Reality Check Studium 🎓

Auf was es im Job später wirklich ankommt

039 - Dein Elevator Pitch für Jobmessen und Vorstellungsgespräche - Interview mit Kommunikationsexpertin Eleonora Kaplan

05.09.2022 26 min

Dein Elevator Pitch ist deine "Geheimwaffe": Damit kannst du authentisch ins Gespräch kommen und sogar dein Vorstellungsgespräch lenken 😉
Gemeinsam mit der Kommunikationsexpertin Eleonora Kaplan verraten wir dir, wie du deine individuelle Kurzpräsentation auf den Punkt bringst und dich authentisch und interessant präsentierst.🚀

Wir sprechen über:
  • Wie ist ein Elevator Pitch aufgebaut und welche Inhalte sind relevant?
  • Welche Elemente kannst du aufgreifen, wenn du noch keine Berufserfahrung vorzuweisen hast, damit du ein/e interessant/e Gesprächspartner/in wirst?
  • Und wie du sogar mit deinem Elevator Pitch geschickt dein Vorstellungsgespräch lenken kannst ☝️

❗Special: Eleonora gibt dir Feedback❗
Nutze die Chance: Formuliere deinen eigenen Elevator Pitch, poste ihn unter unseren Instagram Beitrag oder schicke uns eine PN.

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Eleonora Kaplan ist seit rund 15 Jahren Kommunikatorin und das aus Leidenschaft. Sie ist verlässliche Partnerin für Unternehmenskommunikation und PR und berät und unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen dabei, Menschen mit guter Kommunikation durch die richtigen Geschichten zu erreichen.
Jahrelang war sie Beraterin in internationalen Kommunikationsagenturen sowie Teil von Kommunikationsteams auf Unternehmensseite. Vielfalt und Inklusion sind Herzensthemen für sie. Den damit einhergehenden Perspektivwechsel lässt sie in ihre Arbeit mit einfließen.
Ihr findet Eleonora auf Instagram unter: @storyperfect.yeah

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Brauchst du wirklich Bestnoten in deinem Studium? Was erwartet dich als BerufseinsteigerIn? Welche Fähigkeiten bringen dich wirklich weiter? Studieren im Ausland, Anzahl der Praktika etc. - die Liste der Fragen ist lang. Wir geben wir Antworten darauf!

Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 6 bzw. 7 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

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Dann kontaktiere uns gerne über Instagram @realitycheckstudium_podcast oder per Mail: realitycheckstudium@gmail.com.

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Deine Simona & Christine! 

Transkript

Die Episode zum nachlesen.

