Reality Check Studium 🎓

Auf was es im Job später wirklich ankommt

080 - Deine Eltern sind gegen ein Masterstudium - was kannst du tun?

14.08.2023 19 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge dreht sich alles um eine Situation, die viele von euch kennen könnten: Was tun, wenn deine Eltern nicht hinter deinem Masterstudiumsplan stehen? Keine Sorge, du bist nicht allein! Wir teilen Tipps zur offenen Kommunikation und wie du überzeugende Pläne erstellst. Hol dir Inspiration, um diese Herausforderung zu meistern und deine Ziele zu verfolgen!

In dieser Podcast-Folge befassen wir uns mit dem Thema, wie du am besten mit der Situation umgehst, wenn deine Eltern nicht hinter deinem Masterstudiumsplan stehen. Wir geben dir praktische Ratschläge, wie du durch offene Kommunikation und überzeugende Pläne eine Lösung finden kannst. Hier sind die wichtigsten Aspekte:

🤔Warum deine Eltern Zweifel haben könnten: Wir sprechen über die Bedeutung offener Kommunikation und wie du einfühlsam nach den Gründen fragen kannst, warum deine Eltern Bedenken haben. Es kann sein, dass ihre Sorgen auf Ängsten oder Erfahrungen beruhen.

🤲Verständnis aufbauen: Lerne, die Perspektive deiner Eltern zu verstehen und deine eigenen Ziele klar zu kommunizieren. Wir geben Tipps, wie du eine Brücke zwischen euren Standpunkten schlagen kannst.

🦅Selbstfürsorge und Unabhängigkeit: Wir ermutigen dich, auf deine eigenen Bedürfnisse und Ziele zu achten, unabhängig von den Meinungen anderer. Erfahre, wie du die Entscheidung für dein Masterstudium selbstbestimmt treffen kannst.

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Du bist StudentIn oder hast schon deinen Abschluss in der Tasche, aber wenig oder gar keine Berufserfahrung und fragst dich, auf was es im Job später wirklich ankommt? Dann bist du bei unserem Podcast richtig! Nach 7 + 8 Jahren Berufserfahrung teilen wir mit dir unsere Erfahrungen und wertvollen Tipps rund um das Thema Berufseinstieg bzw. erster Job. Außerdem haben wir spannende InterviewgästInnen mit an Board, die ihre Expertisen teilen und einen Einblick in ihren individuellen Lebenslauf geben.

Unser Motto: #Sharing is Caring!

Deine Simona & Christine! 

