Reality Check Studium 🎓

Auf was es im Job später wirklich ankommt

059 - In der Regelstudienzeit zu bleiben ist überbewertet!

06.03.2023 20 min

Zusammenfassung & Show Notes

Dein Ziel fürs Studium ist es in der Regelstudienzeit zu bleiben? Das Ziel solltest du dringend überdenken! In dieser Folge erfährst du warum.

In der Regelstudienzeit zu bleiben ist für viele Studierende eins der obersten Ziele. 
Tatsächlich kann es aber viel smarter sein, länger zu studieren. 🧠
 
Denn dein Ziel sollte es sein, dein Studium für dich bestmöglich zu nutzen 🧑‍🎓💡👩‍🎓

Das kann in vielen Fällen bedeuten, dass du zwar länger studierst, aber dadurch aus deiner Studienzeit für dich viel mehr Erfahrungen und Erkenntnisse rausziehst. 

Warum die Regelstudienzeit zu erreichen also total überbewertet ist, erfährst du in dieser Folge. 😉

Brauchst du wirklich Bestnoten in deinem Studium? Was erwartet dich als BerufseinsteigerIn? Welche Fähigkeiten bringen dich wirklich weiter? Studieren im Ausland, Anzahl der Praktika etc. - die Liste der Fragen ist lang. Wir geben wir Antworten darauf!

Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 6 bzw. 7 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

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Deine Simona & Christine! 