Music. Wir sind Simone und Christine und heute wollen wir uns dem Thema Elevator Pitch widmen. Ich muss sagen, dass ich mich erst superspät damit auseinandergesetzt habe und rückblickend denke, warum habe ich davon nicht schon viel früher was gehört oder einfach mitbekommen? Eine prägnante Kurzpräsentation ist so wertvoll, äh wenn man sie auch schon im Studium parat hat Sei es für ein Vorstellungsgespräch oder wenn du auf einer Jobmesse unterwegs bist oder du auch in einer Vorstellungsrunde vor einem Praktikum bist. Und es gibt noch so, so viel mehr Situationen. Mit einem gutgemachten Elevator Pitch präsentierst du dich On Point. Dazu haben wir heute die liebe Eleonore eingeladen. Sie darf sich gleich selbst vorstellen und ihren Elevator Pitch zum Besten geben. Bevor wir gleich das Wort an Sie übergeben, wenn du nicht zum ersten Mal bei uns reinhörst dann kennst du unsere Mission Sharing is caring. Damit wir dir weiterhin wöchentlich Mehrwert bieten können und auch als Podcast attraktiv für Interviewgästinnen bleiben hilfst du uns sehr, wenn du jetzt nochmal auf Pause drückst uns eine fünf Sterne Bewertung hinterlässt und den Podcast oder auch die konkrete Folge mit zwei Personen in deinem Umfeld teilst. Vielen Dank schon mal dafür Und wenn du jetzt denkst, 5 Sterne haben die beiden nicht verdient, dann schreib uns doch gerne über unsere Kontaktdaten, was wir konkret noch besser machen können. Da sind wir auch sehr, sehr dankbar für. So und jetzt äh lang genug geredet. Äh jetzt starten wir aber in die Folge und liebe Eleonorra, magst du dich direkt mal vorstellen? Sehr gerne, also Eleonor Nora Kaplan, ich bin selbstständig, Expertin für PR und Kommunikation unter dem Namen unterstütze ich Unternehmen und Selbstständige dabei ihre Zielgruppe mit den richtigen Geschichten nachhaltig und ehrlich zu erreichen. Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf. Vielen Dank für die Einladung. So ein paar vielen, vielen Dank. War auf jeden Fall fand eh schon mal superprägnant. Ich weiß sofort, was du machst. Also nochmal danke, dass du heute ähm dabei bist. Du hast ja gerade eben auch gesagt, dass du Unternehmen und ja auch Einzelpersonen unterstützt, Zielgruppen zu erreichen. Da ist ja auch Kommunikation natürlich. Super wichtig. Was hast du denn so das Gefühl, was denn da so den den Menschen, den Unternehmen, den den Einzelpersonen, wie du's gesagt hast, so am meisten schwer fällt? Ist es da tatsächlich auch dieser Elevator Pitch oder gibt's da vielleicht noch andere Themen und warum? Also das ist natürlich immer so ein bisschen typabhängig was den Leuten leicht fällt oder auch schwer fällt aber tatsächlich ist es ganz oft ist es schwierig Dinge auf den Punkt zu bringen, also so einen Elevator Pitch hat ja den Vorteil, dass du in sehr wenigen kurzen Sätzen sagen kannst, wer bin ich, was kann ich dir tolles äh gut oder Gutes tun und was wäre der Grund, wieso du unbedingt jetzt mit mir weitergehen möchtest, also mich als als Dienstleisterin buchen möchtest oder vielleicht auch zu einem Bewerbungsgespräch einladen möchtest. Und dieses kurze und prägnante ist das, was ganz oft sehr schwer fällt, weil wir. Dazu ehrlich gesagt auch gar nicht erzogen werden. Also wir im Studium beispielsweise, da schreibt man dann eher äh seitenlange Hausarbeiten, aber ist eigentlich selten kommt man in die Verlegenheit, dass man äh nur eine Seite schreiben muss oder vielleicht sogar, also wer das schon mal machen musste, ähm einen halbseitigen Text in einen kurzen Absatz zusammenfassen. Und äh Das ist tatsächlich etwas, was eine große Herausforderung für viele ist. Total spannend, dass du das sagst, weil das ist mir auch sehr oft aufgefallen und dadrüber bin ich dann auch erst später so auf das Thema Elevator Pitch gekommen, dass. Ganz am Anfang als ich auch am Praktikum selbst war, wenn da die Frage gestellt wurde stelle dich oder in die Runde gesprochen, so stellt euch doch bitte einmal kurz vor, dann habe ich mich so an dem kurz