Transkript

Music. Bin Christine und Simone. Und heute geht es um eine recht spezifische Situation, die bestimmt nicht alle, aber dennoch einigen von euch beschäftigen wird, nämlich wie gehe ich damit um, wenn meine Eltern nicht Hinter meinem Masterstudiumsplan stehen. Eins vorne weg. Du bist nicht alleine, denn viele junge Menschen stehen vor dieser Herausforderung. Wir wollen dir mit unserem Podcast-Inhalt helfen, diese Situation zu meistern. Wir werden über die Bedeutung offener Kommunikation sprechen, wie du einen überzeugenden Plan erstellst und nach Kompromissen suchst, die für dich und deine Eltern akzeptabel sind. Vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst und teile ihn auch supergerne mit anderen, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Ja, dann würde ich sagen, wir starten direkt äh in die Folge rein und ich würde gerne beginnen mit der Thematik der offenen Kommunikation. Das hört sich jetzt gleich ein bissel hochtrabend an, aber um was geht's bei der offenen Kommunikation? Ja, dass du halt einfach mal in ein ganz offenes Gespräch mit deinen Eltern gehst. Ich glaube, es ist oft so, von der Dynamik her zwischen Kind und Eltern, dass das, manchmal nicht so ganz die wie soll ich denn das sagen, so diese ja Karten aufn Tisch gelegt werden, vor allem. Frei. Also oftmals ist das ja irgendwie so, jemand sagt, was er dann noch nie sehe ich nicht so oder verbieten wir dir oder wie auch immer und dann fängt sofort diese Abwehrhaltung an. Also einmal glaube ich diese Beschützehaltung vielleicht bei den Eltern und dieses ich bin halt total machtvoll und ich sage jetzt einfach nein oder wie auch immer es so und dann ich glaube ist so dieses Ja, klassische innere Kind, das hat man ja auch manchmal, wenn man noch älter ist und dann trotzdem mit den Eltern noch mal in so eine Konfliktsituation vielleicht kommt. Äh dass man dann einfach äh so bissel diese Eingeschnapptheit hat oder nicht mehr so richtig klar und offen kommunizieren kann. Und da ich weiß es super schwierig, aber versuche. Da mal so ein bissel die Emotion rauszunehmen und einfach nachzufragen, okay, also ihr habt jetzt gesagt, ihr wollt es nicht, Warum denn? So, also was sind denn die Hintergründe dafür? Also einfach mal so ganz, Offen, nachfragen, bevor man eigentlich gleich so einen Abwehrkampfmodus irgendwie geht. Und vielleicht sind's ja auch sogar Gründe, die du nachvollziehen kannst. Zum Beispiel kann das ja auch sein, dass deine Eltern irgendwie Angst haben, dass du aus deinem äh. Studiums-Lotha-Leben in Anführungszeichen nicht rauskommen, weil du hast jetzt schon, 15 Semester irgendwie im Bachelor studiert und sie denken, oh Gott, endlich hat er's geschafft oder sie und jetzt noch einen Master als Beispiel, ne? Oder, Kann ja auch sein, dass das vielleicht nicht daran liegt, aber dass deine Eltern vielleicht da Sorge haben wegen der finanziellen Seite, also für den Fall, dass du vielleicht das Studium nicht selber finanziert hast. Vielleicht hast du ja auch sogar vor das Master selber zu finanzieren, kann ja sein, aber, Dann denken vielleicht die Eltern sofort, oh Gott, da kommt jetzt noch eine weitere finanzielle Belastung auf uns zu. Trauen es sich vielleicht aber auch nicht richtig zu dir zu sagen. Also da einfach mal nachzufragen, was die Gründe sind, Und halt auch zu versuchen, so die Perspektive zu verstehen, weil dann, wenn du's verstehst, was der Pain von deinen Eltern ist, kannst du ja auch, Erklären, warum's praktisch dir wichtig ist, warum es für deine persönliche und berufliche Entwicklung wichtig ist Und auch so ein bissel ihren Schmerz vielleicht zu nehmen oder ne, indem du dann sagst, Zum Beispiel Katze wie so eine Art Mini-Pitch auch tatsächlich aufbereitet, ne. So, wie willst du das finanzieren, ne? Also du willst es finanzieren, indem du, ich weiß es nicht, ne, stich dich auf ein Stipendium zum Beispiel, bewirbst oder Du hast schon mal geschaut, es gibt auch Finanzierungsmöglichkeiten für Studierende oder du sagst, du machst ein duales Studium zum