Reality Check Studium ūüéď

Auf was es im Job später wirklich ankommt

065 - Endlich Geld verdienen: Warum finanzielle Bildung jetzt wichtiger ist als je zuvor

24.04.2023 22 min

Zusammenfassung & Show Notes

Finanz-Upgrade: Vom Studium zum Berufsleben - Warum du dich jetzt unbedingt deine finanzielle Bildung angehen solltest ūüßė

In dieser Episode unseres Podcasts besch√§ftigen wir uns mit der finanziellen Bildung f√ľr Studierende im letzten Semester und BerufseinsteigerInnen.¬† Denn leider wird das Thema Finanzen f√ľr dich selbst im Studium kaum bis gar nicht vermittelt.

Worauf du achten solltest, um dein Geld optimal zu nutzen und finanzielle Sicherheit zu gewährleisten
Warum jetzt der richtige und optimale Zeitpunkt ist, sich damit auseinanderzusetzen und du das Momentum deiner geringeren Lebenshaltungskosten als Studierende nutzen solltest
Wir geben dir Tipps, welche Quellen du dir zurate ziehen solltest und bei welchen Vorsicht geboten ist!

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Brauchst du wirklich Bestnoten in deinem Studium? Was erwartet dich als BerufseinsteigerIn? Welche Fähigkeiten bringen dich wirklich weiter? Studieren im Ausland, Anzahl der Praktika etc. - die Liste der Fragen ist lang. Wir geben wir Antworten darauf!

Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 7 + 8 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

Deine Simona & Christine! 

Transkript

Music. Wir sind Simone und Christine, Und heute sprechen wir √ľber das Thema finanzielle Bildung. Denn aus unserer Sicht wird eines n√§mlich total vernachl√§ssigt und vers√§umt im Studium, was sp√§ter wirklich relevant ist. N√§mlich zu wissen, wie man mit seinen eigenen Finanzen umgeht und sich auch allgemein Wissen aneignet, um selbstbestimmt, und auch vorausschauend finanzielle Entscheidungen zu treffen. Wollen dir unsere Erfahrungen teilen und warum es aus unserer Sicht so so wichtig ist, sich fr√ľhzeitig damit zu besch√§ftigen. Am besten gestern als heute. Denn wenn du das Thema erst mal lange schleifen l√§sst, kann es unter Umst√§nden im Nachhinein teuer f√ľr dich werden. An dieser Stelle darfst du gerne auch die Pausetaste dr√ľcken und uns eine positive Bewertung auf Spotify hinterlassen, denn wir sind nicht gesponsert. Wir spielen keine Werbung ein und haben mittlerweile bereits √ľber oder das ja, ist jetzt die f√ľhren 65 Folge mit Mehrwert produziert, um dir weiterzuhelfen und wir produzieren den Podcast komplett auf eigene Kosten und in unserer Freizeit, von daher ja w√ľrden wir uns einfach sehr, sehr freuen, wenn wir daf√ľr auch deine Bewertung bekommen. Ja und wir nehmen ja jetzt auch ehrlich gesagt, die Folge schon zum zweiten Mal auf? Das ist uns ja auch schon lange nicht mehr passiert, aber wir haben gemerkt, dass wir irgendwie zu dem Thema so so viel zu sagen haben und haben dann bei der letzten Folge gemerkt, nee, das war irgendwie ziemlich unstrukturiert und deswegen gibt's heute noch mal ein √§h ja Eine Neuauflage sozusagen dieser Folge. Auch wieder back, in Deutschland und meinem Podcast-Mikro. Und in diesem Zuge w√ľrde ich sagen, starten wir in die Folge. Und Christine, du hast ja