aufgehalten, um meine Antwort war dann, hi, ich bin Simone, ich bin Praktikantin in der Abteilung Kommunikationsmanagement Kommunikationsabteilung Punkt so und andere gab's, die haben sich super ausführlich fünf Minuten lang geredet und ich fand beides tatsächlich aber nicht so gut, also deren langer, langer Monolog und Ausführung und bei mir. Was irgendwie aber auch nicht gut, weil ich so zu kurz irgendwie war oder auch nicht so viel weiter Information weitergetragen habe oder ich fand auch, ich war nicht spannend genug. Um nochmal eine Nachfrage zu stellen und äh deswegen finde ich das grad einfach super super spannend dieses Thema, weil ich glaube, dass man da schon sehr früh. Damit anfangen kann, das schon mal irgendwie zu für sich zu formulieren. Definitiv und ähm in so einem kurzen Elevator-Pitch, also ich habe meinen auch geübt ne? Also bevor ich jetzt hier mit euch äh zusammengekommen bin, habe ich auch mir das nochmal aufgeschrieben, hab's mir ein paar Mal vorgesagt, wie klingt das, äh wie formuliere ich dieses oder jenes, was was kommt rein, was lasse ich raus ähm und das ist tatsächlich auch das äh mein allererster Tipp, den ich allen geben würde. Schreibt's euch auf und übt das, weil keiner kann das von Anfang an aus der Pistole geschossen, weil meistens, wenn man anfängt zu improvisieren verhaspelt man sich oder äh verliert den Faden und dann ist es eigentlich am Ziel vorbeigeschossen tatsächlich. Was muss denn aus deiner Sicht auf jeden Fall rein? Was wäre, ich sage mal, vielleicht optional und was soll auf gar keinen Fall da rein in so eine? Ähm also was muss rein klar ähm wenn du wenn es jetzt um dich selbst geht natürlich wer bin ich, was mache ich oder was was bringe ich an den Tisch mit, also je nachdem wenn du dich auf einen Job bewirbst natürlich dann eher äh was sind meine besonderen Stärken oder was wie so Komme ich denn eigentlich zu dir? Also ne, ich möchte mich bewerben als X und äh was immer hilft ist ähm Bezug nehmen auf die Person mit der man spricht. Also wenn du beispielsweise mit äh einer Personalberatung sprichst, dann hilft es irgendwie zu sagen, ach ich habe schon ich habe schon Erfahrung in dem Bereich oder wenn du oder ich habe über euch gelesen oder also es hilft immer so einen persönlichen Bezug herzustellen. Mhm. Ähm und natürlich. Bestenfalls schafft man es durch irgendwelche spannenden Stichworte, Stichpunkte äh den anderen zu interessieren, sodass er Lust hat auf mehr, also dass er Bock hat irgendwie nochmal nachzufragen, ach echt oder ach das hast du gemacht, du ach das studierst du oder was weiß ich, also je nachdem. Du hast deine Abschlussarbeit den XY geschrieben, Mensch, das hört sich ja spannend an. Dazu vielleicht auch eine kurze Geschichte. Ich war vor ein paar Tagen auf einem auf einer Netzwerkveranstaltung, wo eben auch jeder sich ganz kurz vorstellen musste und mir ist das sofort aufgefallen, dass. Personen, die irgendwelche spannenden Punkte und wenn's nur ein ein Stichwort war, ein Adjektiv in ihre äh Pitches rein gegeben haben, ähm die haben mir sofort viel mehr Lust gemacht, sie dann auch im Nachhinein anzusprechen mal zu fragen, hey, was, du? Eine war zum Beispiel dabei, die war irgendwie, die hatte Golf äh auf Turnierlevel gespielt. Daran kann ich mich jetzt noch erinnern. Spannend, das ist jetzt nicht vielleicht nicht unbedingt relevant für für einen beruflichen Kontext, aber hat mich dazu animiert, zu ihr hinzugehen und einfach mal mit dir zu sprechen. Also auch praktisch mal was privates reinzumischen Ja, also ich glaube, wenn wir zu den Don's kommen, was halt was wirklich, was man vermeiden sollte, dass man so ein bisschen wie so ein Verkäufer, so einen Staubsaugerverkäufer klingt und ähm dass der gegenüber das Gefühl hat, dass äh dass man einem dass man was aufdrücken möchte, sage ich mal. Also es sollte schon man sollte schon versuchen, das ähm möglichst natürlich rüberkommen zu lassen und was ich auch gerne mache, also gerade wenn ich jetzt beispielsweise