Beispiel, sowas könnte dann auch ein Kompromiss sein. Also ich glaube, das ist erstmal ganz, ganz, ganz wichtig. Da aus dieser klassischen Eltern-Kind-Rolle rauszugehen und in diese offene Kommunikation rein. Mhm und auch zu dem Thema ist es auch finde ich sehr wichtig, dass nicht zwischen Tür und Angel zu machen, sondern sich wirklich Zeit dafür zu nehmen. Also nicht auch, Manchmal ist es ja so, dass dass Eltern dann auch gerne mal machen, also tatsächlich bewusst so, ja, nee, zwischen Tür und Angel, aber wir müssen jetzt irgendwie los oder müssen jetzt irgendwo hinfahren, äh also dass immer irgendwie die Zeit knapp ist, um da wirklich auch da drauf, zu pochen und wirklich zu sagen, nein, ich möchte, dass wir uns alle diesen Raum nehmen und Zeit nehmen und dass wir, dass man das auch Einfach mal einen bestimmten Tag und Uhrzeit ausmacht, dass man wirklich sagt, in dieser Zeit sprechen wir einfach mal offen da drüber und ähm genau und eben dann in die offene Kommunikation gehen. Und ich finde auch, was äh was dazu auch noch hilft, ist das Thema, dass du dir auch wirklich nochmal klar wirst, was, Ist dein Ziel dahinter? Also warum möchtest du das Studium machen? Was motiviert dich auch dafür. Und vielleicht auch was erhoffst du dir davon? Also was ja. Vielleicht sagst du auch ja mit diesem Master kann ich später also das sehe ich mir bessere Karriereentwicklungsmöglichkeiten für mich oder was auch immer noch dahinter steckt, aber dass du dir auch diese über diese Fragen dir selber auch nochmal klar wirst, weil du sie halt dann auch sehr gut, Und klar auch teilen kannst und deswegen finde ich's auch wichtig, dass man sich da selber dadrüber erstmal so im Klaren ist, weil sonst kann es auch ein sehr, ja, dann ist es nur so, ja, ich will aber dieses Masterstudium machen, so Punkt, aber warum? Also was ist eben auch dahinter und das mit den mit den Rückfragen stellen, weil du ja auch gemeint hast, auch einfach mal die Eltern zu fragen, warum, also warum seid ihr jetzt irgendwie dagegen oder, Warum sind es eure Argumente? Habe ich auch mal gelernt und das fand ich auch äh richtig cool, dass man eigentlich mindestens dreimal hintereinander immer die Frage, warum stellen soll, weil man dann eigentlich zu dem eigentlichen Grund kommt, weil da steckt oft noch so viel mehr dahinter und erstmal ist es dann so ein oberflächliches, also dann kommt's erstmal so die Oberfläche raus, so warum. Kommt eine Antwort und dann eigentlich wieder zu fragen, Warum sehen wir das so oder was ist warum was ist steckt da dahinter und was steckt da dahinter und dann ist das wie bei so einer Zwiebel, wo man so nacheinander erstmal so die erste Schicht, die zweite Schicht und irgendwann kommt dann so ein bisschen zum Kern des Ganzen und dann kann da auch was komplett anderes dahinterstecken oder vielleicht noch eine Angst oder irgendwas, was vielleicht die Eltern mal blöde Erfahrungen gemacht haben und was sie dann, Aus Sorge nicht wollen, dass dass man das als Kind diese Erfahrung macht oder also es kann wirklich es von Biss sein und äh das fand ich halt auch ganz cool so diese dreimal warum warum und also Natürlich ein bissel anders formuliert, aber dann eigentlich auch erst zu dem zu dem Kern des Ganzen kommt und dann auch. Da noch mal offen drüber sprechen kann, genau. Und das glaube ich gilt in ich würde mal behaupten in 99 Prozent der Fälle Dass die Eltern, also wenn Eltern handeln oder würde man vielleicht selber denkt, äh, Voll Scheiße und so nach dem Motto, die wollen mir immer irgendwie mir nur was verbieten oder irgendwie was Böses oder so Also 99% der Fällen würde ich behaupten, dass Eltern aus ähm Angst oder aus Liebe handeln und das ist auch miteinander verknüpft, weil man hat dann meistens Angst, äh weil man die Person liebt, Entscheidungen vor. Ist egal, ne, ob das jetzt finanzielle Fehlentscheidungen jetzt in so einem Fall sind oder, Vielleicht auch die Angst, ähm die Person zu verlieren, weil ich kann ja sein, dass du deinen Bachelor in. In der Heimatstadt gemacht hast