bereits einen ersten wichtigen Punkt in petto. Genau, also erster wichtiger Tipp beim Thema, Finanzen, vor allem dann auch nachm Studium, Start erstmal mit. Neuen Status quo. Also es hat sich ja einiges ge√§ndert. W√§hrend dem Studium hat man ja andere Einnahmen, andere Ausgaben, andere Kosten f√ľr vielleicht auch Versicherungen und Co. √Ąhm hatte da vielleicht irgendwo noch ein BAf√∂G-Kredit? Also Es √§ndert sich ja ganz, ganz, ganz viel tats√§chlich. Wenn man anf√§ngt zu arbeiten. Und da ist es wichtig, dass du direkt von Anfang an Track h√§ltst, also dass du einmal sagst, okay, ich mache jetzt Tabula rasa, Was ist mein Status quo? Dir das aufschreibst, vielleicht hast du jetzt h√∂here √§hm Mietkosten, du hast h√∂here Ausgaben, weil du vielleicht noch ich wei√ü nicht, ein Auto jetzt hast oder irgendwie ein ein Ticket brauchst f√ľr M√ľnchener Nahverkehr, i don't know und dass du da halt einfach mal dir eine √úbersicht machst und auch, √ľber einen gewissen Zeitraum mal Tracks. Da gibt's auch ganz viele verschiedene Handy-Apps zum Beispiel daf√ľr. Denn jetzt eigentlich so deine neuen Ausgaben sind. Vielleicht gehst du jetzt √∂fters essen oder √§hm die Kantine irgendwie bei dir vor Ort ist teurer oder es gibt keine Kantine. Du musst immer au√üerhalb essen gehen. Also erst mal diesen Status Quo, wo stehe ich √ľberhaupt finanziell? Da auch so ein bissel auch direkt gleich zu schauen und wo kann ich denn vielleicht auch noch Einsparma√ünahmen vornehmen? Genau, das fand ich jetzt auch einen wichtigen Punkt, den du ja schon gerade genannt hast zum Thema BAf√∂G und zwar geh√∂rte aus meiner Sicht eben auch mit dazu, ein Blick drauf zu werfen, was du auch zuk√ľnftig zur√ľckzahlen musst. Zum Beispiel eben einen Studienkredit oder auch BAf√∂G. Bei mir war's n√§mlich auch so, ich habe auch Baf√∂g bekommen im Masterstudium und ich habe mir dann direkt ausgerechnet, wie viel ich denn pro Monat wirklich H√§ppchenweise einfach an R√ľcklage bilden muss, damit ich zum Ende des Zeitraums, wo ich BAf√∂G dann zur√ľckzahlen musste, quasi die ganze Summe, das ganze Darlehen auf einmal, tilgen konnte und es waren bei mir pro Monat 100 Euro und ganz ehrlich, also ich habe ja dann viel mehr verdient als vorher. Die 100 Euro habe ich √ľberhaupt nicht gemerkt. Die habe ich vier Jahre lang auf ein extra Tagesgeldkonto gelegt und dann habe ich damit mein BAf√∂Gtal Darlehen auf einmal getilgt und habe ja noch 800 Euro Nachlass bekommen, weil ich das ja auf einmal bezahlt habe. Das bekommt man n√§mlich nicht, wenn man danach, Quasi anf√§ngt nur in Raten, das BAf√∂G quasi zur√ľckzuzahlen. Also da auch einfach sich √ľber so was, zu informieren, zu gucken wo kannst du nochmal Geld sparen, wie kannst du's dir auch nochmal zurechtlegen und eben ja einfach diesen √úberblick √ľber deine Finanzsituation zu schaffen. Thema R√ľcklagen, du hast ja gerade gesagt, ne, also R√ľcklagen sparen, um dann sozusagen wieder irgendwas zu tilgen, in deinem Fall BAf√∂G, weil du fragst dich jetzt vielleicht auch grad so, hm, warum soll ich denn jetzt schon wieder irgendwie anfangen zu sparen? Jetzt habe ich doch gerade erst angefangen mit dem Arbeiten und