irgendwo auf Veranstaltungen Menschen kennenlerne oder von irgendwelchen Unternehmen oder so und die sich unter Umständen auch gar nicht darunter vorstellen können, was ich denn eigentlich beruflich mache, dann versuche ich auch immer mit Beispielen zu arbeiten. Also dass ich dann auch noch mal ein Beispiel gebe, was ist es denn genau, was ich mache. Also ne, vielleicht kann sich nicht jeder drunter vorstellen, wenn ich sage ähm ich bringe die Zielgruppen durch die richtigen Geschichten nachhaltig mit meinen Kunden zusammen. Dann erkläre ich dann nimm doch mal ein Beispiel, was das denn sein könnte, einfach um es den Leuten klarer zu machen. Ein guter Elevator. Ähm wenn er wirklich gut funktioniert, dann ähm ist er selbsterklärend, aber manchmal ist es dann so komplex, dass man's so stark vereinfachen muss, dass man vielleicht auch äh daneben gegriffen hat, aber das ist auch etwas, was was vielleicht noch so eine wichtige Message ist. Übungen macht, den oder die Meisterin und Es schadet nicht auch mal mit der Familie zu üben, bei der Oma, am Kaffeetisch oder auch mal mit den Freundinnen, den Freunden. Also eigentlich jede Gelegenheit dazu zu nutzen und dann auch ein bisschen dran zu schleifen und einfach zu gucken, okay auf was reagieren die Leute oder wo fragen sie nach oder wo gucken sie komisch oder oder oder. Ich dachte jetzt grad so als äh ne, Student, Studentin, dass man sich jetzt vielleicht denken könnte, ja hm jetzt habe ich ja vielleicht irgendwie noch nicht so die geilen Storys oder so, ne, weil ich kann jetzt ja noch nicht von meinem geilen Business erzählen oder von meinen ganzen, weil ich denke jetzt vielleicht, ähm im ersten Semester im Master und kann maximal was vielleicht von einem Praktikum erzählen. Hättest du da noch einen. Tipp, auf was dann so konkret auch. Studenten, Studentinnen ja wie die da das so knackig oder auch interessant gestalten können, wenn sie sich zum Beispiel Bei so einer Jobmesse oder so vielleicht vorstellen. Ähm ich glaube, wo wie man da gut ähm womit man gut arbeiten kann, ist so was wie Motivation. Also, ne, was hat mich beispielsweise motiviert äh das zu studieren, was ich studiere oder was motiviert mich, jetzt geradezu zu Ihnen an Ihren Stand zu kommen. Ich habe also manchmal sind es ganz ehrlich, also der Einstieg, das ist manchmal ganz simpel. Ich habe ihr. Ich habe ihr Poster gesehen und ich fand das so ansprechend. Ich musste jetzt grad mal zu ihnen hinkommen und dann kannst du mit deinem Elevator Pitch sagen, hier, mein Name ist Lieschen Müller und ich studiere XY an Uni X und ähm. Vielleicht so was wie ich könnte mir durchaus vorstellen in Zukunft äh in ihrer Branche zu arbeiten oder in ihrem Unternehmen zu arbeiten. Ähm aber dafür fehlen mir noch die Infos. Also das muss gar nicht immer so so verkaufend sein. Es geht ja vor allen Dingen gerade Weil so was geht's ja darum erstmal ins Gespräch zu kommen und dass die Person halt nicht so denkt, oh Gott, jetzt kommt Jetzt kommt da der schon wieder. Ich ich habe jetzt keine Zeit, keine Lust, sondern dass man einfach auf einer freundlichen, menschlichen Ebene zusammenkommt. Das vielleicht auch noch ganz wichtig. Menschen sprechen mit Menschen, Menschen reagieren auf Menschen und ähm Je natürlicher das rüberkommt und deswegen hilft es auch, so was zu üben, desto schneller kommt man auf diese menschliche Ebene und dann merkst du ja auch, ob es passt und es ist auch klar, dass es nicht bei jedem. Zusammenpassen kann, aber wenn man ins Gespräch kommt, dann ähm kommt man auch viel schneller in eine Sympathie und dann kann man auch viel einfacher einfach durch durch sich selbst. Durch das, was man sagt, äh den anderen überzeugen. Finde ich ein super Hinweis mit der Motivation, also dass man wirklich dann denkt, in den Momenten, wo man das Gefühl hat, Mist, ich kann grad gar nicht so viel vorweisen. Kann man zumindestens über die Motivation sprechen und das ist vielleicht ja sogar noch inspirierender. Da kommt bei den