Transkript

Music. Wir sind Christine und Simone. Und heute sprechen wir über ein Thema, das auch bei mir damals im Studium ein, ich sage mal ja, sehr großer Glaubenssatz war da ein sehr präsenter Glaubenssatz, nämlich, der schon mal so viel äh vorweggenommen. Irrglaube, man muss in der Regel Studienzeit bleiben, weil alles andere einfach nur ein super Fail im Lebenslauf ist. Und wir wollen heute in der Folge mit diesem Glaubenssatz aufräumen und dir zeigen, warum es sogar auch oftmals besser ist, nicht in der Regel Studienzeit zu bleiben, Und wenn du dir jetzt gerade beim Zuhören denkst, so Gott, von was reden die da eigentlich? Also länger studieren geht gar nicht, dann ist diese Folge genau richtig für dich. Bleib also dran. Und dann würde ich sagen, war direkt los und Simone, ich würde mal direkt gerne dich fragen, hattest du den Glaubenssatz auch, dass du unbedingt in der Regel Studienzeit bleiben musst, Ich glaube, bei mir war's nicht superpräsent, so wie bei dir, aber natürlich hatte ich die Zahl immer im Kopf. Also es war so dieses Jahr sechs Semester. Und schon auch der Gedanke, wenn man halt drüber hinausgeht, dann ist man halt nicht so ein dann performt man halt nicht so gut, ne. Ja und bist in der Regel schon Zeit dann geblieben oder hast du drauf geschissen? Nee, okay. Ich habe äh auch ein bisschen länger gemacht. Aber also ich sage jetzt mal wahrscheinlich noch in der Norm. Ähm ich kenne aber ganz ganz viele auch die, viel viel länger studiert haben als die Regelstudienzeit vorgegeben hat, Also jetzt hatte ich ja ich sage mal so ein bissel provokativ vielleicht das Intro gestaltet, also vielleicht direkt noch mal kurz vorab, es ist natürlich jetzt nicht so, dass ist ein super krasser Nachteil ist, wenn du in der Regel Studienzeit äh bleibst im Sinne von für den Civil. Natürlich stolpert da jetzt keiner drüber und denkt, oh, der war jetzt in der Regel Studienzeit oder oder sie und klar, wenn da jetzt steht, du hast irgendwie 13 Semester anstatt sechs studiert. Zeit für dich sein, dass man dich dann schon irgendwie fragt, weshalb, aber da wollen wir jetzt auch drüber sprechen. Es geht jetzt nicht drum, Es ist total egal, also ich kann jetzt auch einfach 50 Jahre studieren, so nach dem Motto, ganz im Allgemeinen geht's eigentlich da drum, dass du unabhängig jetzt auch von der Folge, dass du das Studium für dich möglich nutzt, Und du kannst es zum Teil für dich besser nutzen, wenn du länger studierst, weil sich daraus mehr Vorteile ergeben können, wenn du's halt richtig machst, länger zu studieren als sozusagen. In Regelschulenzeit zu bleiben und deine sechs Semester vielleicht zu machen und dann stehst du danach da mal ein Beispiel und also bist jetzt fertig mit mit deiner Bachelorarbeit, eigentlich gar nicht, was du machen sollst. So, also du hast es komplett durchgezogen, weißt eigentlich gar nicht, hm soll ich jetzt noch einen Master machen? Soll ich irgendwie arbeiten? Eigentlich hast du vielleicht auch gemerkt, hm, der Schwerpunkt, den du gewählt hast, war so in den Schwerpunkt irgendwie reingehen oder nicht oder, du bist total, ich sag's mal out of order, du bist fix und fertig, ne, ähm weil du halt das komplett durchgezogen hast, bin's total am Ende und hast das Gefühl, du brauchst eigentlich erst mal ein Jahr Urlaub und dann, Sagen wir halt, Dann hast du die Zeit, also dann hast du's zwar durchgezogen, die Regel, schöne Zeit, aber hast eigentlich mehr Nachteile, als wenn du dir mehr Zeit gelassen hättest. Um halt währenddessen rauszufinden, was für dich wichtig ist. Und man muss ja auch mal bei dem Punkt anfangen, wer, Bestimmt denn eigentlich die Regelstudienzeit? Also das ist ja es ist ja ich sage mal, das wird ja irgendwie von oben wird geguckt, okay wie viel, also in welchem Zeitraum ist es denn, allen Studierenden möglich im Durchschnitt diese Studieninhalte zu lernen und abzuschließen und man kann das sich eigentlich auch wie eine Art Anhaltspunkt hernehmen. Also das heißt nicht, dass Regelstudienzeit heißt, das muss man da machen, sondern das ist eher fast wie so eine Empfehlung, also eher also man könnte das eigentlich umbenennen, wenn man sagt okay, manche können das in, sagen wir einfach mal sechs Semestern schaffen, aber