich so krass auf? Und ist das √ľberhaupt gerechtfertigt? Also Ich bin da auch noch am √úben, also ist jetzt auch nicht so, ich war fr√ľher auch, ich sage mal eher. Oder auch von nicht allzu langer Zeit und bei vielen Themenrecht auch eher impulsiv und habe mich schnell √ľber Dinge √§hm aufgeregt, aber was ich gemerkt habe, ist, wenn Mich war's krass aufregt, dass ich erst mal kurz im Umfeld gucke, regt es denn meiner anderen Kollegen auch so auf? Oder ist das nur bei mir? Und wenn du merkst, dass eigentlich dich etwas viel mehr aufregt im wei√ü ich nicht, im Teammeeting oder bei einer Projektarbeit oder auch in der Gruppenarbeit und alle anderen denken, h√∂, so schlimm ist es doch gar nicht. Dann h√∂r erstmal kurz in dich rein und finde erstmal raus. Warum dich das so krass triggert? Also ist das, was ich wei√ü nicht, ist irgendeine Person √§h zu faul gewesen oder zu laut oder zu leise? Hat sich irgendwie nicht eingebracht Vielleicht ist es ja was, was du eigentlich auch gerne w√§rst und dir selber irgendwie mal verboten hast in der Vergangenheit oder wie auch immer. Genau das war glaube ich ja bei deiner Kollegin dann Simone auch so, dass das ja offensichtlich √ľbertrieben die Reaktion war. Mhm. Und bevor man dann sie jetzt ja super falsch gemacht, direkt. Noch auf der Heimfahrt euch zu attackieren, erstmal selber zu reflektieren eine Nacht dr√ľber zu schlafen und wenn man dann merkt, boah es regt mich immer noch auf, wo das auch gerechtfertigt. Das hat jetzt nix mit mir selber zu tun, weil ich da irgendwie weil die mich grad triggert wegen irgendeiner, wei√ü ich nicht, Story aus meiner Vergangenheit. Dann die Person anzusprechen, aber reflektiert mit einem Zeitversatz und nicht so wie Perfekte grad ja Worst Case Szenario Beispiel ne ja das habe ich mir tats√§chlich auch gedacht, weil ich finde auch √§h also was man unbedingt vermeiden sollte sind einfach Kurzschlussreaktionen. Richtig. Also wirklich so dieses auch erst mal zuh√∂ren, anh√∂ren ruhig bleiben, rausgehen aus der Situation und f√ľr sich eben noch mal genau das, was du sagst, einmal kurz reflektieren und nicht eben diese Kurzschlussreaktion nicht √§h da nicht reinzugehen und dann impulsiv zu sein, weil dann dann sagt man auch manche also ist die Gefahr gro√ü, dass man was sagt, was man dann eigentlich so h√§tte gar nicht sagen wollen oder es falsch ausgedr√ľckt hat oder ja, genau. Und dann noch der zweite Punkt, was ich finde, was auch noch wichtig gewesen w√§re, dass eben im Eins-zu-Eins zu kl√§ren und. Das w√ľrde ich auch als Tipp mitgeben, wenn es einen Konflikt gibt, erst mal. Im im Zweiergespr√§ch versuchen zu l√∂sen und erstmal aufeinander oder auf den diejenige zugehen und weil am Ende erstmal. Geht's sage ich jetzt mal so gesagt den Vorgesetzten oder deiner Vorgesetzten auch nichts. An und die wollen vielleicht auch erstmal gar nichts damit zu tun haben, weil das geh√∂rt auch einfach zum, sage ich mal, Erwachsensein dazu, auch seine Konflikte erstmal im im Zweiergespr√§ch zu l√∂sen und es bringt im Endeffekt dann nichts direkt die ja die Chefs dann direkt da mit rein zu involvieren. Das war n√§mlich auch noch was, was sie da n√§mlich getan hat. Im Anschluss, die hat dann noch die vor den die vorgesetzte von meinem Vorgesetzten das habe ich mir auch gedacht wirklich und das war auch am Ende so, dass die Vorgesetzte, vor meinem Vorgesetzten, also es war die Abteilungsleiterin