anderen ja sogar. Noch besser vielleicht ja auch sogar an. Das finde ich echt super wertvoll, ja. Danke. Vor allen Dingen, weil du ja auch von es kommt ja von dir, ne, also das weil dann ist es nicht auswendig gelernt, meine Stärken sind A, B, C, sondern es ist etwas, was tatsächlich aus dir herauskommt. Und wie gesagt, das. Das kommt viel natürlicher, als wenn du jetzt auswendig gelernt schnell meinen Elevator Pitch, am besten noch schnell ist natürlich also zu schnell ist auch immer schwierig, weil man denkt Elevator Pitch, ich habe nicht mehr Zeit als 60 Sekunden. Es darf natürlich nicht ausufern, aber es muss schon. Deswegen üben, üben, üben, das ist so natürlich wie möglich rüberkommt. Das ist ja auch ein bisschen Futter gibt, ne, weil ich glaube, das ist das, was ich ähm so cool finde an einem Elevate-Bisch, also grad wie du jetzt auch schon gesagt hast, das sind vielleicht ist noch eine persönliche Anekdote dabei oder irgendwas, was einfach interessant ist oder das ist einfach so einlädt, Fragen zu stellen und das ist nicht dieses ähm. Da hatte ich eben persönlich oft das Gefühl, so ich habe zwar mich vorgestellt, aber es hat überhaupt nicht eingeladen, dass jetzt jemand noch mal auf mich zukommt danach oder ja irgendjemand einfach mir nochmal eine spannende Rückfrage stellen kann, weil ich einfach auch schon gar nicht so viel. Spannend, das sage ich mal, erzählt habe oder zur Info bereitgestellt habe. Genau und ich meine, der also der Elevator Pitch, der kommt ja aus der Werbung, also da ging es darum, dass man versucht hat, Ideen äh an den Chef innerhalb eines Fahrstuhl äh einer Fahrstuhlfahrt zu pitchen, also tatsächlich von der Idee zu überzeugen. Bei so einem Elevator Pitch im im Business äh. Klar, wenn du auf einer Messe bist und da viele Kontakte sind, da geht's schon auch vielleicht darum, schnell, dass jemand schnell quasi sagt, okay, jetzt mit dir möchte ich sprechen, aber ähm Grundsätzlich ist es ja ganz oft so, dass man in der Situation ist, dass man ja durchaus ein bisschen Zeit hat. Also es ist ja nicht so, dass du durchhetzen musst und wenn du's nicht in 60 Sekunden geschafft hast, dann bist du raus. Also ich glaube, dass es im Businesskontext ist es tatsächlich dieser Zeitfaktor, der da viel schlimmer ist oder wo wo du viel gehetzter bist, aber äh auf so einer Jobmesse kannst du dir auch. Auch mehr als eine Minute Zeit nehmen, um um da ins Gespräch zu kommen und dich vorzustellen. Würdest du denn empfehlen, unterschiedliche Pitches für sich vorzubereiten, weil es gibt ja verschiedene Situationen, du hast ja auch eingangs gesagt oder so dein Pitch, ne, ähm was ja auch meintest, ich bringe ihnen die Zielgruppen zusammen und so geht vielleicht auch eher Hinrichtung Sales Pitch, so was biete ich an. Dann gibt's ja Also Elevator Pitches wird ja aus meiner Meinung, hey, zu eigentlicher verwendet, also was du gesagt hast, früher kam das von dem Fahrstuhl sozusagen, aber für mich ist das eigentlich auch einfach nur sich kurz darzustellen in prägnanten Sätzen. Also würdest du sagen, für alle möglichen Situationen ist es gut was oder so eine Art Hauptstruktur zu haben oder immer individuell auszuarbeiten? Also aus der Kommunikation sprechend, du passt es immer auf deine Zielgruppe an und auch auf das, was du erreichen möchtest. Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Sales Pitch mache oder mich, ne, mein Business vorstelle, dann mache ich das natürlich anders, als wenn ich jetzt bei einem Netzwerktreffen bin und einfach nur ähm Menschen kennenlernen möchte. Gewisse Grundelemente sollten trotzdem immer mit drin sein, also wie gesagt, wer bin ich, was biete ich an im Sinne, also jetzt wenn man wenn man vom Business spricht oder was ist meine Motivation, dass ich jetzt zu dir komme ähm. Also was bringe ich mit an den Tisch? Und ganz wichtig, also gerade wenn es wirklich darum geht, dass ich möchte, dass die andere Person ähm sozusagen, also. Entweder wenn ich Zeit habe jetzt direkt mit mir spricht