man kann halt auch länger brauchen. Und es ist ja auch hat ja auch viel so mit Bürokratiekram zu tun, also ne? Wie lange kriegst du dann Bafög? Und da hängt ja noch so ein so ein anderer Rattenschwanz hinterher. Aber drei von fünf, Studierenden, das ist eine Auswertung vom statistischen Bundesamt brauchen länger als die, Regelstudienzeit. Also kann man's auch eigentlich Mindeststudienzeit nennen. Also der Großteil studiert grundsätzlich auch länger, Und ich glaube, das ist schon mal wichtig, allgemein, um so ein bissel sich den Druck vielleicht äh, rauszunehmen, dass ja das finde ich nochmal ein guter Hinweis. Genau und das finde ich nämlich auch, man vergleicht sich. Dadurch halt einfach auch viel zu sehr mit anderen, also weil was passiert natürlich, wenn so was vorgegeben wird? Es wird davon ausgegangen, dass jede Person, gleich ist und das sind wir ja nun mal also wir sind ja alle individuell, die ja unterschiedliche unterschiedlich lernen, unterschiedliche Rahmenbedingungen haben, sei es jetzt, dass manche nebenbei arbeiten müssen, um sich das Studium finanzieren zu können. Andere können Vollzeit studieren, weil sie die Unterstützung von den Eltern haben. Also, es ist absolut eine große heterogene Masse an Studierenden und, Das ist halt finde ich dann so fatal, dass man dann anfängt sich zu vergleichen wirklich diese Zahl, weil sobald natürlich eine Zahl in Raum kommt, Ist das wie so ein Anker, den man sich natürlich auch irgendwie setzt und, den man dann so nach dem Motto okay, das ist jetzt das Ziel und wenn ich das nicht erreiche, habe ich halt ne versagt oder bin eben, habe schlechter performt als die anderen und so weiter. Ich finde, genau das ist nun mal das der eine Punkt sozusagen, dass es halt nicht unbedingt in der Regel ist, also sechs Semestern, das viele länger brauchen. Aber der andere Punkt ist halt und das ist das, das hätte ich gerne damals mehr bei mir präsenter im Kopf gehabt, man das Studium halt für sich viel mehr nutzen, dass es nicht nur da drum geht, dass man dieses wie du gesagt hast, von oben die vorgeschriebene Zeit, also ich mache dann meine, was waren das, sechs Klausuren pro Semester, damit ich dann halt irgendwie nur diese sechs Semester habe und das ist eigentlich nur das Ziel, dass ich halt diese Klausuren in meinem Studium bewältige. Ziel sollte halt auch sein und das finde ich so ein bissel schade, dass das halt, finde ich, noch zu wenig eigentlich angeregt wird. Mhm. Dass du diese Zeit nutzt für dich, den richtigen, beruflichen Weg danach zu finden und das heißt, durch Praktika. Kann auch durch Auslandssemester sein oder auch durch Auslandspraktiker. Ich habe das jetzt auch erst wieder erlebt, höre ich auch immer wieder bei mir im Job, dass ganz viele Studierende, Ein Praktikum bei uns machen wollen, aber dann halt schon fertig sind mit dem Studium und dann gibt's nämlich das Problem, dass wir die oft gar nicht einstellen mehr können, weil viele Praktikanten dürfen nämlich nur im Rahmen von einem Studium absolviert werden, Weil klar, man ist damit im Studium fertig, weiß aber eigentlich gar nicht richtig, wohin und sagt, ach hopp, da macht man halt ein Praktikum. Studiere lieber länger und mach, mehr Praktika. Es kann ja auch sein, dass bei dir gar kein Praktikum im Studium äh gesehen ist Also wenn du dir unsicher bist, vorhin deine Reise gehen soll und auch gerne vor dem vierten Semester. Oft sind ja Praktika auch erst im vierten Semester, am dritten Semester, angedacht, wenn du schon einen Schwerpunkt gewählt hast. Man weiß ja oft gar nicht, welchen Schwerpunkt man wählen soll, dann lieber die Zeit nutzen oder vielleicht auch noch mal im letzten Semester noch mal ein Praktikum machen, oder eine Werkstudententätigkeit machen. Vielleicht schaffst du dadurch nur vier Klausuren anstatt sechs, weil du parallel noch arbeitest. Aber was du gewinnst, ist, Erfahrung und ich rede jetzt nicht Erfahrung für den CV, sondern deine eigene Erfahrung. Du merkst, was macht dir Spaß, wo sind deine Stärken und Schwächen? Du weißt auch nicht nur dann vielleicht danach eher, wo die Reise für dich hingeht. Du hast schon ein Netzwerk, du kannst dein Netzwerk aufbauen und du hast vielleicht da schon eine Eintrittskarte, je