irgendwann bei uns ins B√ľro rein, marschierte. Und gemeint hat, was ist hier eigentlich los? Und ich meine, die Frau hatte wirklich ganz andere Themen auf ihrer Agenda. Als ich mit so einem. Piep auseinanderzusetzen und ja man merkt vielleicht, dass es tats√§chlich jetzt, weil ich auch so dadr√ľber rede, kommt das irgendwie auch nochmal so richtig hoch die Emotion. Ja. Und genau, also das auch quasi im √§h Versuchen im Eins-zu-Eins erstmal zu l√∂sen und klar, wenn man da dann irgendwie nicht weiterkommt. Wer mein zweiter Tipp tats√§chlich auch mal mit Freunden zu sprechen oder auch mal mit einem Umfeld zu sprechen. Erst mal so, hey, ne, ich habe da irgendwie ein Problem mitm mitm Kollegen, mit einer Kollegin. Hast hattest du auch schon mal was, wie bist du damit umgegangen? Vielleicht kann man sich da auch mal so den einen oder anderen Tipp noch mal mit abholen oder sich vielleicht auch an vertraute Kollegen oder Kolleginnen auf der Arbeit wenden, wo man wirklich sagt, hey zu denen hat man ein gutes Vertrauensverh√§ltnis, die kann man mal mit einweihen. Die vielleicht dir auch die Person oder die Pers√∂nlichkeiten kennen und da mal ja sich einfach einen Rat auch einzuholen, wie man da weiter mit umgehen kann. Und das hilft auch, was ich vorhin meinte, um dann noch mal eine Einsch√§tzung der Situation zu bekommen, ob man vielleicht selber grad √ľbertreibt. Also das. Finde ich schon, dass das hilft, grade in so einem Teammeetinger Projektarbeit, ob dann alle anderen sagen, hey, das war doch gar nicht so schlimm. Hast du vielleicht auch falsch verstanden, dass man dann halt meint, sich hineinh√∂ren kann, um zu schauen, uh okay, warum habe ich da so krass reagiert? Oder ob alle anderen vielleicht auch sagen, nee, das. Die andere Person hat jetzt wirklich Grenzen √§h √ľberschritten, ne? Kann ja auch sein Was mir grad kommt, was √§hm in m√∂chte ich noch so ein Modell, da kann man sich vielleicht dran orientieren und zwar das ABC-Modell von Viktor Franke. Das ist ein Neurologe. Da bin ich erst vor Kurzem selber mit in Kontakt gekommen, fand es aber eigentlich ganz gut und in solchen Konfliktsituationen kann man sich das mal vor Augen halten und zwar also A f√ľr Ausl√∂ser, also das hei√üt die Situation kommt. √Ąh du wirst genervt. Du merkst schon, dass du irgendwie angepisst √§h bist. B Bewertung. Und C, also das passt jetzt nicht ganz mit Deutsch, √§hm englisch, konsequentes, also praktisch deine Handlung. Daher ABC. Ziel ist es, dass praktisch der Raum von B, das ist dann sozusagen auch deine wie du das bewertest in deiner Reaktion diesen Raum. Gro√ü wie m√∂glich werden zu lassen. Das kann man tats√§chlich trainieren. Also wenn dieser Ausl√∂ser kommt, nicht sofort auch. Praktisch die Reaktion zu gehen, sondern erstmal das sacken zu lassen. In Ruhe mal dr√ľber nachzudenken, Pause erstmal in die Pause zu gehen und dann praktisch erst in die in die Handlung. Das hilft grad solchen, ich sage mal eher impulsiveren Menschen wie mir sehr, weil dieses Sackenlassen. Man sagt ja nicht umsonst immer dieses Mal eine Nacht √§hm und man muss auch nicht immer auf alles sofort reagieren. Egal bei welchen Gespr√§chen, wenn du grad das Gef√ľhl hast, du bist grad wie so ohnm√§chtig vielleicht auch. Dann einfach mal diese Pause A B C, B gr√∂√üer werden lassen, das hilft. Und am besten eben noch drei Mal dabei durchatmen genau. Ja auf √§hm was du jetzt eben auch noch erw√§hnt