und bei deinen Eltern gewohnt hast. Äh ja der Master irgendwo, wo ganz anders wäre, also ja, also dass das eigentlich neunundneunzig Prozent äh der Fällen so und es ist schwierig, aber es lohnt sich und nicht jetzt nur in dem Fall, sondern ich glaube allgemein in der Kommunikation mit den Eltern, Da zu versuchen, so ein bissel da hineinzuversetzen, was denn die Gründe sind. Vielleicht sind sie auch selber eigene Erfahrung. Vielleicht hat ja auch da studierten Masterstudium gemacht, zwei totale Zeitverschwendung oder sie hat dadurch ihren Freund verloren, also diese persönlichen Sachen und sind vielleicht auch Sachen, die man selber gar nicht weiß, weil die Eltern sich dann nicht Geöffnet haben und, glaube, was auch nochmal helfen kann, je nachdem, wie die Beziehung ähm zu den Eltern ist und wie die Eltern unterwegs sind, ob die jetzt eher so sehr stark faktisch auch unterwegs sind. Dass es auch helfen kann, wenn du vielleicht auch mit einem, gibt's zum Beispiel auch von Darm Agentur für Arbeit so ein Bildungsberater zum Beispiel, also wo man sich da auch. Informieren kann sozusagen, also der dann auch einem sozusagen aufzeigen kann. Da könnten ja auch die Eltern mit oder man kann es danach dann ihr weitergeben. Wie der Kratzer, wie die Chancen sind, dass es halt so ist, dass man grad in dem Bereich mit einem Master halt viel höhere Chancen zum Beispiel hat, äh dass das halt eigentlich mittlerweile so ja gang und gäbe ist, dass man ohne einen Master in dem Bereich zum Beispiel irgendwie gar nicht reinkommt. Hilft dir auch, das selber zu validieren und da tatsächlich auch, wenn Diesem ähm Beratungen von äh der Agentur für Arbeit nach Schule nicht immer so wertvoll sind, sage ich mal, weil da irgendwas Komisches rauskommt. Äh wie, was hatten wir Puppen äh oder so was, genau. Da also ich hatte beides. Ich hatte auch also diese Puppenspielerberatung, sage ich mal, auch wenn bei mir nicht Puppenspieler rauskamen. Ähm aber hat mir auch nicht geholfen, aber ich hatte auch tatsächlich die Beratung nach dem Bachelor und die war super wertvoll, weil die sind tatsächlich, darf man nicht unterschätzen, die sind schon sehr nah am Arbeitsmarkt tatsächlich ja auch dran, die äh Agentur für Arbeit, also ne, wie der Name auch schon sagt und ich Die vermitteln ja auch also die sind da schon wirklich dran und haben da auch Leute, die da im Austausch sind mit Unternehmen und die können da schon tatsächlich auch ein gutes Bild abgeben und sagen, Da würden wir die empfehlen, da lohnt es sich. Da ist es essenziell, oder vielleicht auch nicht so. Also das kann dir helfen, aber auch noch mal in der Argumentation helfen mit den Eltern. Ja genau, da wirklich noch mal so diesen diesen externen Blick. Ja. Dann mit reinzubringen, wenn's quasi faktisch werden soll. Ich habe mir noch einen Punkt aufgeschrieben, bei dem ich quasi ähm also so unter, Da würde ich vorsichtig sein und zwar zu argumentieren mit bei. Der Person XY bei meiner Freundin, bei der Cousine, bei wem auch immer. Hat das ja auch so gut funktioniert oder die hat das ja auch gemacht oder also da quasi, Personen aus dem eigenen Umkreis mit einzubeziehen, weil, Da es halt wirklich jeder individuell und da solltest du eigentlich auch wirklich auf deine Individualität. Gucken, also dich nicht quasi jetzt, so die hat das oder der hat das auch gemacht, deswegen will ich das auch machen oder so quasi andere irgendwie sofort zu schicken, weil das kann dann auch schnell also keine Ahnung, wenn dann irgendwie am Ende ja, Die hat die bricht dann irgendwie ihr Studium ab so auf die man sich bezogen hat. Also da würde ich schon gucken, dass man auch so bei sich bleibt und so aus der eigenen aus seiner eigenen Motivation und den Wünschen und das, was man eben anstrebt, dass man daraus eben argumentiert. Und dass das, finde ich, auch immer so die bessere Basis dann letztendlich ist, weil man kann ja so gesehen auch wirklich keine, Garantie für irgendwas abgeben oder oder Versprechungen, das ist alles erfolgreich sein wird. Also klar, am