nachdem für nach deinem Studium, dann da in der Company zu arbeiten. Ja, ich finde es total wichtig, was du jetzt gesagt hast. Das wird einfach also jetzt, wo du's auch selber noch mal so sagst, Ganz ehrlich, den Blick hatte ich überhaupt nicht damals. Also für mich stand halt auch nur okay, Studium, Start, so wie wenn man irgendwie so jetzt so eine so einen Timer gestellt hätte und dann so ja. Halt alles durch durch durchackern. Ich habe ja auch im Bachelor habe ich einen Pflicht gemacht, was ja drei Monate ging und habe dann nochmal ein Freiwilliges gemacht, was ein halbes Jahr ging. Hm, aber das habe ich tatsächlich auch, Dann erst gemacht, als ich gemerkt habe, hups, ich glaube, eigentlich bin ich mit meinen Schwerpunkten gar nicht so gut aufgehoben. Ich würde gerne noch mal eben einen anderen Weg einschlagen oder nochmal in eine andere Branche reingehen, aber das kam bei mir auch erst spät, also relativ spät eigentlich und. Es war auch ein bisschen dem geschuldet, dass man natürlich irgendwie mit den anderen auch so ein bisschen, wie soll ich sagen, man ja Kommilitonen, seine seiner, ne? Man man will dann irgendwie so in dieser Gruppe so den Pace mithalten und da so, und traut sich vielleicht auch gar nicht dann mal so was Eigenes zu machen. Da haben wir auch schon mal über eine Folge drüber gesprochen, ne, dass man auch mal dann das Auslandssemester vielleicht, genau das macht, was die 20 anderen jetzt nicht machen, um einfach wieder so selber aus der Komfortzone rauszugehen. Und ich glaube, das ist auch was, was man was man da überwinden darf, also nicht dieses Gefühl haben, man muss dann immer mit allen, gemeinsam mitrennen, sondern darf da wirklich so seinen eigenen Weg gehen. Und wirklich hat sich selber überlegen, was möchte man selber von der Studienzeit wirklich mitnehmen? Das ist äh ich habe mich damals nämlich nicht getraut nochmal in freiwilliges Praktikum zu ich weiß das ganz genau eine hat's bei uns gemacht, die hat zusätzlich zu dem Pflicht also ein Vereinspflichtpraktikum ging drei Monate super kurz. Dir zusätzlich ein Semestern länger studiert, pausiert sozusagen, um ein halbes Jahr ein Praktikum zu machen und ich dachte mir damals noch so hä, ist die blöd? Warum macht die das? Es ist ja dann kommt sie ja nicht mehr in die Regelstudienzeit und die Siebe hat einfach viel smarter als ich damals. Weil dadurch konnte sie halt nochmal viel mehr Insights für sich halt gewinnen, Connections aufbauen. Danach hat sie da, glaube ich, sogar dann auch nochmal ihre, Bachelorarbeit dann bei dem Unternehmen geschrieben, wo sie dann vorher dann noch mal freiwillig ein Praktikum gemacht hat. Also du hast dadurch total viele Vorteile im Vergleich zu, wenn du's halt durchziehst, ne. Also das halt viel mehr für sich nutzen, also das ist echt so der Punkt. Ja. Und ich finde auch also grade, wenn man auch selber merkt, man ist einfach eine Person, die, die vielleicht auch einfach ein bisschen länger braucht oder das vielleicht auch intensiver, Weiß ich nicht, auch einfach die Inhalte tatsächlich intensiver lernen möchte, weil ganz ehrlich, ich meine, wir haben ja auch schon mal gesagt, das war ein einziges Binge-Learning, was wir da gemacht haben, also einmal schnell rein äh pressen ins Hirn und dann war's wieder weg Also ich kann mich ja an eigentlich nichts mehr aus dem Studium erinnern und wenn's aber auch Leute gibt, die einfach Bock haben wirklich so die Inhalte wirklich zu verinnerlichen und auch das wirklich sich anzueignen, dann ist das auch okay, wenn das auch länger dauert. Also dass da. Dass man für sich auch sich da einfach den Druck rausnimmt und dann vielleicht aber eher wirklich mit mehr Wissen rausgeht, ne? Vielleicht gibt's ja auch Fächer, wo du sagst, okay, ich habe jetzt einen Schwerpunkt gewählt, aber ich würde irgendwie voll gerne eigentlich andere Fach reinschnuppern, einfach wirklich aus Interesse. Das würde man ja niemals freiwillig machen sonst, weil man sagt ach das packe ich zeitlich nicht. Du musst dir gar keine Klausur drin schreiben dann, aber so für dich selbst wenn's nur so ein bissel reinschnuppern ist, gucken, ach finde ich die Inhalte interessant oder nicht? Ich kann mir jetzt vorstellen, dass du vielleicht