hat hast und was ich auch ganz hm spannend finde. Was ja oft, sage ich mal, auch der Ausl√∂ser ist, ist ja ein. Senderempf√§nger-Problem oder Kommunikation und das finde ich auch total spannend, also w√ľrde jetzt hier auch den Rahmen sprengen, wenn man das da noch ganz tief drauf eingeht, aber es ist ja grunds√§tzlich so, dass man oft denkt, dass das, was ich im Kopf habe, einfach auch 1:1 bei dem anderen so im und das stimmt halt nicht, weil es kommt ganz viel auf. Die Art und Weise, wie man was anspricht auf die Kommunikation an. Das kann auch kulturelle Hintergr√ľnde haben, ne. Wenn jemand von einer anderen Kultur kommt, wie kommt es bei dem an? Wie wird was aufgenommen? √Ąh ne der eine empfindet das als unh√∂flich, der andere als h√∂flich und und schon kommt so ein Stein irgendwie ins Rollen und genau, da habe ich sogar selber meine eine √úbung erst letztens dazu gemacht, auch von einem Trainer, der. Wo wo das auch sehr bildlich dargestellt wurde, dass wie schnell sonst Ender Empf√§ngerproblemen einfach passieren kann, indem man mal 2 Kollegen. Was erkl√§rt, was die quasi mahlen sollen und dann im Endeffekt ihr Bild aufdecken und einfach komplett unterschiedlich aus das fand ich auch. Ja, das ist ein superspannend und zeigt einfach auch mal wieder, gerade auch wenn man in einer anderen Sprache spricht. Das vielleicht auch noch, gerade wenn du auf Englisch kommunizierst, was nicht deine Muttersprache ist und du mit anderen Kollegen sprichst, die. Deren Muttersprache auch nicht Englisch ist, da kann das so so schnell zu ja einfach zu zu diesem Senderempf√§ngerproblem kommen und sofort. Kann sich da irgendwie ein ein ein Konflikt entwickeln oder ist da schon am brodeln, obwohl es einfach ja ein Kommunikationsproblem ist. Oder was hei√üt Herausforderungen, Problemherausforderungen, wie auch immer, aber das einfach so im Hinterkopf zu behalten, dass das ganz wichtig ist, dass auch nicht immer von der Person direkt b√∂se gemeint ist, √§hm sondern. Da dran liegt. Und da hilft dann ja auch wiederum, der kann ja auch immer nur wieder drauf verweisen, diese Pers√∂nlichkeitstypen, ne, wo wir ja schon mal die das ist ja auch genau das, wenn du dann auch schon mal wei√üt, wie tickt die Person? Was ist der wichtig, wenn du dann halt auf die dann besser dadurch drauf eingehen kannst. Dann entstehen halt auch weniger Konflikte. Mhm. Und ich w√ľrde vielleicht auch gern noch mal kurz den. Die Br√ľcke schlagen zum Studium, weil du jetzt gleich grad denkst, ja gut und jetzt im Studium, also das ist ja alles noch so weit weg und. Ich das jetzt irgendwie anwenden. Gerade bei diesem Gruppenarbeiten, vielleicht auch noch mal da ein Beispiel von mir im im Bachelor. Ich hatte da n√§mlich auch einen Mords. Stress bei meiner ersten Gruppenarbeit, weil n√§mlich genau mir die F√§higkeit damals gefehlt hat und deshalb kannst du das jetzt schon wunderbar bei diesen Gruppenarbeiten anwenden. Hat mir damals gefehlt? Ich habe mir superschwer getan, mich in andere Personen hineinzuversetzen und ich habe mir superschwer getan, einen Kompromiss oder eine L√∂sung zu finden. Also ich war da dieses. Jetzt alle so machen wie ich will. Das ist der beste Weg √§h ist doch klar. Also so ne dieses alles andere ist doch bl√∂d, ist doch logisch, ne? M√ľssen doch alle so denken wie ich. Was war dann das Ergebnis Wir haben uns gestritten und zum Schluss zerstritten und mit der Person habe ich