Ende kann's genauso sein. Man kann's man kann ein Masterstudium anfangen, man kann's vielleicht aber auch wieder abbrechen, ja? Und versprechen kann man kann man nie was, aber ich glaube, was ein schönes Argument ist, wie ich finde, ist, dass man extrem viel, lernt, aus jeder Phase und aus jeder Zeit, also so nach dem Motto der Weg ist das Ziel. Ja. Und dass das auch was ist, was man immer ganz gut mit reinbringen kann. Das ist immer Erfahrungen sind, die man macht, egal wie das Endergebnis sozusagen ja auszieht und das es immer wertvoll ist und äh genau. Also das finde ich auch immer so schön, dass man ja immer sehr viel lernt. Ja und ich meine es ist natürlich wichtig, also ich würde jetzt nicht wegen so einer Geschichte, ich sage mal, mit den Eltern irgendwie brechen und so, das ist schon klar, sich die Beziehung zu den Eltern. Also ich sage mal auch so, Langfristige über das Leben, ne? Ähm hinweg ist also glaube ich schon auch einfach schön, wenn man da eine äh stabile irgendwie Beziehung, sage ich mal, hat. Aber natürlich ist es am Ende ist es klar daneben, sind deine Interessen, das sind deine Ziele und die darfst du natürlich nicht aus dem. Auge verlieren, ne? Also ich meine, im Endeffekt, wenn du das vielleicht auch nochmal so als, als Zwischenstory zwischenrein. Ich meine, jetzt haben wir gesagt, deine Eltern wollen nicht, dass du studierst im Sinne von, dass es da einen Konflikt gibt, ne, also haben wir jetzt so ein bissel dargelegt. Es kann ja aber auch sein, dass du dich zum Beispiel unsicher bist, Gehst, hast eine gute Beziehung zu deinen Eltern und fragst, hey, was soll ich denn machen? Ich bin mir irgendwie unsicher. Deine Eltern sind aber vielleicht jetzt auch nicht so ganz im Bilde und sagen, ach ja, Mensch, so arbeiten ist doch eigentlich nie verkehrt. Guck mal, dann hast du doch jetzt eigentlich dann auch Geld und Kannst dann vielleicht eine eigene Wohnung ziehen und so. Also auch da ist natürlich schön, wenn man seine Eltern irgendwie da am Rat äh fragen kann, aber da immer noch mal, In dich selber irgendwie äh reinhören und dich selber informieren und selber noch mal schauen und nur weil deine Eltern vielleicht auch einfach sagen, ja ich würde jetzt irgendwie an deiner Stelle vielleicht anfangen zu arbeiten, da halt auch nochmal für dich, Gegenzucken passt das für mich, weil es ist ja auch so, Eltern sind mal nun mal älter logischerweise als man selbst und, zu dem Zeitpunkt, wo sie, selbst wenn sie studiert haben, wo sie ihre Abschluss gemacht haben, kann sich ja auch alles noch mal geändert haben. Also nur, weil das bei denen gut war, danach zu ähm arbeiten, heißt das nicht, dass es in deinem persönlichen Fall der Richtige ist. Also da einfach. Zum Thema, es ist dein Leben, sich da einfach selber zu informieren unabhängig von der Meinungen deiner Eltern und kleiner Teaser hier auch natürlich auch unabhängig von den Meinungen von anderen, ne. Also es ist ja Eltern, auch wenn's jetzt heute darum, speziell geht, sondern natürlich im Allgemeinen. Das ist dein Weg, mit dem du und deine Entscheidung, die du triffst, mit denen du leben musst auch im. Stichwort äh Selbstfürsorge. Dadrunter hatte ich mir das auch äh aufgeschrieben. Genau, weil's ja deine eigenen, also, Du sollst deine eigenen Bedürfnisse und deine eigenen Ziele auch priorisieren und es ist auch wichtig, dass du dadrüber selber die Entscheidung triffst und, Es ist nicht notwendig dafür, dass andere Menschen aus deinem Leben diese Entscheidungen verstehen oder verstehen können oder auch unterstützen. Also es ist ist natürlich toll, wenn das der Fall ist. Es ist immer toll. Ich meine, klar, wer möchte das nicht, dann in einem Umfeld zu sein, wo man sagt, ja toll. Klasse und wie mutig du bist beispielsweise, ja. Aber, Es ist halt eben Deine Entscheidung und dein Leben und ich meine, das Schöne ist halt natürlich, wenn man dann durch die offene Kommunikation trotzdem am Ende im besten Fall natürlich auf ein gutes Gesprächsergebnis kommt oder vielleicht eben auch auf