ich will mir jetzt auch erst mal was g√∂nnen und da habe ich jetzt ja irgendwie keine Lust irgendwie jetzt nur die ganze Zeit irgendwie jeden Cent umzudrehen. Das ist uns noch mal ganz wichtig auch zu sagen, da drum geht's nicht. Nat√ľrlich ist es wichtig auch du auch Geld verwendest, um in dich selbst zu investieren. √Ąhm das kann bei jedem unterschiedlich sein. Der eine investiert dann vielleicht in auch irgendwelche Weiterbildungen in seiner Hobbys m√∂chte sich jetzt gleich endlich mal einen neuen Laptop kaufen oder vielleicht eine gro√üe Reise oder so machen √§h wo er sich die ganze Zeit oder sie sich schon. Gew√ľnscht hat, also dadrum geht's jetzt nicht zu sagen, nein, drehe jetzt irgendwie jeden Euro um und bleibe auf jeden Fall so sparsam wie im Studium, aber was uns halt wichtig ist, den gr√∂√üten Faktor, den du jetzt hast, ist Zeit. Also selbst wenn du nur, ich sage mal, 50 Euro schaffst, jeden Monat zu sparen und das schaffst du halt ja auch nur, wenn du dir mal einen √úberblick halt machst, ne, was sind halt Einnahmen, Ausgaben und wo kannst du halt auch Geld noch einsparen. Dann kann dank dem Zinseszinseffekt diese selbst die 50 Euro irgendwann √ľber die Jahre hinweg auch zu einem kleinen Verm√∂gen anwachsen. Und es w√§re halt einfach super schade, wenn du vielleicht die ersten f√ľnf oder sogar noch zehn Jahre von deinem Berufsleben dir das irgendwie nie anschaust und denkst, ah ja, Thema Finanzen kann ich dann immer noch mal gucken, wenn ich fitzig bin oder so dann erstmal merkst, ach du Schei√üe, wie viel Kohle habe ich rausgehauen f√ľr irgendwelche komischen Versicherungen, f√ľr irgendwie einen Handyvertrag, der viel zu teuer war ups ich habe grad gemerkt irgendwie ich habe ja sogar drei Reiser√ľcktrittversicherungen irgendwann mal abgeschossen. √Ąh genau, also irgendwelche Sachen, die sich vielleicht √ľber die Jahre hinweg so angeschaut haben und wenn du dann halt erst anf√§ngst, ich sage mal tabula rasa zu machen, dann merkst du halt, wie viele Jahre du eigentlich unn√∂tig vielleicht auch zu hohe Ausgaben hattest Und das Geld h√§ttest du halt auch einfach nehmen k√∂nnen, irgendwo anlegen k√∂nnen. Ich meine, es gibt ja auch auf Tagesgeldkonten wieder Zinsen. Man kann den ETFs investieren, k√∂nnt ihr gerne mal bei Finanzfluss vorbeischauen oder bei Madame √§h Moneypenny. Wir sind da jetzt keine Experten, aber √§hm einfach so ein bissel informieren, damit du dich selber nicht √§rgerst, dass du die Zeit nicht f√ľr dich genutzt hast. Vor allem f√ľr dein Geld, um sich zu vermehren sozusagen √ľber die Jahre. Und vor allem auch das Momentum zu nutzen, dass man ja. Aus einer Situation kommt, wo man eigentlich nicht so viel ist, das sage ich jetzt mal, trifft vielleicht nicht auf alle zu, aber einfach, sage ich mal, sehr sparsam vielleicht auch gelebt hat und jetzt nicht den Geldflusshahn aufmacht und dann sagt, ja geil, ich liebe jetzt irgendwie halt, f√ľnf Jahre lang immer bis mein Konto auf 0 ist und besch√§ftige mich erst dann damit, weil dann tut's n√§mlich eher wieder weh, sage ich mal, in Anf√ľhrungszeichen, dass man sich dann pl√∂tzlich wieder. Was irgendwo sparen muss, wo man dann das