jetzt auch grad denkst, ja und wer soll mir das alles zahlen? Also wenn ich länger studiere, das kostet ja auch dann viel mehr Geld. Aber du musst es mal anders betrachten. Also entweder, wenn du jetzt Werkstudententätigkeit zum Beispiel machst oder ein Praktikum, dann bekommst du dafür ja Geld. Also erstens Mal ist das nicht ja unbedingt so, dass es mehr Geld meistens als die Studiengebühren. Kosten. Punkt eins, wenn du jetzt zum Beispiel auch ein Auslandssemester machst, je nachdem in welches Ausland du gehst, du bekommst ja dann auch noch Erasmus zum Beispiel, also je nachdem, für was du dich da qualifizierst, ist das günstiger, als wenn du schon sagst, okay, ich erlaube mir kein Auslandssemester, während im Studium, ich gehe dafür aber danach reisen, also. Dann ist das danachreisend teurer, als wenn du ein Auslandssemester machst und da vielleicht nochmal einen Monat dran hängst und dann da vor Ort in dem Land rumreist, als wenn du danach drei Monate rumreißt. Und was du auch nicht vergessen darfst, selbst, falls es teurer sein sollte, länger zu studieren. Du darfst auch den, den Wert und zum Teil auch den finanziellen Wert nicht unterschätzen. Den du erlangst, wenn du diese Zeit nutzt, um dir sicherer zu werden, was du nach deinem Studium machst. Als Beispiel, Du ziehst das durch, machst kaum Praktika, gar nichts. Fängst in irgendeinem Job an, weil du denkst, ah ja, wird schon passen und dann merkst du, ach Mist gefällt mir ja gar net. Hättest du vielleicht vorher wissen können, wenn du dann Praktikum gemacht hast schon mal in dem Bereich, dann musst du vielleicht nochmal die Stadt wechseln, weil du das Unternehmen wechselst, musst nochmal umziehen. Also das ist ja auch alles ein Invest, den du halt praktisch hast. Wenn du ja, Irgendwohin gehst zum Beispiel, um dann da anfangen zu arbeiten und das ist vielleicht in dem Moment, denkt man vielleicht noch nicht so weit, aber es hat wirklich einen finanziellen Mehrwert auch, frühzeitig zu wissen, in welche Richtung man gehen möchte. Ja und weiteren Punkt, den man jetzt auch nicht vernachlässigen sollte, ist ja wirklich auch das Thema mentale Gesundheit und es lohnt sich ja dann auch nicht, Also was bringt es einem in der Regel Studienzeit dann wirklich am Ende sage ich mal ausm letzten Loch zu pfeifen, weil man's weil man sich gerade noch so hinschleppt äh letzten Semester und dann eigentlich total. Ausgebrannt ist, weil man vielleicht wirklich einen sehr anstrengendes Studium hat oder vielleicht einfach auch noch parallel persönliche Themen sind, die man, was man ja oft auch bei anderen nicht sieht. Also da ist ja wirklich wieder jeder individuell und da dann lieber auch echt langsamer zu machen und dann wirklich auch auf sich zu hören und dann ja dann schreibt man halt in einem Semester einfach mal nur zwei oder drei Klausuren und zieht es dann quasi über einen längeren Zeitraum und auch da profitiert man am Ende mehr davon, wenn man dann einfach, gesünder am Ende aus dem Studium rauskommt und in das Berufsleben einsteigt, als wenn man danach erstmal wirklich komplett ausgebrannt ist, und erstmal eine lange Auszeit braucht, bis man überhaupt im Job anfangen kann, und es ist auch eine ähm Freundin zum Beispiel von mir so ergangen, die wollte unbedingt mithalten sozusagen auch von den Semestern her, weil sie halt auch nicht sozusagen ihre. Den Kreis an Leuten, ne, also verlassen wollt, also immer halt mitziehen mit den Freunden sozusagen, dass man immer in den selben Vorlesungen halt setzt, ne? Es kann ja auch sein, dass das jetzt äh jemand von euch vielleicht auch grad äh der ähm oder die das grad zuhört von wegen hm aber dann bin ich ja nicht mit meinen Freunden in den selben Kursen und bei ihr war's nämlich so, sie hat das unbedingt machen wollen und das hat sie so fertig gemacht, das heißt, sie ist dann durch Klausuren zum Teil durchgefahren, weil sie mit anderen Leuten mithalten wollte und das macht ja auch was Psychologisch mit einem und auch so ein bissel Thema Selbstwert, ne und so wenn du dann durch Sachen durchfällst, dann lieber dein eigenes Tempo auch finden und eher positiv sehen, wenn du dann mit anderen Leuten auch mal in den Kursen zusammen bist wie der Thema Netzwerk, ne? Man