einen, Kompromiss, ne, wenn's jetzt zum Beispiel auch beim Thema Finanzierung oder finanzielle Themen, dass man dann vielleicht auch am Ende sagt, gut, dann muss es halt nicht die teuerste Stadt jetzt irgendwie nochmal sein, wo man den Master macht, vielleicht sonst irgendwie wirklich finanziell knapp wird, wie auch immer, dass dass man dann dass da beide Seiten irgendwie bisschen an einem Strang ziehen. Man holt sich dann doch vielleicht noch einen Werkstudentenjob und dann Kann man ja aber auch am Ende wirklich mit einem guten Kompromiss rausgehen. Also. Offene Kommunikation ist sehr wertvoll. Ja und ich denke auch, wenn man vielleicht in so einer ja vertrakten Situation ist man irgendwie merkt, okay, es man kommt irgendwie so gar nicht richtig jetzt aufn Nenner. Ich denke an das, was du grad eben eigentlich auch noch mal gesagt hast, auch etwas, was man den Eltern gegenüber gut äußern kann, zu sagen. Ich muss die Entscheidung für mich treffen, weil ich möchte mit euch mein Leben lang eine gute Beziehung haben und wenn ich jetzt diese Entscheidung, wenn ihr mich jetzt dahin beschneidet sozusagen und die Entscheidung nicht aus meinen eigenen Stücken heraus treffen kann Dann habe ich auch wirklich Sorge, dass ich euch das vorhalte und dass das eigentlich eher zu einem Keil ähm zwischen uns dann führen wird. Also so eine Karte sage ich mal, kann man dann irgendwie auch ziehen und gerade, ich sage mal, Eltern würde ich mal behaupten, wie gesagt, ne, alles passiert meistens aus äh Liebe oder Angst. Das trifft natürlich dann auch diese Angst, ne, dass das halt aber auch so ein bissel real wird. Daran denken die vielleicht nicht. Mhm. Weil in dem Moment natürlich, ne, sich ähm um dich irgendwie kümmern oder für dich sorgen wollen, sicher gehen wollen, dass es halt die richtige Entscheidung ist und vergessen dabei manchmal, Dass es aber wichtig ist, dass man halt selber diese Entscheidung treffen muss und selbst wenn's ein Fehler ist, ne, selbst wenn sie's halt als Fehler herauspumpen dann kann man aber selber sagen, ich habe diese Entscheidung getroffen, Im Nachhinein war's ein Fehler, aber da ich kann damit leben, weil es meine Entscheidung war. Ich glaube, wenn man das noch mal vor Augen führt und es geht natürlich auch für andere Entscheidungen, ne, auch wenn wir vielleicht auch drüber diskutierst, überhaupt einen Bachelor machen oder irgendwie Bowie, was ein Praktikum, also immer da, wo sich deine Eltern zu dolle vielleicht einmischen, kann man das eigentlich immer. Bringen als Argumentation. Ja und ich finde, es ist eigentlich auch mit, Ja, wirklich ein sehr, sehr wichtiges und tiefgründiges äh Argument, weil am Ende, Ja wundern sich dann manche Eltern, dass man sich dann vielleicht wirklich weniger meldet, dass der Kontakt dann irgendwie weniger wird, weil man sich dann auch automatisch, Dann ja auch irgendwie zurückzieht oder vielleicht dann auch genau nicht in die Konfrontation kommen will, weil man sich irgendwie was vorenthalten oder oder vorsagen lassen möchte. Dass man jetzt ja dann doch einfach dieses Studium begonnen hat ist Entscheidung. Ja gut, dann sind wir auch am Ende der Folge angekommen und wir kommen wie immer zu unseren Key Take Aways. Key Take away Nummer eins. Bereite dich auf das Gespräch vor, indem du klar dein Ziel und deine Motivation benennen kannst, warum du das Masterstudium machen möchtest. Key Take away Nummer zwei Alles läuft unter dem Stichwort offene Kommunikation. Nehmt euch Zeit für das offene Gespräch und suche nach dem wirklichen Grund, warum deine Eltern dagegen sind. Versuche dann die Perspektive deiner Eltern nachzuvollziehen und basieren dadrauf ihnen dann auch die Ängste zu nehmen. Und Key Takeaway Nummer drei, Wichtig ist aber auch deine Selbstfürsorge. Du bist für deine Entscheidungen und deinen Weg verantwortlich. Wir hoffen, dass du aus der Folge was für dich mitnehmen konntest und wünschen dir. Music.

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2024 - Podcast für Studium & Berufseinstieg - Christine und Simona