Gef√ľhl hat, dass man verzichten muss und das muss man n√§mlich genau dann, wenn man sagt, hey, keine Ahnung. Ich hatte jetzt ein cooles Studio. Ich habe eine coole Zeit und ganz ehrlich, es wird immer noch genug Geld √ľbrig bleiben f√ľr f√ľr Spa√ü, f√ľr was g√∂nnen, f√ľr Essen gehen, f√ľr Kino, f√ľr was auch immer, aber eben dieses Momentum zu nutzen, dann eben auch zu sagen, gut, jetzt tut's mir auch gar nicht so weh, wenn ich einfach mal von meinem Nettogehalt auch was, anspare oder mir eben auch diesen √§h ber√ľchtigten, ber√ľhmt-ber√ľchtigten Notgroschen aufbaue f√ľr schlechte Zeiten oder wie auch immer, ne, was noch so kommt. √Ąhm von daher finde ich das auch voll, voll wichtig und sich eben auch zu fragen, welche Investitionen machen es sind. Also Da rede ich jetzt nicht davon, ja kauft man sich jetzt irgendwie mal eine Handtasche oder so. Bei Handtaschen k√∂nnten auch eine Investition sein, zu teuer stimmt, stimmt aber du hattest ja auch schon angesprochen, ne? Brauche ich vielleicht ein Auto? Brauche ich das Auto wirklich oder √§hm was mache ich dann langfristig damit? Ich zum Beispiel ich habe in eine Augenlaserung investiert und die war auch, also ich habe noch mal nachgeguckt, die hat mich dreitausend. 63.700 Euro gekostet, also es war w√ľrde ich schon als eine Investition bezeichnen. Mhm. Weil ich wusste, ich, M√∂chte also wollte schon ganz lange meine Augen lasern lassen und ich habe √§h auch einfach mal ausgerechnet, ne? Wie viel habe ich f√ľr Kontaktlinsen, Kontaktlinsenmittel blablabla, Brille, Brillengestell, neue Brillen Brillengl√§ser immer wieder √§h alles ausgerechnet und habe dann auch gemerkt, so nee, ich m√∂chte mir das gerne g√∂nnen und das Ding war auch, dass ich das tats√§chlich steuerlich absetzen konnte, weil ich noch, einer gewissen Einkommensh√∂he war also, Also zwei Jahre sp√§ter war ich schon dr√ľber, da h√§tte ich das gar nicht mehr ansetzen k√∂nnen, aber sich auch √ľber so was Gedanken zu machen, ne? M√∂chtest du vielleicht auch in deine ja, irgendwas in was Gesundheitliches investieren oder, Ja vielleicht eben auch schon f√ľr die Altersvorsorge. Also es kann viele Auspr√§gungen haben. Ja, wir wollen √§hm die auch noch mal gerne so ein paar Watch-Outs vielleicht auch nennen, so typische. F√§lle, wo man sich vielleicht auch sp√§ter so dr√ľber √§rgert, wenn man da nicht so sich mit dem Thema Finanzen vielleicht schon auseinandergesetzt hat. Ein Beispiel ist, dass man dazu neigt, also, Auch so ein Klassiker nach dem Studium √§hm bezieht eine neue Wohnung zum Beispiel und dann m√ľssen √§h neue M√∂bel gekauft werden, ist ja relativ teuer oder man will sich halt ein Auto kaufen oder muss sich vielleicht auch ein Auto kaufen, Und dann wird dir oft geworben mit dieser ber√ľhmt-ber√ľchtigten, w√ľrde ich sagen 0 Prozent Finanzierung. Es wird einem sehr einfach gemacht. √Ąh wenn man halt ein regelm√§√üiges Einkommen hat, was man ja dann auch hat als Berufsanf√§nger Konsumschulden dann ja auch zu t√§tigen, also einen Kredit aufzunehmen f√ľr Konsum. Dazu w√ľrde jetzt halt nenne eine neue K√ľche oder ein Auto zum Beispiel geh√∂ren und da m√∂chte ich auch so ein bissel drauf