heute nix mehr zu tun. Also √§hm Denise ist so im im Worst Case ist das ja hat jetzt vielleicht auch pers√∂nlich kalzm√§√üig nicht so ganz gepasst, ist auch in Ordnung, aber trotzdem muss, man ist ja nicht zu diesem Ultimor. Kommen lassen und was ich jetzt im Nachhinein in diesen Gruppenarbeiten versuchen w√ľrde, wenn du vielleicht auch in so einer Situation bist. Ich glaube ganz allgemein schon mal gut, wenn man mal vorher kurz abklopft, so dieses Ziel von den einzelnen Personen in der Gruppe Das ist im Beruf als auch bei diesen Gruppenarbeiten wichtig, weil es nat√ľrlich immer schon mal hilfreich, grad im Studium, wenn du da ein paar Leute hast, die sagen, ach ich will eigentlich nur eine Vier und ich habe eh keine Zeit. Schon mal vorher, bevor man sich findet, vielleicht einfach mal kurz dr√ľber sprechen, dieses gemeinsame Ziel kommunizieren und dass alle das selbe Ziel, sage ich mal, haben. So ist, jeder hat irgendwie hm ja einen unterschiedlichen Charakter, der eine will mehr, der andere will weniger Input leisten. Dann auch noch mal die Person zu fragen, auf was hast du denn Bock? Also so die mehr mit zu integrieren, ne? Jeder kann ja irgendwas, dann kann der eine vielleicht nicht gut schreiben, kann besser recherchieren, ist kreativer oder sonst was und dadurch motiviert man ja auch eher Ich war dann irgendwann nur noch in diesem Angriff √§h im Modus so, ne, dieses okay, kann ja eh nix so nach dem Motto, ne. Muss mache ich halt f√ľr die alles mit. Habe zum Schluss die Hausarbeit alleine geschrieben. Anstatt ich h√§tte sie auch mal fragen k√∂nnen, ey so hast du denn auf irgendwas anderes Lust oder das motiviert ja dann eher, weil diese dann auch nur noch in die Abwehrhaltung gegangen, ne? Und ich glaube, dann hat man schon mal mehr das Gef√ľhl, man wird gegenseitig verstanden und dann, kann man daraus irgendwas auch Gemeinsames erschaffen. Also ja. Super schon zum √úben bei diesen √§h Gruppenarbeiten im Studium f√ľr sp√§ter. Ja genau, also und das ist ja auch √§h was, was man da auch wirklich schon √§h lernen √§h sollte, weil genau dadrum geht's ja auch in unserem Podcast, ne, was ist √§h was sp√§ter im Job dann eben wirklich z√§hlt und genau das ist das, was man nicht lernt an und also nicht jetzt theoretisch lernt, sondern was man einfach auch mal √§hm ja durchgemacht haben muss und Auch zu dem wenn man dann wieder quasi die Br√ľcke schl√§gt, was wenn man im Vorstellungsgespr√§ch n√§mlich diese Frage gestellt wird ist vielleicht auch noch wichtig zu erw√§hnen, dass es keine richtig oder falsch gibt. Also es ist immer einfach interessant, wie du dann mit einer Situation umgegangen bist und das Unternehmen dann auch einfach bewerten kann oder einsch√§tzen kann, was du f√ľr einen Typ Mensch bist und ob du dann auch. In die bestehende Teamstruktur passt, in die Pers√∂nlichkeiten, die dort vorzufinden sind und deswegen gibt's da auch kein √§hm ja, sage ich ja jetzt mal, keine keine Musterformel, wie man wie man wie dann mit Konflikten im ganzen im Detail umgeht, weil es einfach sehr individuell ist. Ja. Da w√ľrde ich aber nur zwei Erg√§nzungen also ich bin bei dir. Es gibt definitiv keine Musterformeln und alles auswendig gelernt, h√∂rt sich eh auswendig gelernt an. Aber was super wichtig ist, sei bei dieser Frage wie eigentlich bei allen Fragen authentisch. Erz√§hle auch einfach genau von diesem einen Konflikt und du kannst dann auch sagen und