oder zumindest auf mich zurückkommt ist äh der sogenannte Call to Action, also quasi ne so so eine Referenz ähm. Was er sich da, ich lasse ihn meine Visitenkarte da beispielsweise oder ich würde mich freuen, wenn wir nach der Messe nochmal in Kontakt treten oder also einfach ähm dass man dass man die auf also die die Option offen lässt, dass man in in Kontakt tritt und Grundsätzlich würde ich immer gucken, dass man tatsächlich wirklich verschiedene Pitches vorbereitet. Mhm. Ähm je nachdem, mit wem man spricht. Also ich habe auch bevor wir uns äh hier getroffen haben, hatte ich auch mal so überlegt und tatsächlich würde ich sagen, dass ich immer schon seit ich studiert habe immer einen Pitch hatte, weil erst habe ich was studiert, was kein Mensch verstanden hat, was ich immer erklären musste, also habe ich mir da irgendwann mal angeeignet, das äh kurz zusammenzufassen, also ich habe Politologie und Theaterfilm und Medienwissenschaft auf Magista studiert. Ähm dann habe ich. PR gearbeitet in meiner Familie hat kein Mensch verstanden, was das bedeutet, also muss ich da immer meinen kleinen Elevator Pitch aufsagen und später habe ich in einem Unternehmen gearbeitet, was eine. Was so komplexe Dienstleistungen angeboten hat, dass ich's auch immer erklären musste. Das heißt, ich habe tatsächlich und jedes Mal hatte ich ja so was wie einen Pitch, wo ich dann immer wieder erklärt habe, ah ja okay. Das und das mache ich und das das bin ich, das das bringe ich mit. Findest du jetzt auch, dass ich einen Elevator Pitch auch für ein Vorstellungsgespräch eignet, also grad für den Anfang, weil da wird ja auch oft quasi die Frage gestellt so Ja, schön, dass du heute hier bist. Magst du dich einmal kurz vorstellen? Findest du, dass der da auch angebracht ist? Auf jeden Fall, also das sind das ist quasi der Einstieg für das Gespräch. Und ähm weil du auch da das Gute ist ja, du kannst da super das Gespräch lenken. Du kannst es auf die Punkte lenken, auf die du angesprochen werden möchtest. Also wenn es gewisse Dinge gibt, wo du sagst, da habe ich super Stärken oder super Erfahrungen oder es fällt mir einfacher, wenn ich zum Beispiel über ein Hobby einen extravagantes Hobby wo du davon ausgehen kannst, dass da jemand drauf anspringt, ähm dann kannst du das Gespräch lenken und klar, deswegen ist es auf jeden Fall für ein Bewerbungsgespräch würde ich sagen, ist das so so mit das Erste, was ich vorbereiten würde? Ja, finde ich auch noch mal voll voll spannend, ne, wirklich, dass man sagt, ich lenke das schon dadrauf, was was ich einfach Besonderes vorzuweisen habe und worüber ich dann auch relativ flüssig und gut reden kann oder ne, auch frei und authentisch reden kann und nicht grad über ein Thema, was vielleicht so ein bisschen kritisch oder irgendeine Lücke oder irgendwas ist nicht so gut. Ja, worüber man vielleicht auch nicht so gut reden kann, ja. Das ist vielleicht auch so generell der Vorteil am Elevator Pitch, dass du's eben. Das ist genau der Punkt, weil du setzt die Akzente. Du kannst da den den Akzent setzen, wo du möchtest, dass die Leute. Dich sehen. Also ich könnte euch noch 5000 andere Dinge sagen, die ich auch noch mache, aber Ich möchte das quasi, ich möchte, dass ihr wisst, ich bin eine Expertin für Kommunikation und PR und Storytelling Geschichten, das ist so mein Ding sozusagen. Hättest du noch. Tipps auf für die Studierenden, wie sie sich praktisch, außer jetzt in so einem Vorstellungsgespräch, auch vielleicht schon mal vorab drauf vorbereiten können oder das anwenden könnten im im Studio? Also ich würde auf jeden Fall wirklich ähm jede Gelegenheit nutzen. Zu üben, sprich also wirklich Familie, Freunde. Mhm. Also ich meine das wirklich ernst. Also grade, wenn man oder auf einer Hochzeit oder ne, da wo man einfach mit fremden Menschen in Kontakt kommt, dass man ähm sich auch durchaus mal traut, die. Fremde Leute zu fragen und was machst du so, weil man dann natürlich automatisch dann auch zurückgefragt wird und dann