aufmerksam machen, wenn du solche Konsumschulden aufnimmst, dann geht es auch in die Schufe rein, also dann Schufa relevant. Dein Schufa-Store verschlechtert sich, was hei√üt das, wenn sich dein Schufa Score verschlechtert? Zum Beispiel wenn du ja dann auch √§h eine neue Mietwohnung zum Beispiel irgendwann beziehst, Auch oft √§h seinen SCHUFA Eintrag oder sein Schufa-Score einreichen oder wenn du zum Beispiel dich auch relativ fr√ľh schon beschlie√üt vielleicht auch eine kleine Eigentumswohnung oder so zu kaufen, dann ist das immer ganz, ganz, ganz schlecht √§hm hat man Konsumkredite, also da auch so ein bissel drauf achten, dass man sich da. Nicht so von leiten l√§sst vielleicht √§hm von der Gelegenheit. Ja, das finde ich halt voll spannend, weil das ist was, da denkt man, in dem Moment nicht wirklich dran, ne? Also man wei√ü dann nat√ľrlich, okay, ich habe dann einen Kredit und da bezahle ich irgendwie aber, aber dass das am Ende. Steht und dass am Ende, wenn du keine Ahnung, Je nachdem, wie lange du halt abzahlst, aber wenn du nach drei, vier Jahren, so was kann ja sich auch mal in die L√§nge ziehen, dann cool, es ergibt sich irgendwie eine M√∂glichkeit, eben f√ľr eine Eigentumswohnung, wo du einen Kredit aufnehmen, also wo du wirklich meinen Kredit genau quasi halt aufnehmen willst. Und dann halt pl√∂tzlich dir danach denkst, so, Mist. Das hattest du halt noch einfach so gar nicht aufm Schirm und ich glaube, das ist was, das untersch√§tzen ganz, ganz viele, Und stehen dann auch da und √§rgern sich, ja. Ja und dann gibt's ja auch noch so die √§h Klassiker, grad wenn man ja frisch anf√§ngt zu arbeiten, dann wollen ja auch viele Menschen, Organisationen, √§h vor allem ich ne, wenn's so auf Thema Versicherungen hinaus √§h auch oft was von dir und sehen dich da so ein bissel als leichte Beute an, Simone, du hast ja auch so deine Erfahrung gemacht, vielleicht willst du die kurz teilen, √§h direkt Berufsanf√§ngerin zum Thema Versicherung, Altersvorsorge. Ja genau, also es war kurz nachdem ich mein √§h Trainee-Chip angefangen habe. Ich glaube, das war sogar mit Direkt zum zweiten oder dritten Monat hm wurde ich quasi angesprochen, da ja die das Unternehmen betriebliche Altersvorsorge auch anbieten muss. Das ist ab einer bestimmten Mitarbeitergr√∂√üe. Mhm. Und da hatte ich dann ein Gespr√§ch mit dem, Vertragspartner von der Allianz und da ging's eben da drum, dass die √§h dass das Unternehmen einen gewissen monatlichen Beitrag eingezahlt hat und ich h√§tte das Ganze eben auch noch aufstocken k√∂nnen und dann. Kam da gro√üe Berechnungen raus. Wie auch immer auf jeden Fall sah sich in diesem Gespr√§ch und, summa summarum nach einer dreiviertel Stunde hie√ü es so mehr oder weniger, na ja, ich w√§re ja bl√∂d, wenn ich das nicht machen w√ľrde, weil die Zahlen sagen ja ganz klar so b√§m, das lohnt sich mega und das ist jetzt auch noch steuerreduzierend und. Club und dann mit 7undsechzig, wenn ich in die Rente gehe und so weiter. Und ich hatte dann aber schon so das Gef√ľhl so, ich wei√ü nicht und dann war auch so bisschen dieser Zeitdruck, ja, ich soll das doch jetzt und ob ich √ľberhaupt und auch noch eine