ganz ehrlich, ich hatte damals keine L√∂sung. Ich hatte keine L√∂sung, weil ich's einfach noch nicht hinbekommen habe in dem Moment, aber das ist jetzt ja wieder ein paar Jahre her und jetzt w√ľrde ich, du kannst ja auch sagen, jetzt im Nachhinein w√ľrde ich aber. So ABC vorgehen das kann man ja auch dann merkt man, worum geht's bei dieser Frage, dass du also reflektiert bist und dass du dann und das finde ich glaube ich schon auch nochmal stark. Das merkt man n√§mlich dann auch, dass man in dem Moment so Konflikte zur Weiterentwicklung dann halt auch nimmt, ne. Also wenn du dann halt das im Nachgang reflektiert dr√ľber sprechen kannst Und eigentlich ist es auch so, dass du Konflikte auch als Chance sehen kannst. Klare dich einmal weiterzuentwickeln oder f√ľr dich auch diese Trigger aufzul√∂sen. Mal wie gesagt, wenn dich etwas extrem triggert, also diese Kollegin damals von dir, Simone, ich hoffe, dass die f√ľr sich da irgendwie mit rausgezogen hat, warum sie das so triggert, wenn Juniors gut performt. Also ich hoffe, sie ist da mal in sich hineingegangen und konnte da f√ľr sich irgendein Trauma von fr√ľher aufl√∂sen, weil man kann's auch tats√§chlich als Chance sehen, so einen Konflikt. Ja. Ja, sie ist am Ende nicht mehr mehr mit mir in einen Aufzug gestiegen. Okay. Gut so das halt. Bitte dran arbeiten. Toll. Genau und das da glaube ich waren noch ein paar tiefer sitzende Themen, aber ich √§h ich stand dann da auch dr√ľber. Also ich glaube das war auch mein Learning am Ende einfach dann am Ende zu sagen. Hopp, also ich begr√ľ√üe sie trotzdem, wenn wir uns in der Kantine √ľbern Weg laufen. Ich es passiert einfach, Dinge passieren und dann da muss man auch ab irgendeinem Punkt ein bisschen Gr√∂√üe zeigen dadr√ľber hinwegsehen und. Einfach durchatmen und sagen, okay, das, ne, das hat jetzt das h√§tte sie mit einer anderen Kollegin ja genauso das lag ja nicht an mir das der der Ball lag bei ihr. Ja. Und √§hm genau. Ja, dann √§h haben wir da haben wir doch wieder eine ganz gute Folge gef√ľllt, ne mit dem Thema. Wie viel Minuten haben wir jetzt? Ich habe mich jetzt schon noch zur√ľckgehalten. Ich h√§tte noch ewig labern k√∂nnen. Ach Quatsch schon wieder achtundzwanzig Minuten. Ja okay, √§hm jetzt das schneiden wir aber jetzt nicht raus, ne? Ach so, echt? Ach so. Das war das war. Music. Kommen wir bei dieser Folge auch wieder zu unseren Kitty Takeaway Nummer eins. Denk an das ABC-Modell, also Ausl√∂ser, Bewertung, Konsequenz. Und denke vor allem dran, dass die Bewertung den gr√∂√üten Raum einnehmen soll und du dich wirklich nochmal hinterfragst, was, triggert mich jetzt genau da dran und auch zu versuchen, sich in die andere Rolle hineinzuversetzen, √§hm Empathie mitzubringen und auch an den Pers√∂nlichkeitstyp mitzudenken. Key Take Away Nummer zwei, suche auf jeden Fall. Zun√§chst einmal das Einzelgespr√§ch. Also nicht die Konfrontation in der Gruppe oder auch im Team suchen. Kita Away Nummer drei Denkt dran, es gibt eben dieses Senderempf√§ngerproblemproblematik, also auch hier √§hm drauf achten, dass es auch an der Kommunikation sehr schnell liegen kann und Key Take Away Nummer vier wachse auf jeden Fall daran, √§hm du kannst sehr, sehr viel da draus ziehen, sehr viel √ľber dich lernen und √§hm ja auch sehr viel f√ľr deine. Music.

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2023 - Podcast f√ľr Studium & Berufseinstieg - Christine und Simona