sozusagen das äh selber üben muss und auch gezwungen ist, äh da eine Antwort zu finden und man merkt ja dann auch, wie die Leute reagieren. Dann merkt man auch, wo vielleicht gegebenenfalls Punkte sind, wo man nochmal sich anders ausdrücken muss oder wo man andere Worte verwenden muss, wo man auch klarer werden muss. Also da würde ich definitiv ansetzen. Ich glaube, das ist somit am einfachsten und ähm ansonsten klar so was wie Jobmessen bieten sich natürlich immer an. Also es gibt es gibt ja ganz viele für für young Professionals und sicherlich auch wenn es sowas wie so Businessnetzwerke gibt, die ja auch immer mal wieder so Schnuppertage oder so was anbieten, ich würde so was immer mitnehmen, weil du du kannst eigentlich nur gewinnen, weil du einfach Übung bekommst. Einfach vielleicht mal um Feedback auch fragen, ne? Weil ich glaube, ich habe zum Beispiel, also wenn wir jetzt mal ähnlich sind, klar wenn man's in der Familie Freunde, dann trauen die sich vielleicht jetzt auch nicht unbedingt sozusagen, na ja, hm war halt so la la oder die wissen halt auch schon, was man macht, dass es halt zu sagen, ja habe ich jetzt ja schon verstanden, hast du uns ja auch schon öfters mal irgendwie erklärt, dass man vielleicht auch tatsächlich danach auch noch mal fragt Ey doofe Frage, aber wie fandest du denn das jetzt irgendwie grad? Also äh war dir das jetzt klar? Fand du das irgendwie knackig oder nicht so? Ich meine, wer nicht fragt, der nicht gewinnt, ne? Auf jeden Fall Feedback ist immer ist immer auf jeden Fall ein guter ich würde vielleicht gar nicht fragen, wie fandest du es, sondern. So wenn man wenn man ein bisschen vielleicht die Person auch ein bisschen besser kennt, tatsächlich mal fragen, was hast du denn jetzt draus mitgenommen? Also was ist hängengeblieben? Ja, weil wenn du fragst, wie fandest du's, dann kommst du vielleicht schnell wieder, dass die Person sagt, ja, abwinken möchtest, sagt, ja, war gut. Ja, ja, hat recht, ja. Da spricht die Kommunikationsexpertin. Ja, hier schreibe ich mir gleich auf. Die Frage kann ich auch anderweitig bestimmt mal verwenden tatsächlich. Also an sehr vielen Stellen. Sehr, sehr cool. Christin, hast du noch eine Frage? Nee, ich glaube äh tatsächlich fand ich das jetzt, habe ich jetzt selber für mich auch noch mal viel mitgenommen. Finde ich ja auch immer äh immer sehr gut, wenn man sich da selber nochmal ähm weiterentwickelt. Und ich denke auch wirklich, dass selbst wenn man. Bei so Messen vielleicht hingeht, ne, wenn man echt gar nicht so auf der Suche ist nach nach einem Job unbedingt, ne, also wenn man dann auch das freier machen kann, also so losgelöst von dem Druck, weil das ist ja oft das Problem, dass man sich ja meistens erst dann Gedanken drüber macht, wenn man weiß, oh Gott, ich habe übermorgen ein Vorstellungsgespräch oder ich gehe auf die Jobmesse und es ist jetzt voll wichtig, dass ich jetzt punkte, weil ich brauche jetzt das Praktikum. Und ich glaube, dass es wahrscheinlich einfach gut wäre, wenn man auch schon im ersten, im zweiten Semester auf solche Jobmessen geht, wo man noch gar kein Praktikum braucht, um halt zu testen, sich warm zu grooven, damit wenn's dann soweit ist, das einfach entspannter ist, ne? Definitiv und ich kenne auch sehr viele Leute, die beispielsweise auch ähm in regelmäßigen Abständen, obwohl sie in einem festen Anstellung sind, zu Bewerbungsgesprächen gehen, genau aus dem Grund. Das zu üben. Weil weil je häufiger das gemacht hast, desto lockerer wirst du und desto einfacher fällt es dir dann auch, wenn auch mal vielleicht eine unerwartete Frage kommt darauf zu reagieren. Ich fand das auch noch mal, das wollte ich noch mal auch hervorheben, auch super, dass du auch immer wieder gesagt hast, dieses Natürliche, weil wir sprechen ja auch ganz viel über ähm Authentizität, Zungenbrecher irgendwie. Und das ist dann ja letztendlich. Ja einfach dann besser äh rüberkommt und. Das ist jetzt so meine Meinung. Ich weiß nicht, wie du das siehst. Es gibt