Berufsunf√§higkeitsversicherung √ľberhaupt sollte ich jetzt noch schleunigst abschlie√üen und das war ja eigentlich so bisschen mein Ansatzpunkt, wo ich angefangen habe, mich √ľberhaupt damit dann auseinanderzusetzen, weil mein Bauchgef√ľhl mir irgendwie so gesagt hat, ich soll jetzt was entscheiden, was dann f√ľr mich relevant wird, wenn ich 67 werde, also irgendwie klang das so ein bisschen, da ist so viel Zeit dazwischen und wie kann man das √ľberhaupt richtig berechnen und ja, da habe ich dann angefangen, mich selber zu informieren. Und bin zu dem Entschluss gekommen, mit meinem, Wissen f√ľr mich meine Situation, meine Lebenssituation, meine Lebensplanung, dass das f√ľr mich √ľberhaupt keinen Sinn macht Also wirklich, dass es einfach keinen Sinn gemacht hat, f√ľr mich da reinzuzahlen und das habe ich dann auch so dem Herrn von der Versicherung nochmal gesagt. Also was wichtig ist, wir sagen jetzt nicht, √§hm ne, informiere dich nicht und eine Altersvorsorge ist irgendwie nicht relevant. Ich habe haargenau denselben Vertrag auch √§h vor die Nase bekommen, wie Simone. Auch ein Tipp, wenn du dir da unsicher bist, √§hm kannst du zum Beispiel zu Verbraucherzentrale gehen, also ich habe pr√ľfen lassen von der Verbraucherzentrale und die haben halt eben auch gesagt, okay, das ist eine Geldverbrennungs √§h Maschine, also nur das Minimum irgendwie mitnehmen, was dann der Arbeitgeber einzahlt. Aber nicht noch freiwillig da was einzahlen, sondern dann eher in √§hm in ETFs oder selbst aufm Tagesgeldkonto ist, das ist das besser. Also wichtig ist, setze dich halt einfach mit den Themen auseinander, hinterfrage die Sachen, wenn du dir unsicher bist, Support, tausche dich aus und da kann halt so eine Verbraucherzentrale halt eben √§h helfen, Altersvorsorge. Klar, ist ganz, ganz wichtig, aber es gibt ganz viel andere M√∂glichkeiten, die nicht mit solchen dubiosen zum Teil Versicherungsgesch√§ften zu tun haben, ja. Und ich glaube, das ist jetzt auch der der wichtige Punkt, den du auch gesagt hast, sich einfach wirklich selbst, neutrales Wissen anzueignen und halt auch drauf zu gucken, dass man sich. Ja auch von Menschen beraten l√§sst, die einfach unabh√§ngig sind, weil um auch das noch mal zu verstehen, was dahinter steckt. Ein Versicherungsmakler arbeitet im Sinne einer Versicherung. Das hei√üt, wenn der 45 Minuten oder eine Stunde mit dir ein Gespr√§ch f√ľhrt, kostenlos, kostenlos. Also er macht das um am Ende oder sie macht das, um am Ende ein √§h ja dich am besten zum Kunde oder Kunden zu gewinnen und, entsprechend √§h auch im Sinne dieses Unternehmens agiert und das ist einfach wichtig, sich da ja dadr√ľber schlau zu machen, f√ľr sich zu entscheiden, m√∂chte man das, m√∂chte man das nicht, ne? Das ist ja auch, Wir wollen jetzt auch hier nicht alles schlecht reden, aber einfach, dass du selbst in dem, Driver Seats, sage ich mal, sitzt und f√ľr dich entscheidest, ja das mache ich und ich habe auch ein gutes Gef√ľhl dabei und ich habe mir da auch so ein bisschen Allgemeinwissen dazu angeeignet. F√ľhlt sich f√ľr mich gut an oder nein, mache ich nicht, das sehe ich schon irgendwelche Stolpersteine und Red Flags mache