hat danach auch einen viel größeren Freundeskreis, wenn man viel mehr Leute kennenlernt, also sich auch nicht äh dadurch unter Druck zu setzen. Alle anderen sind dann in der Regel Studienzeit und ne, möchte ich dann auch mit, weil dann fällst du vielleicht durch durch Klausuren dann halt durch und dann lieber langsamer machen und die vielleicht mit einer besseren Note abschließen als überall, dann gerad es so zu schaffen. Ja. Also ich glaube, das sind wirklich jetzt schon äh sehr viel gute Gründe gewesen, auch wirklich länger zu studieren als die Regelstudienzeit. Könnte ich mir aber noch vorstellen, dass ich jetzt vielleicht die ein oder der andere denkt, okay, aber wie ist es denn jetzt beim Vorstellungsgespräch? Also wie sieht das jetzt dann am Ende denn trotzdem aus, wenn ich 12 Semester statt sechs Semester studiert habe? Ja. Was würdest du da sagen, Christine? Es kommt wie immer drauf an, wie man es verkauft, weil, Ein Personaler unterscheidet ja auch schon, ob da jetzt steht 12 Semester und in der ganzen Zeit nichts gemacht, also nichts gemacht im Sinne von einfach nur studiert, ne. Wenn man aber schon sieht, ja okay, der oder die hat jetzt die Zeit genutzt für, ich weiß nicht, wann Auslandssemester bei, war irgendwie Werkstudententätigkeit dabei, es wurden Praktika absolviert, Dann ist das ja eine ganz andere Situation, als wenn man jetzt so zwölf Semester reinstudiert hat und auch da finde ich das. Das hat also habe ich mich damals als Studentin auch nicht getraut, aber da kann man auch einfach mal, offen sein und die Eier aufn Tisch packen und sagen, ich wusste schon, zu dem Zeitpunkt, dass es so einen Mehrwert hat, wenn ich meine Studienzeit nutze, um Erfahrungen zu sammeln und das war mir viel wichtiger, einen viel größeren Mehrwert als in der Regelstudienzeit zu bleiben. Und wenn ihr das sagt, dann, Ja. Da kann ich euch versprechen, wird das Gegenüber denken, krass, stimmt, habe ich damals gar nicht dran gedacht. Da erschafft ihr Respekt eigentlich eher und die Leute werden denken, ah krass, gut, also der bleibt dir positiv in Erinnerung als negativ, und in dem Zuge voll cool, dass du das jetzt grad noch mal gesagt würde ich nämlich auch noch mal auf die Folge 39 verweisen. Da haben wir nämlich mit Eleonorra über den Elevator Pitch geredet und da haben wir nämlich auch erörtert, dass du das Vorstellungsgespräch nämlich dann auch lenken kannst und das quasi auch in eine Story kannst und genau das, was jetzt auch Christine, was du gesagt hast, ähm so was kann man halt sehr gut auch einfach, nutzen, um dann wirklich auch selbst das Gespräch zu lenken und selbst, ne, auch wenn da eine Story dahinter steckt keine Ahnung, das, auch nochmal an an anderer Stelle drüber sprechen, auch aber so zum Thema auch Ehrlichkeit oder auch Verletzlichkeit zu zeigen. Das sind tatsächlich. Das kann man auch einfach ansprechen, weil ganz ehrlich, es sitzen dir auch nur Menschen gegenüber und, Alle Menschen erleben gute und schlechte Zeiten und äh genau so was darf dann auch Platz in so einem Elevator Pitch finden, also genau hör das uns auch gerne nochmal rein. Gut, dann würde ich sagen, sind wir jetzt am Ende der Folge angelangen und wie immer, kommen jetzt unsere Key-Takeaways. Take-away Nummer eins. Regel, Studienzeit ist wirklich nur ein Anhaltspunkt. Es ist sackt nicht aus, dass es die Regel sein muss, dass du das Studium in den vorgesehenen Semestern absolvierst. Nummer zwei, Nutze die Zeit des Studiums für dich. Es geht wirklich nur um dich und nicht darum, dass dich irgendjemand später nach deiner Studienzeit bewertet, also wirklich nutze die Zeit, um deine Stärken und Fähigkeiten herauszufinden, um Berufserfahrung zu sammeln und um auch Kontakte zu knüpfen und Keytackerway Nummer drei, um das separat auch noch mal zu sagen, setzt sich da aber auch nicht unter Druck, also denk auch an deine mentale Gesundheit, Studiere lieber länger, damit du am Ende nicht mit dem Burnout rausgehst. Das waren jetzt unsere drei Key Takeaways. Schön, dass du wieder bei uns reingehört hast. Hör auch unbedingt bei der nächsten Folge rein. Music.

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2024 - Podcast für Studium & Berufseinstieg - Christine und Simona