ja unterschiedliche Persönlichkeitstypen und manche sind vielleicht so ein bissel reservierter und die wollen jetzt vielleicht auch nicht, dass man weiß, dass sie irgendwie professionell Golf spielen, das hattest du ja vorhin ähm erwähnt, das Beispiel ist mir auch hängen geblieben. Wo ich dann denke, okay, dann ist es vielleicht auch nicht richtig, in dem Fall so was privates noch reinzupacken und was von sich preiszugeben, nur weil man dadurch vielleicht Nähe aufbauen könnte vermeintlich. Wenn die Person sich dabei eigentlich total unwohl fühlt. Und dann aber im Gegensatz dazu, wenn man da eigentlich jemand ist, der da auch so eine Connection gerne macht und auch kein Problem hat von sich ähm was zu erzählen, da finde ich's auch total okay. Auch in dem Pitch die Hälfte der Sachen neben businessrelevant, auch privat sozusagen sind, also. Mein Gefühl so. Auf jeden Fall, auf jeden Fall, weil du immer, wenn du authentisch bleibst, wenn du wenn das natürlich rüberkommt, dann hat die andere Person auch viel mehr auf. Was ich vorhin meinte, wenn du dich anhörst wie so ein Staubsaugerverkäufer, dann haben die Leute meistens direkt den Impuls, dich abzubügeln und wieder. Zu schicken. Es ist einfach so. Wenn sie aber das Gefühl haben, dass du aus einem ehrlichen Interesse kommst und nicht weil's, weil du musst oder ne, dann kommt kommt auch ein ganz anderes Gespräch zustande und vor allen Dingen, wenn du Wenn du's dann auch schaffst, auf den anderen einzugehen, also tatsächlich irgendeinen Bezug herzustellen, also wie ich was wie ich das vorhin das Beispiel mit dem Fuß da meinte. Dann dann sind die Leute automatisch natürlich auch viel offener. Und grad auf so einer Messe, ich meine, man muss sich vorstellen, mit wie vielen Leuten ihr am Tag. Das schon. Vielleicht auch noch mal für dich lieber Zuhörer, liebe Zuhörerin, ähm grad zum Thema noch mal Struktur, die Eleonore hat das ja auch schon in der Podcastfolge gesagt, was alles rein muss, was man so ähm ja wie man den Aufbau gestalten kann. Wenn du dir noch mal so vielleicht einen theoretischen Ansatz dazu ähm im Nachgang durchlesen möchtest, da gibt's auch noch das sogenannte AIDA-Modell. Das ist auch genau das, was die Eleonore sozusagen. Jetzt vom rein theoretischen Unsitz schon einfach lebendig hier rübergebracht hat, aber nur für den einen oder anderen vielleicht auch noch mal. Interessant, ganz kurz, AIDA A für Attention, also Aufmerksamkeit erregen E für Interest, also Interesse wecken. Begehrlichkeiten auslösen und Action zur Handlung aufrufen, diesen Call to Action hattest du ja vorhin auch schon erwähnt. Muss man vielleicht nochmal eine Struktur hat zum Nachlesen äh im Nachgang. Gut, dann würde ich sagen sind wir am Ende angekommen, oder? Ja nochmal vielen vielen Dank. Also ich fand das äh super wertvolle Hinweise. Bin gespannt, ob vielleicht der eine oder die andere Zuhörerin ihren Elevator Pitch, das Gleiche so als Ja als Starting Point jetzt mal nimmt sich hinzusetzen in Elevator Pitch runterzuschreiben und uns vielleicht ja auch im Nachgang ähm ja zukommen zu lassen, was man da vielleicht auch sich nochmal drüber austauscht. Oder vielleicht auch ja, wenn ihr Probleme habt, wo ihr sagt, ach, da hängt's irgendwie oder da tue ich mir schwer oder ihr könnt's auch mal gerne für uns dann auch pitchen. Äh da nehmen wir uns natürlich Zeit. Von daher genau, freuen wir uns auch da von dir zu hören. Und dazu vielleicht äh ich äh kann auch gerne den Elevator Pitch mir dann auch angucken und noch meinen Senf dazugeben. Das ist natürlich ein Angebot von einer Expertin. Das kann man eigentlich gar nicht ausschlagen. Super. Super, ja. Dann sind wir am Ende würde ich sagen jetzt der Folge. Vielen Dank, wenn du bis hierhin drangeblieben bist. Äh wir hoffen, weil wir sehen uns sicher, dass da heute ein paar. Super hilfreiche Insights für dich dabei waren. Wie gesagt, komm auch gerne im Nachgang auf uns oder auf die. Music.

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