ich nicht. Also einfach da √§hm sich nicht sage ich mal von dem manipulativen, verk√§uferischen einfach √ľberzeugen zu lassen. Kurz noch bei dem Thema Altersvorsorge sind, ne, Rente auch noch ein wichtiger Tipp. Ich glaube, das haben auch viele nicht aufm Zettel. Du bekommst ja auch dann regelm√§√üig so ein Rentenbescheid, wenn du dann anf√§ngst zu arbeiten. Und du kannst dir, ich glaube, dann kriegt man auch alle zwei Jahre von der Deutschen Rentenversicherung automatisch, aber du kannst es auch nochmal anfordern so eine Historie, da wird dann nochmal, kannst du √ľberpr√ľfen, ob die Deutsche Rentenversicherung auch wirklich deine kompletten Zeiten, man bekommt ja f√ľr verschiedene Zeiten Ausbildungszeiten, ne? Vielleicht erstmal irgendwo ein Praktikum gemacht, wie auch immer. √Ąh sogenannte Rentenpunkte und da ist es wichtig, dass das auch alles, ja ordentlich sozusagen getrackt ist. Es kann n√§mlich sein, dass die deutsche Rentenversicherung da zum Beispiel manche Zeiten gar nicht oder fehlerhaft aufgelistet hat, √§hm halt f√ľhrt, Das ist dann halt sehr, sehr √§rgerlich, wenn du das dann halt erst ganz am Ende feststellst, dann ist es n√§mlich zum Teil gar nicht mehr m√∂glich, das nachtr√§glich abzu√§ndern. Also auch da zu schauen, es ist immer alles richtig auch drin, weil das ist die Basis, die Rentenpunkte sp√§ter f√ľr deine Rente. Also auch da so ein bissel in die Selbstverantwortung kommen. Kein Mensch √§h schaut, dass das alles richtig ist, dann musst du selber schon f√ľr dich sagen, das ist meine Rente, das ist meine Altersvorsorge, ich bin da selber in der Verantwortung zu schauen, dass das auch alles korrekt, Genau, f√ľr die gesetzliche Rente noch mal. F√ľr die gesetzliche Rente, genau, ja. Ja, voll der wichtige Punkt, also ganz ehrlich, das ist ja auch was, da bin ich ja selber erst vor, Drei Jahren oder so drauf gesto√üen, nachdem ich noch mal so alte Zeugnisse durchgesichtet habe und gesehen habe, √§h zum Beispiel bei meinem auch Abizeugnis, dass da ein Schein dabei war zur Vorlage f√ľr die Sozialversicherung, ich wusste gar nicht, was dich mit dem Wisch anfangen sollte bis ich mich bis ich dann selber bei der Rentenversicherung angerufen habe und die dann gemeint haben, ja super wichtiges Dokument, genau eben daf√ľr, damit man das nachweisen kann, dass man Ausbildungszeiten hat, weil die eben auch zu Rentenpunkten umgerechnet werden. Und. Einen Punkt habe ich noch, den w√ľrde ich vielleicht ganz gerne noch √§hm erg√§nzen. Oftmals ist es auch so, dass es so von meiner eigenen Erfahrung, aber was ich auch so im im Umfeld √§hm mitbekommen habe, dass ihr oftmals Tanten, Omas, Opas oder auch Eltern, ja √ľber hm ja die einzelnen Jahre deines Lebens ja irgendwelche Konten vielleicht f√ľr dich schlie√üen, was ja auch supercool ist, Aber die, die das vielleicht auch selber irgendwie gar nicht sagen, weil du bekommst es dann vielleicht mal irgendwann oder du kriegst es dann vielleicht irgendwie mit √§hm und da finde ich's pers√∂nlich auch wichtig. Wenn man dann fertig ist mit dem Studium und da kann man auch schon fr√ľher machen, je nachdem, wie fit man halt ist mit dem Thema Finanzen, aber dass man da auch nochmal guckt und auch in der Familie nachfragt. Ob's denn da irgendwelche Konten gibt, die f√ľr einen bestimmt sind. Ich m√∂chte jetzt nicht deine Eltern oder deine Gro√üeltern oder deine Tante irgendwie jetzt behaupten, dass die finanziell nicht fit sind, aber es gibt auch oftmals Familienmitglieder. Nat√ľrlich in einem guten, besten Gewissen vielleicht irgendwo ein Konto mal abschie√üen, aber gar nicht finanziell, auch von der Bildung her so extrem fortgeschritten sind, sage ich mal, das vielleicht damals, als sie's abgeschlossen haben, in dem Moment gut war, aber halt gar nicht mehr gut ist. Also da, auch wenn du selber dir finanzielles Wissen angeeignet hast dann nochmal zu gucken, zu schauen. Wie gro√ü ist eigentlich dein Verm√∂gen? Also gibt's noch Verm√∂gen, was irgendwo geparkt ist und wo nat√ľrlich auch die Eltern oder Gro√üeltern oder Tante oder wie auch immer. Vielleicht auch sagen, klar, du kannst das √§h Geld auch gerne in ETS anlegen, zum Beispiel stattdessen, also da auch so ein bissel zu schauen, welches Geld ist sozusagen da, wie gro√ü ist dein Verm√∂gen und wie kannst du das halt auch am besten anlegen, aber da w√ľrde ich dich auch gerne wieder, mit gutem √§h Gewissen an Finanzfluss √§h weiterempfehlen, die einen ganz tollen YouTube-Kanal haben und auch einen ganz tollen Podcast, wo man sich zu dem Thema wie man dann sein Verm√∂gen anlegt, √§h super informieren kann. Genau. Vom klassischen Sparbuch, Genau, weil das kann ja wirklich sein, √§h dass das da irgendwo noch aufm Sparbuch rumliegt oder in irgendwelchen alten komischen Versicherungsvertr√§gen oder irgendwelchen aktiv gemanageten Fonds oder so, ne. Also da halt auch echt noch mal du halt selber diese Bildung hast, ja dann auch gerne in der Familie teilen und so bitte challengen. Ja, dann kommen wir jetzt auch schon zu den KeyTackerways dieser Folge. Also, Nummer eins, was ist der neue Status Quo deiner Einnahmen und Ausgaben und wo siehst du auch Einsparpotenzial? Also mach hier wirklich mal Tabula rasa und ja nimm wirklich mal deine Finanzen in die Hand. Nummer zwei wollen wir auch nochmal unser Watchout zusammenfassen. Also informiere dich bei neutralen, unabh√§ngigen Quellen, wie zum Beispiel auch der Verbraucherschutzzentrale, wenn du Versicherungen abschlie√üen m√∂chtest und achte auch wirklich auf den Unterschied von Versicherungsmakler und Versicherungsberater. Und Nummer drei investiere wirklich deine Zeit in deine finanzielle Bildung, nimm dir auch wirklich aktiv Zeit daf√ľr und √ľbernehme die Eigenverantwortung, also verlasse dich da wirklich nicht nur auf die Aussagen von Freunden oder Familie, Man muss auch jetzt mal ganz ehrlich an der Stelle sagen, Informationen sind schnell veraltet oder werden auch mal falsch weitergegeben. Von daher ist es einfach am besten, wenn du dich selbst informierst und, du deine selbstbestimmten Entscheidungen treffen kannst. Genau und dann werden wir auch am Ende der Folge. Wir freuen uns, wenn du bei der n√§chsten Folge wieder reinh√∂rst. Music.

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2023 - Podcast f√ľr Studium & Berufseinstieg - Christine und Simona